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22.05.2012 Rudolf Felser

SmartWeb.Vienna im Media Quarter neumarx

Die SmartWeb.Vienna ist ein Hybrid aus Messe, Konferenz, Ideapool und Barcamp und bringt Unternehmen, Referenzkunden und die nach Lösung suchende Industrie an einen Ort zusammen.

© Marx Media

Smartphones haben unseren Alltag verändert. Aber nicht nur sie: Alles ist heute "smart" – vom digitalen Stadtplan bis zur Tourismus-App. Die “Intelligenz” steckt im System. "It's the end oft the web as we know it", meint dazu Semantic Web Company (SWC-) Projektleiter Thomas Thurner, denn "in kürzester Zeit wird sich unser Umgang mit Information und Umwelt stark verändert haben: Die Smart Services und Smart Cities sind längst da. Das 'smarte Netz' ist ein Netz der Computerverwendungen, in dem intelligente Dinge zu intelligenten Systemen werden: Ein Netzwerk aus intelligenten Dingen interagiert, um Problemlösungen zu entwickeln".

Im Anschluß an die Aktivitäten der Projekte "ZukunftsWeb" und "Open Government Data" startet die Semantic Web Company das Projekt "SmartWeb.Vienna" mit der dazugehörigen Konferenz SmartWeb.Vienna diesen Donnerstag.

B2B-ORIENTIERUNG

"Mit der B2B-orientierten Initiative wollen wir konkrete Verwertungschancen für Softwareprodukte und Services aufzeigen, die wir unter dem breiten Begriff 'SmartWeb' zusammenfassen", so SWC-Geschäftsführer Martin Kaltenböck. Laufend entstehen innovative Interaktionsmöglichkeiten und es entwickeln sich zusätzliche Businessmodelle für digitale Inhalte. So haben sich in den letzten Jahren "smarte" Produkte und Services in diversen Bereichen erfolgreich am Markt positioniert. Stichworte und Beispiele lauten etwa: Verkehrsleit,- Orientierungs,- Energie-Effizenz,- und E-Governmentsysteme, Healthcare und Assisted Living, Enterprise 2.0 oder Education X.0, Augmented Reality oder Recommender-Systeme. Hier konnten sich heimische Unternehmen - zumeist KMUs - behaupten. "Wir wollen diese verschiedenen Akteure nun zusammenbringen", so Kaltenböck.

Digitale Information ist noch kein "Smart Content". Erst wenn Inhalte clever strukturiert, miteinander verknüpft, personalisiert und für jeden leicht zu finden sind, wenn man im Web - und womöglich auch mobil - darauf zugreifen kann, dann kann man von "smarten" Anwendungen sprechen. "Heimische IT-Unternehmungen zählen zu den innovativsten, wenn es darum geht, Services im Bereich von Suchmaschinen, Augmented Reality, Recommender-Systemen und weiteren Praxisanwendungen des Semantic Web zu entwickeln", so Kaltenböck. "Die Anbieter in diesen Bereichen arbeiten als kleinere oder mittlere Betriebe oft im Verbund und im gegenseitigen Austausch. Besonders bei größeren oder komplexer verzweigten Projekten bringt die Arbeit im Netzwerk ein wesentliches Mehr an innovativer Kraft und umsetzungsorientiertem Know-how. Daher wollen wir mit der Konferenz die Vielfältigkeit und Kompetenz der kleinteiligen Unternehmenslandschaft in diesem Bereich als vernetztes Angebot – auch in der Auftragsabwicklung für größere und internationale Kunden – aufzeigen und kommunizieren. Dazu zählt das kollaborative Arbeitsklima im Netzwerk und dessen Innovationskraft, Flexibilität sowie der Qualitätsanspruch in der Kundenbeziehung."

SWC-Projektleiter Thomas Thurner: "Dreh- und Angelpunkt der SmartWebVienna ist das gleichnamige Summit, das jährlich im Frühjahr stattfinden soll. Die Konferenz findet heuer am 24. Mai im neuen Media Quarter neumarx statt. Damit bieten wir Unternehmern und Nutzern der 'smarten Technologien' ein Forum, in dem konkrete Anforderungen des innovativen Informationsmanagements mit ebenso konkreten Lösungsansätzen verknüpft werden."

Die SmartWebVienna ist ein Hybrid aus Messe, Konferenz, Ideenpool und Barcamp und bringt die angesprochenen Unternehmen, deren Referenzkunden (Best and Big Practice) und die nach Lösung suchende Industrie an einen Ort (im Media Quarter Marx) zusammen. Heimische Anbieter von "smarten Technologien und Services" wie Augmented Reality, Recommender-Systeme oder Kerntechnologien wie dem Semantic Web nehmen im internationalen Vergleich eine zentrale Rolle ein. Bei vergangenen Konferenzen hat sich das "Matchmaking"-Konzept bewährt: Im 20-Minutentakt trifft man auf potenzielle Projektpartner, mit denen man Ideen gemeinsam umsetzen kann. 

Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie unter www.smartwebvienna.at/konferenz/ . (pi/rnf)

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