Social Media beeinflusst Kaufentscheidung Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


15.06.2010 Rudolf Felser

Social Media beeinflusst Kaufentscheidung

Die aktuelle Conversation Study 2010 von Publicis und Marketagent.com durchleuchtet die Facetten der Konversation zwischen Konsumenten – im Internet und im "echten Leben".

Menschen reden miteinander. In der realen genauso wie in der digitalen Welt. Die Conversation Study 2010 von Publicis und Marketagent.com durchleuchtet Facetten der Konversation zwischen Konsumenten und das damit verbundene Marketing-Potenzial. Auch die "virtuelle" Koversation und deren Bedeutung wurde abgefragt.

So erreichen die Spitzenreiter Youtube und Facebook in der Umfrage eine Bekanntheit von rund 85 Prozent und werden auch breit genutzt. 74 Prozent jener, denen Youtube bekannt ist, haben Youtube auch bereits besucht, 70 Prozent der Facebook-Kenner haben Facebook bereits besucht (was auch am häufigsten genutzt wird: 62 Prozent der Facebook-User besuchen das Social Network täglich oder mehrmals die Woche). Die plakativste Differenz zwischen Bekanntheit und Nutzung zeigt Twitter: 63 Prozent kennen es, nur 16 Prozent haben es besucht.

Erstaunlich ist, wie wichtig Tipps aus dem Web – wohlgemerkt von völlig unbekannten, anonymen Menschen – heute bereits sind. Obwohl über die abgefragten Lebensbereiche hinweg – von Arbeit und Familie, über Gesundheit, Elektronik bis hin zu Kochen – "reale" Tipps von Freunden oder Bekannten klar wichtiger waren, so ist der Einfluss von Social Media-Plattformen doch hoch. "In einzelnen Bereichen wie Ausgehen, Mode oder Styling nimmt die Online-Community sogar einen ähnlich hohen Stellenwert ein", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

Wenn es um konkrete Anschaffungen geht, wie Auto, Kamera oder Urlaub, werden Social Media Plattformen vorrangig dazu genutzt, Informationen zu lesen statt Beiträge auch selber zu schreiben. Der größte Vorteil von Social Media Plattformen wird in der schnellen und raschen Informationsbeschaffung gesehen – 67 Prozent halten das für einen großen Vorteil. Wenig überraschend ist, dass möglicher Datenmissbrauch, die Gefahr von Überwachung oder die Verletzung der Privatsphäre als größte Nachteile gelten.

Sieht man sich die verbal genannten Gründe für die Nutzung von Social Media Plattformen an, so bestätigen diese laut Thomas Schwabl genau das von einem User titulierte "umfangreiche kollektive Wissen". Genannt wird beispielsweise: "Sowohl positive als auch negative Erfahrungen sind lesbar, ohne von jemandem zum Kauf überredet zu werden." Oder "Lesen von interessanten Testberichten anderer Käufer ist sehr dienlich und kann unausgesprochene Fragen an den Tag bringen." Bis hin zu: "Weil es dort Freaks gibt, die sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen und auskennen." (pi/rnf)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • NAVAX Unternehmensgruppe

    NAVAX Unternehmensgruppe Wasser- und Energieversorgung, Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Maschinen- und Anlagenbau, Konsumgüterindustrie, Immobilien,... mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr
  • Bacher Systems EDV GmbH

    Bacher Systems EDV GmbH mehr
  • SEQIS GmbH

    SEQIS GmbH Qualitätssicherung, Expertensysteme, Tools, Security Audits, E-Commerce-Software, B2B Dienste und Lösungen, Übernahme von Softwareprojekten,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: