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10.02.2011 Edmund E. Lindau

Editorial: Die Angst der Regierenden

Warum haben Regierungen Angst vor dem Internet? Weil sich ­Youtube oder Facebook nicht so leicht kontrollieren lassen, wie staatlich gelenkte Fernsehsender, Radiostationen oder Printmedien?

In Kairo hatte alles mit einer immer größeren Zahl von Aufrufen in Blogs, bei Twitter und auf Facebook begonnen. Und nur wenige Tage später waren Tausende wütende Demonstranten auf den Straßen. Bis sämtliche Internetverbindungen von einem Tag zum anderen plötzlich abgeschaltet wurden. Ähnliches beginnt sich derzeit auch in Marokko abzuzeichnen. Was aber hellhörig macht, sind Bestrebungen westlicher Demokratien, gesetzliche Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, eben diesem Internet oder Teile davon im "Krisenfall" einen "Notaus-Schalter" zu verpassen. Auf der "Münchner ­Sicherheitskonferenz" wurde erstmals das Thema "Cyberwar" auf die Tagesordnung gesetzt. Begrüßt wurde beispielsweise, dass die NATO Cyberattacken als eines von drei möglichen zukünftigen Bedrohungsszenarien hervorhob, neben Raketenangriffen und terroristischen Attacken. Dabei ist mehr als unklar, wie groß die Gefahr wirklich ist, die von einem Cyberwar ausgeht. Klar ist, dass Telefon- und Datennetze zu Zielen politischer wie militärischer Strategien werden.

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