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02.12.2009 Christof Baumgartner

Österreich zunehmend im Netz

Die Österreicher machen es gerne online. Zumindest, wenn es um das Netzwerken geht. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass bereits zwei Drittel der Bevölkerung sozial vernetzt sind.

69 Prozent aller österreichischen Internet-User nutzen derzeit zumindest ein Social Network, 50 Prozent sind sogar mehrmals im Monat auf einer dieser Plattformen. Nicht überraschend ist dabei, dass sich vor allem die jüngere Generation im Internet aktiv ist. So liegt die Zahl der aktiven »sozialen Networker« bei den 14- bis 19-Jährigen bei 100 Prozent. Aber auch 58 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sind auf Portalen wie Facebook, Youtube und Xing unterwegs. Das geht aus einer Studie der GfK Austria mit dem Titel »Social Networks 2009« hervor, zu der 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden. Laut den Studienautoren lassen sich aus diesen Ergebnissen Schlüsse vor allem auf die künftige Mediennutzung ziehen. Während die Userzahlen von Social Networks mit zunehmendem Alter abnehmen, nimmt der Konsum von Printmedien mit dem Alter stetig zu.

900.000 .AT-DOMAINS Auch die »Selbstdarstellung« der Österreicher im Internet nimmt stetig zu. So meldete der Domainregistrierer Nic.at im November bereits 900.000 registrierte .at-Domains. Selbst kleinste Unternehmen und auch immer mehr Privatpersonen nutzen laut Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein die Domains als Visitenkarte im Netz. Die Absicherung des eigenen »Grundstücks« – als Präsentationsplattformen für Unternehmen, Produkte oder auch der Marke »Ich« – im Internet sei mittlerweile unverzichtbar geworden. »Da kein Ende dieses Trends in Sicht ist, könnte Ende 2010 bereits die Eine-Millionen-Marke geknackt werden«, gibt Wein einen Ausblick.

Knapp drei Viertel aller heimischen Domains enden auf .at, erst weit abgeschlagen folgen von Österreichern angemeldete Domains unter .com (26,3 Prozent). .at hat laut Wein somit die Funktion eines »regionalen Ankers« im globalen Netz. Auch die Öffnung neuer Top-Level Domains wie .wien, .shop, .bmw werde daran nichts ändern: »Die regionalen, neuen Top-Level-Domains werden Schwung in den globalen Domainmarkt bringen. Renommierte Marken wie .at werden aber durch einen zusehends segmentierten Markt nur gestärkt«.

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