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05.04.2011 apa/Rudolf Felser

Studie: Kinder ziehen Freunde Facebook vor

Je älter Kinder werden, umso mehr kommunizieren sie über soziale Netzwerke und umso länger sind sie online. Dennoch trifft sich ein Großteil (80 Prozent) lieber mit Freunden, als alleine vor dem PC zu sitzen.

Zu diesem Ergebnis kommt die Digikids 2011-Studie, die anlässlich des zweitägigen Kongresses "Kinder und digitale Medien" in Wien präsentiert wurde. 63 Schüler im Alter zwischen zehn und 14 Jahren wurden dafür in qualitativen Interviews über ihre Mediennutzung befragt.

Facebook ist der Renner: 65 Prozent der Kinder nutzen es, 57 Prozent haben ein eigenes Profil. Das Problembewusstsein bei der Nutzung sozialer Netzwerke ist allerdings wenig stark differenziert. Kinder wiegen sich in Facebook in einer Art Scheinanonymität. Während sie dort leichtfertig Fotos posten, würden sie diese, wenn man ihnen gegenüber sitzt, nicht so gerne herzeigen, berichtete Petra Gregorits, Geschäftsführerin von PMG marketing research consulting.

50 Prozent der befragten Schüler verbringen im Schnitt eine Stunde am Tag im Internet. 86 Prozent geben an, nicht vom Web abhängig zu sein und betrachten sich selbst auch nicht als ständig online. Allerdings sind zwei Drittel der Zehn- bis 14-Jährigen bereits zwischen 6.00 und 8.00 Uhr im Netz.

Hauptsächlich werden von den befragten Kindern Spiele-Seiten aufgerufen. Wo sich deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen: Buben mögen Fußballseiten, Mädchen bevorzugen typische Girlie-Themen. "Es gibt aber durchaus auch Kampfseiten in Plüsch", ergänzte Petra Gregorits.

Von den 63 befragten Kindern hatten alle ein eigenes Handy. Das Durchschnittsalter für das erste Mobiltelefon ist acht Jahre.

Ähnliche Ergebnisse lieferte die von A1 Telekom Austria in Auftrag gegebene Kinderstudie 2011, die quantitativ unter 600 Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren durchgeführt worden ist (siehe auch "Studie über digitale Kompetenzen von Kindern"). Die wesentlichsten Ergebnisse: Kinder bekommen ihr erster Handy immer früher (49 Prozent zwischen sieben und zehn Jahren) und bereits 64 Prozent besitzen ein eigenes Mobiltelefon. 42 Prozent der Befragten nutzen ihr Handy zum Musikhören und ein Drittel für Fotos. (apa)

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