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25.03.2010 Alexander Simon*

Gastkommentar: LinkedIn für Profis

Die Plattform LinkedIn (www.linkedin.com) wurde im Mai 2003 gegründet. Sie vereinigt derzeit über 60 Millionen Benutzer, davon 850.000 aus dem deutschsprachigen Raum (Stand: Oktober 2009).

Monatlich kommen 2,7 Millionen Mitglieder dazu. Wichtig auf LinkedIn ist die Präsenz in Gruppen: Derer gibt es dort 550.000, davon sind 1.500 deutschsprachig. Vor rund zwei Jahren wurde LinkedIn durch private Investoren (unter anderem von SAP) mit einer Milliarde Dollar bewertet, der Gang an die Börse ist jedoch in naher Zukunft nicht zu erwarten. Betreut wird die Plattform durch 500 Mitarbeiter weltweit.

Die Basismitgliedschaft ist kostenfrei und bietet bereits vielfältige Funktionen. Für Einzelpersonen ist diese zumeist auch ausreichend. Wer mehr will, kann zu kostenpflichtigen Premium- und Firmenlizenzen greifen. Ich selbst habe vor langer Zeit ein Profil auf LinkedIn erstellt, war damals jedoch wenig aktiv damit. Mein Wirkungskreis ist primär die DACH-Region, die damals noch sehr eingeschränkt vertreten war. In jüngster Vergangenheit steigt jedoch die Zahl der deutschsprachigen Mitglieder stark an, nicht zuletzt auch deshalb, weil LinkedIn sich auf diesen Markt nun auch stärker konzentriert.

Ich selbst wurde aktiver, nachdem ich einen sogenannten »LinkedInsiders Day« in Frankfurt besuchte, bei dem ich auch Konstantin Guericke, einen der Mitbegründer von LinkedIn, persönlich kennenlernte.

LinkedIn eignet sich hervorragend für das Knüpfen internationaler Geschäftskontakte. Entsprechende Funkionen, wie etwa mehrsprachige Profile, unterstützen dies sehr gut. Die Betreiber legen großen Wert auf die Privatsphäre der Benutzer, was sich auch auf den Modus der Kontaktanbahnung auswirkt: Hier ist klar anzugeben, wie der Kontakt zu Stande kam, gegebenenfalls ist auch die E-Mail Adresse der »Zielperson« anzugeben (kennt man diese, ist eine tatsächlich bestehende Verbindung wahrscheinlicher). Die intendierte Strategie ist, das eigene Netzwerk auf LinkedIn abzubilden und sich dann »weiter vorzuarbeiten«. Dies wird durch Tools unterstützt, wie etwa ein PlugIn für gängige E-Mail-Systeme, die auf Wunsch das Adressbuch auslesen und prüfen, ob die Personen bereits auf LinkedIn vertreten sind. Um mit Leuten, die man noch nicht kennt, in Verbindung zu treten, braucht es eine persönliche Empfehlung durch einen bestehenden Kontakt oder zumindest eine gemeinsam genutzte LinkedIn Gruppe. Kommt man von anderen Plattformen, wie etwa Xing, so muss man umdenken. LinkedIn will an dieser Strategie auch festhalten, da man die vertretenen prominenten Mitglieder aus Politik und Wirtschaft halten beziehungsweise weitere für die Plattform begeistern will. Sichtbarkeit kann man dennoch erreichen, sei es durch Statusmeldungen oder die Nutzung der breiten Applikationslandschaft.

All jenen, die bereit sind umzudenken beziehungsweise sich mit der Plattform zu befassen, bietet sich eine gute Möglichkeit, interessante Kontakte zu knüpfen und mit diesen zu interagieren.

Der Autor ist Geschäftsführer der Simon GesmbH.

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