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05.05.2010 Alex Wolschann/pi

Netidee 2010: "Internet für Alle"

Österreichs größte Internet-Förderaktion Netidee feiert ihr fünfjähriges Jubiläum. Zur Feier gibt es noch mehr Unterstützung für Projekte, die Internet-Österreich weiter bringen sollen.

Das bewährte Motto »Birne bring Eier!« soll auch im Jubiläumsjahr Köpfe zum Rauchen und Ideen zum Sprießen bringen. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Calls können clevere Köpfe ab sofort wieder ihre Netideen einreichen und auf Förderungen von bis zu 50.000 Euro je Projekt hoffen. Die Einreichfrist läuft bis zum 15. August.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Thema E-Inclusion, also Ideen, die das Internet möglichst vielen und damit auch denjenigen Menschen zugänglich machen, die bisher noch keinen Zugang zum Netz haben. Neu mit dabei: Das Thema E-Literacy. Hier sind Ideen gefragt, die auch bereits versierten Internet-Nutzern einen effizienteren und kompetenteren Umgang mit sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook oder Twitter, Internet am Handy, mobilen Anwendungen, etc. ermöglichen.

»Im Inclusion-Call 2009 hat sich gezeigt, dass es im Kampf gegen die digitale Ausgrenzung noch Handlungsbedarf gibt. Die hohe Qualität und Kreativität der eingereichten Projekte haben uns auf die Idee gebracht, dieses Thema auch im Call 2010 noch einmal aufzugreifen«, erklärt Rupert Nagler, IPA-Stiftungsvorstand und Sprecher der Aktion. Die Internet Foundation Austria organisiert und finanziert die Förderaktion und wurde vom Providerverband ISPA ins Leben gerufen.

WWW ZUGÄNGLICH MACHEN Gefragt sind damit auch dieses Jahr Ideen, die das Internet Menschen zugänglich machen, denen es aufgrund gesundheitlicher, finanzieller, ethischer, räumlicher oder bildungsbezogener Hindernisse, fehlender digitaler Kompetenz oder mangels Zugang bisher nicht möglich war, dieses globale Informationsmedium für sich zu nutzen. »Die Netideen 2010 sollen Menschen an eine kompetente und aktive Nutzung des Internets heran führen. Mit einfachen und klar aufbereiteten Inhalten soll der relevanten Zielgruppe ein konkreter Mehrwert geboten werden. Das gilt insbesondere auch für Menschen mit Behinderung«, erläutert Nagler. Die Zielgruppen müssen klar definiert sein, genauso wie Messkriterien für die Reichweite des Projekts. Außerdem sollten die Projekte beziehungsweise deren Erfolg laufend evaluierbar sein.

Gefördert werden kreative und vernetzte Projekte auf Open-Source-Basis, die den Public-Domain-Gedanken verfolgen und damit für alle zugänglich sind. Weitere wichtige Faktoren, die über eine etwaige Förderung im Rahmen von Netidee entscheiden: Das Projekt muss präzise und verständlich beschrieben werden, von vielen Menschen genutzt und auch von anderen Usern weiterentwickelt werden können. Dieses Weiterentwicklungspotenzial war auch schon bei den ausgewählten Projekten der Vorjahre ein sehr wichtiges Erfolgskriterium. Einen Beitrag zur eigenverantwortlichen und selbstorganisierten Weiterentwicklung des Internets zu leisten, zeichnet die Netidee und ihre Gründer seit Anbeginn aus.

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