Ovi Maps tritt mit 3D-Ansichten gegen Google an Detail - Computerwelt

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19.04.2011 pte/Rudolf Felser

Ovi Maps tritt mit 3D-Ansichten gegen Google an

Google Earth hat ernsthafte Konkurrenz bekommen: Nokia hat 3D-Stadtmodelle für die Web-Version seines Kartendienstes Ovi Maps vorgestellt.

Im Kampf gegen Google Earth setzt das Plug-in Ovi Maps 3D darauf, wirklich die komplette Stadt möglichst fotorealistisch abzubilden. Zu Beginn der Beta-Phase können User zunächst 20 Metropolen, darunter Wien, New York und die finnische Hauptstadt Helsinki in 3D-Erkunden. Letztere zählt mit London zudem zu jenen Städten, für die Ovi Maps 3D zusätzlich mit Rundum-Panoramafotos auf Straßenniveau aufwartet.

FOTOREALISTISCH In Ovi Maps 3D kann der User ähnlich wie bei Google Earth beginnend mit einem Globus in Vogelperspektive immer weiter in die Ansicht hineinzoomen, bis er praktisch auf der Straße für einen virtuellen 3D-Rundgang ankommt. Nokia zufolge sind die Ovi-Ansichten die realistischsten der Welt, da wirklich das komplette Stadtbild in 3D gerendert wird. Der via Link direkt "anspringbare" Wiener Stephansdom beispielsweise wirkte vergleichsweise plastisch.

Beim virtuellen Stadtrundgang in Ovi Maps 3D präsentiert sich die Kameraführung etwas intuitiver als in Google Earth, da sie eher den Erwartungen entspricht, die User beispielsweise durch 3D-Games haben. Zudem setzen die Finnen wie oben erwähnt auf Schnellwahlmenüs, mit denen User direkt zu wichtigen Sehenswürdigkeiten in den abgedeckten Städten wechseln können. Der Wechsel in Panoramafoto-Ansichten ist bei Nokia nahtloser als in Google Earth. Denn der Nutzer bekommt direkt im 3D-Modell durch blaue Kreise angezeigt, für welche Standorte Fotoansichten verfügbar sind und kann in diese mit nur einem Klick wechseln.

KOMPAKTER START Zu Beginn kann Ovi Maps 3D freilich mit Google Earth nicht annähernd mithalten, was die Zahl der abgedeckten Städte betrifft. Bei den Anfangs 20 Metropolen bleibt Deutschland komplett außen vor, während Nokia wenig überraschend die Hauptstädte aller skandinavischen Länder und Dänemarks abdeckt. Dabei sind Helsinki, Kopenhagen und Oslo zudem drei der nur fünf Städte, für die zu Beginn auch fotografische Straßenansichten verfügbar sind. Weitere 3D-Modelle und Panoramafotos sollen folgen, wobei Nokia aber keine Angaben zu genauen Zeitplänen macht. (pte/rnf)

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