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02.06.2010 Alex Wolschann

Von der Standleitung zu LTE – 20 Jahre Internet in Österreich

Während das Internet in Österreich heuer seinen 20. Geburtstag feiert, wurden in Deutschland die Weichen für die Versorgung mit schnellem, mobilem Internet gelegt. Österreich soll folgen.

Am 10. August 1990 wurde eine Standleitung vom Genfer Kernforschungszentrum CERN zur Universität Wien auf das Internet-Protokoll TCP/IP umgestellt. Seit diesem Tag ist Österreich permanent mit dem World Wide Web verbunden. Inzwischen gehört Österreich in einigen Bereichen wie etwa dem E-Government oder mobilem Breitband zu den führenden Nationen Europas. Die Internetnutzung ist seit dem Startschuss vor etwa 20 Jahren vor allem in den vergangenen paar Jahren exorbitant gestiegen und greift vermehrt auf den mobilen Alltag über. Aus diesem Grund sollen nun auch jene Frequenzen zwischen 790 und 862 Mhz, die durch die Digitalisierung der Fernsehversorgung frei geworden sind, versteigert werden. Diese so genannte Digitale Dividende könnte die breite Versorgung mit mobilem Internet sicherstellen und höhere Bandbreiten möglich machen. Mobiles Internet gehört gegenwärtig zu den Wachstumssegmenten bei den Mobilfunkherstellern und wird durch die große Konkurrenz in Österreich günstig angeboten.

Infrastrukturministerin Doris Bures wollte die frei gewordenen Frequenzen ursprünglich erst 2014 zu Geld machen, hat sich nun aber auf Ende 2011 als Zieltermin festgelegt. In Deutschland wurde die Digitale Dividende indes schon versteigert und hat knapp 4,4 Milliarden Euro in die Kassen des Finanzministeriums gespült. Obwohl im Vorfeld eine höhere Summe erwartet wurde, zeigten sich sowohl die Bundesregierung aber auch die Bieter aus der Privatwirtschaft zufrieden.

In Deutschland wurden nur die vier Mobilfunkbetreiber Vodafone, T-Mobile, O2 und E-Plus zur Auktion zugelassen. Auch in Österreich gehen Experten davon aus, dass die Frequenzen unter den Mobilfunkern aufgeteilt werden, was naturgemäß nicht überall auf Zustimmung stößt. Die heimischen Player bringen sich jedenfalls schon in Position.

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