Gastkommentar: Know-how made in Austria Detail - Computerwelt

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22.04.2011 Christian H. Leeb*

Gastkommentar: Know-how made in Austria

Interessant an vielen Start-ups ist, wenn sie nicht nur eine Lösung für ein Problem haben oder eine neue Anwendung schaffen, sondern wenn es ihnen gelingt, ganze Märkte zu verändern. Klarerweise ist nicht alles was theoretisch funktionieren müsste, auch am Markt erfolgreich.

Der richtige Zeitpunkt, die richtige Eintrittsstrategie, die richtige Umgebung: alles spielt irgendwie eine Rolle; Vorhersagen sind fast unmöglich.

Ein Markt, der jedoch schon seit längerer Zeit unter gewaltigem Veränderungsdruck steht, ist der Musikmarkt. Musiktauschbörsen, Streaming, Etablieren von Alternativ-Szenen im Netz, Crowdfunding und vieles mehr, zeigen eindeutig schon seit längerer Zeit, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Die Chance, in diesem Markt mitzumischen, hat sich Linoq auf die Fahnen geschrieben. Das Prinzip von Linoq ist denkbar einfach. Musiker laden ihre Songs und die Mailadressen ihrer Fans auf Linoq, setzen Preise und Vermittlungsprovision pro Song fest und los geht’s. Die Fans werden automatisch von Linoq kontaktiert, die Songs werden ihnen empfohlen. Was kann nun ein Fan mit diesen Songs machen? Er kann sie kaufen – das ist klar. Aber noch viel interessanter ist es, diese Songs wiederum an seine Freunde weiterzuempfehlen. Denn immer dann, wenn jemand einen Song kauft, verdient der Empfehler mit. Damit werden die Fans zu Verkäufern für die Musiker. Crowd Selling entsteht. Dies ist auch im Trend. Spannend ist, dass die Musiker mit Linoq weit mehr verdienen können als mit anderen Modellen und auch mehr als sie bisher mit Labels erreicht haben. Der gesamte Marketing- und Vertriebsaufwand im herkömmlichen Sinn entfällt und verlagert sich in die Community.

Damit aber nicht genug. Rup Grafendorfer, CEO von Linoq verrät, in welche Richtung Linoq zielt. Wenn dieses Prinzip des Empfehlens im sozialen Netzwerk funktioniert und die Provisionen den Empfehlern bezahlt werden, dann geht das auch bei anderen Gütern, egal ob immateriell oder nicht. Linoq wird daher Schritt um Schritt Web-Shops ausrüsten. Damit wird es möglich werden, nicht nur Musik zu empfehlen, sondern auch Wein oder Hotels, spezielle Dienstleistungen und Produkte aus der Region und von Nischenanbietern. Die Vision ist die Veränderung von Marketing und Sales in weiten Bereichen und damit des Wirtschaftens generell – und das weltweit.

Sind Sie selbst ein Start-up und wollen hier präsentiert werden? Nehmen Sie unter chleeb@gmail.com Kontakt auf!

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