Öffentliche Hand nutzt soziale Medien kaum Detail - Computerwelt

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02.11.2011 apa/Christof Baumgartner

Öffentliche Hand nutzt soziale Medien kaum

Die öffentliche Verwaltung in Österreich ist bei der Verwendung von sozialen Medien wie Facebook oder Twitter noch eher zurückhaltend.

Das geht aus der Studie »Soziale Medien im öffentlichen Sektor« des Zentrums für Verwaltungsforschung hervor. Bisher verwendeten der Studie zufolge nur zwei Ministerien die neuen sozialen Medien: Das Außenministerium ist auf Twitter vertreten und das Unterrichtsministerium auf Facebook. Das Außenministerium twittert seit 31. Jänner 2011 unter dem Benutzernamen »Minoritenplatz8«, 383 eigene Tweets (rund zehn pro Woche) haben bisher zu über 1.000 »Followers« geführt. Für Nutzer von Smartphones bietet das Außenministerium darüber hinaus seit August unter www.auslandsservice.at eine Auslandsservice-App an. Das Bundeskriminalamt Österreich ist seit 2009 aktives Mitglied auf Facebook und gilt mit mittlerweile 23.619 Fans als Vorreiter in Europa. Die offizielle Facebook-Seite dient vor allem dazu, die Präventionsarbeit bürgernah zu präsentieren. Präventionstipps, Warnungen vor aktuellen Gefahren sowie Fahndungshinweise werden mehrmals wöchentlich veröffentlicht. Einerseits wird die Plattform genützt, um Informationen schnell weiterzugeben und direkt mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Andererseits trägt sie dazu bei, die Akzeptanz der Polizeiarbeit und das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Als einzige Landesverwaltung nutzt die Steiermark Twitter. Facebook-Seiten existieren zu allen Bundesländern außer Vorarlberg. Wien ist das einzige Bundesland, das seinen Facebook-Auftritt von der Homepage aus verlinkt. 31 Gemeinden (43 Prozent) mit über 10.000 Einwohnern sind bereits auf Facebook vertreten. Im Schnitt sind 20 Prozent der Einwohner der Gemeinden auf Facebook erreichbar. Insgesamt sind bereits 2,6 Millionen Österreicher auf Facebook, das entspricht rund 31 Prozent der Gesamtbevölkerung. Twitter spielt im Vergleich zu Facebook noch eine untergeordnete Rolle. Xing und Linkedin sind eher Karrierenetzwerke und daher vorwiegend für die Personalbeschaffung relevant. Andere Plattformen werden kaum verwendet. Kürzlich hat auch Bundeskanzler Werner Faymann Aktivitäten in sozialen Medien gestartet.

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