Silver Server bietet VoIP-Telefonanlage für Unternehmen Detail - Computerwelt

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10.11.2009 Rudolf Felser

Silver Server bietet VoIP-Telefonanlage für Unternehmen

Silver Server will seine VoIP-Lösungen auch größeren Unternehmen schmackhaft machen. Deshalb hat der Internet-Anbieter sein Angebot an virtuellen, auf VoIP-basierenden Telefonanlagen erweitert.

Die neue Version mit der "optisch interessanten" Namensgebung Silver:VoIP:PBX:Enterprise (man beachte die inflationäre Verwendung des Doppelpunkts) wurde für Unternehmen mit 20 und mehr Nebenstellen optimiert. Gegenüber der Standardversion kamen einige neue Features hinzu, wie etwa eine Klick2Dial-Schnittstelle, ein Vermittlungsinterface und Call-Statistiken.

Mittlerweile gehen mehr und mehr Firmen dazu über, sich von ihrer sperrigen Hardwareanlage vor Ort zu trennen. Silver Server hat diesem Trend mit der Eigenentwicklung Silver:VoIP:PBX früh Rechnung getragen. Bereits im Jänner 2006 wurde eine Standardversion dieser Telefonnebenstellenanlage erfolgreich auf den Markt gebracht. Zwei Jahre später folgte eine Kleinversion für bis zu drei Nebenstellen.

Silver:VoIP:PBX:Enterprise vereint die Vorteile einer virtuellen Telefonanlage mit der technischen Spezialisierung auf eine große Anzahl von Nebenstellen. Das macht sie dem Unternehmen zufolge "für Mittel- und Großunternehmen besonders interessant".

Betrieben und gewartet wird Silver:VoIP:PBX:Enterprise im Wiener Rechenzentrum von Silver Server. Sie ist über Webinterface selbst zu konfigurieren und flexibel erweiterbar. Vor Ort werden lediglich IP-Telefone bzw. VoIP-Adapter benötigt. Die Internetverbindung ersetzt damit das alte Festnetz komplett. Das hat natürlich auch (zumindest) einen Nachteil: Im Gegensatz zu einem Festnetzanschluss kann Silver:VoIP im Falle eines Stromausfalles nicht genutzt werden. Silver Server weist seine Kunden deshalb auch auf der Webseite des neuen Angebotes darauf hin, dass es im Bedarfsfall dem Kunden obliegt, eine Notstromversorgung zu errichten.

Als Preis für den Service gibt Silver Server monatlich fällige 250 Euro an, dazu kommen nochmal mindestens 400 Euro für das Setup sowie die Kosten für etwaige Adapter bzw. VoIP-Apparate. (rnf/pi)

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