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12.05.2011 pte/Michaela Holy

Raubkopierer fühlen sich in Österreich wohl

Österreich bleibt ein Eldorado für Raubkopierer. Allein in Österreich wurde nach einer aktuellen Erhebung Software im Wert von rund 158 Millionen Euro raubkopiert. 24 Prozent der verwendeten Programme sind illegal. Im internationalen Ranking belegt das Land den fünften Platz.

Doch nicht nur in der EU treiben Raubkopierer ihr Unwesen. Bedenkliche Entwicklungen lassen sich derzeit vor allem in den Schwellenländern beobachten. Der Studie zufolge trieb das Wachstum des Softwaremarktes dort den Wert der illegalen Programme um 14 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 59 Milliarden Dollar. "Mit herkömmlichen Gegenmaßnahmen ist das Problem kaum noch in den Griff zu bekommen. Die Rechteinhaber müssen Gas geben", unterstreicht Georg Herrnleben, Senior Director EMEA bei der BSA, gegenüber Pressetext.

Im Vergleich zu den Schwellenländern stagniert der Anteil unlizenzierter Software in der EU bei 35 Prozent. Der Wert stieg von 8,3 auf 10,1 Milliarden Euro. Der größte Schaden entsteht EU-weit hingegen in Frankreich. Dort liegt die Piraterierate bei 39 Prozent, was einem Wert von 1,9 Milliarden Euro entspricht. International betrachtet, liegen die USA mit einer Piraterierate von 20 Prozent und einem Schaden von 9,5 Milliarden Dollar, China mit 78 Prozent Rate und 7,8 Milliarden Dollar Schaden sowie Russland mit 65 Prozent und 2,8 Milliarden Dollar Schaden an der Spitze.

"Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass die illegale Verwendung von Software im Jahr 2010 fast ebenso stark zugenommen hat wie der legale Softwaremarkt gewachsen ist, besteht Grund zur ernsten Sorge", meint Herrnleben. Erfreulich hingegen ist, dass 71 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass Entwickler für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden sollten. 59 Prozent zeigen sich zudem davon überzeugt, dass die Branche die heimische Wirtschaft fördert. 61 Prozent glauben, dass Software Arbeitsplätze schafft.

Diese Erhebung hat die Business Software Alliance (BSA) in Zusammenarbeit mit den Research-Firmen IDC und IPSOS veröffentlicht.

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