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28.11.2011 pte/Rudolf Felser

US-Onlinehandel startet gut ins Weihnachtsgeschäft

Am Black Friday, dem traditionell starken Einkaufstag nach Thanks Giving, konnte der US-amerikanische Onlinehandel dieses Jahr einen Umsatz von 816 Mio. Dollar generieren.

Das entspricht gegenüber 2010 einem Plus von 26 Prozent. Auch an den restlichen Tagen des Novembers gaben US-Einkäufer 15 Prozent mehr aus als im Vorjahr. In Deutschland erwartet der Onlinehandel ebenfalls eine lukrative Vorweihnachtszeit. "Laut Hochrechnung werden dieses Jahr im Weihnachtsgeschäft rund 4,2 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr", sagt Christin Schmidt, Sprecherin des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels, gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.

Heute erlebt der US-Onlinehandel mit dem Digital Monday den Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts. Es werden Umsätze in der Größenordnung von einer Mrd. Dollar erwartet. Das starke Wachstum gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass E-Commerce in den USA, wo elektronische Einkäufe schon länger etabliert sind, noch Wachstumspotenzial hat. In Europa gibt es noch größeren Nachholbedarf. "Wir hatten in den vergangenen Jahren konstantes Wachstum zu verzeichnen. Es scheint, als ob sich das auch in den kommenden Jahren nicht ändern wird", sagt Schmidt. Auch die sich eintrübende Wirtschaftslage hat kurzfristig wenig Einfluss auf diesen Trend.

"Auf die Umsätze wirkt sich die Wirtschaftslage nicht unmittelbar aus. Der Konsum verschiebt sich eher auf andere Warengruppen. Das Geld, das die Leute jetzt haben, wird dann eher zur Deckung des langfristigen Bedarfs, zum Beispiel für Elektrogeräte, verwendet", so Schmidt. Da der Online-Handel deutlich höhere Wachstumsraten verzeichnet als der Handel insgesamt, ist auch bei einer Abschwächung der Konjunktur nicht mit einem Einbruch zu rechnen.

Ein Mitgrund für die Zunahme im US-Onlinegeschäft ist die zunehmende Verwendung von Social-Media-Marketing bei den Händlern. So erhalten die Konsumenten maßgeschneiderte Angebote, die sie direkt auf die Portale der Unternehmen locken. "In Deutschland befinden wir uns hier erst in der Probephase. Social Media werden zwar schon eingesetzt, bringen aber noch nicht so starken Umsatz", sagt Schmidt. Auch das mobile Internet ist ein starker Wachstumsmotor für den Online-Handel. "Die Möglichkeit, Käufe von überall aus zu tätigen, ist sehr attraktiv. Hier gibt es noch einiges an Potenzial", erklärt Schmidt. (pte)

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