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10.08.2010 Jared Newman*

So bekommen Sie 14 Internet-Macken in den Griff

Das Internet ist eine tolle Sache, kann aber auch zu einer Qual werden. Mit unserer Hilfe haben Sie weniger Frust im Internet.

Vielleicht kommt es Ihnen auch so vor, dass Sie jeden Tag an dem Sie online gehen ein neues Übel im Internet finden mit dem Sie klarkommen müssen. In einer perfekten Welt gäbe es Sorgen über unaufgeforderte Werbevideos, in einen Artikel springende Werbebanner, Phishing oder Farmville-Facebook Spam nicht.

Leider surfen weder Sie noch wir in diesem idealen Internet. Wir zeigen Ihnen auf den kommenden Seiten die 14 nervigsten Internetärgernisse und wie Sie besser mit Ihnen klarkommen können. Sie werden erfahren wie Sie das Übel erkennen und welche Lösungsansätze, vom Ignorieren bis zum positiven Nutzen, am geeignetsten sind.

REGISTRIERUNGS-WAHNSINN Meine verkürzte Empfehlung für Bezahl- und Anmeldeseiten im Internet: Nutzen Sie das Angebot möglichst nicht. Diese Internetseiten sind nach Ihrer Registrierung in der Lage Ihre Seitenbesuche auch dann festzustellen, wenn Sie gar nicht eingeloggt sind. Mit Hilfe dieser Daten können beispielsweise bestimmte Onlineverlage nach einer bestimmten Anzahl gelesener Artikel plötzlich Geld verlangen oder Ihre Vorlieben genauer unter die Lupe nehmen.

Die Lösung Beispielsweise müssten Sie sich beim amerikanischen Wall Street Journal zunächst anmelden um dort veröffentlichte Artikel lesen zu können. Doch Artikel vom Wall Street Journal und einigen weiteren Anbietern können ebenfalls über die Google News-Suche gefunden und ganz ohne Anmeldung angezeigt werden. Interessiert Sie also ein Artikel für den normalerweise eine Anmeldung erforderlich wäre lautet unser Rat den Titel oder ganze Textpassagen in das Google News Suchfenster einzugeben. Häufig erhalten Sie den Originaltext oder Zusammenfassungen als Ergebnis.

FLUT DER SOZIALEN NETZWERKE Mit Facebook, Twitter, MySpace, Foursquare, Lokalisten, meinVZ, StudiVZ und jetzt auch Google Buzz gibt es zu viele soziale Netzwerke um überall auf dem Laufenden bleiben zu können. Natürlich besteht die Möglichkeit sich auf einen Dienst zu beschränken um dort Ihre Kontakte zu pflegen. Allerdings könnten Sie dadurch Freunde und Bekannte, die sich in anderen sozialen Netzwerken tummeln, vernachlässigen und schließlich den Kontakt komplett verlieren. Dies sind die Anfänge der vorausgesagten Informationsüberflutung.

Die Lösung Nutzen Sie ein Programm, das Ihnen ermöglicht verschiedene soziale Netzwerke in einem einzigen Benutzerfenster zu integrieren. Bekannte Programme sind Digsby und Meebo. Zwar werden Ihnen einige Funktionen Ihres bevorzugten sozialen Netzwerkes verwehrt bleiben, aber zumindest können Sie komfortabel mit einem Blick den Status all Ihrer Freunde im Auge behalten.

WERBEVIDEOS Es ist auffällig, dass sich die Werbebotschaften immer häufiger als bewegte Bilder auf Webseiten präsentieren. Schließlich haben es die Marketingabteilungen geschafft diesen Eindruck zu erwecken. Häufig will man die verhassten und lauten Werbevideos so schnell wie möglich wieder loswerden und klickt dabei doch zu oft versehentlich auf den Link zur beworbenen Marke.

Die Lösung FlashMute ist die Lösung gegen das Werbevideoproblem. Es installiert sich in Ihrer Windows Programmzeile und blockiert Flashprogramme, die auf Ihre Audiohardware zugreifen möchte. Mit einem Klick oder dem Tastenkürzel Strg+Alt+M schalten Sie das Programm nach Belieben ein und aus. Es sei noch erwähnt, dass einige Anti-Virenprogramme Alarm schlagen, wenn Sie die FlashMute Downloadseite besuchen. Laut den Entwicklern von FlashMute nutzt das Programm ähnliche Methoden um Flashaudio zu blockieren wie manch ein Malwareprogramm. Darum können Sie im Normalfall die Meldung ignorieren.

FARMVILLE UND ANDERER FACEBOOK-SPAM Farmville Errungenschaften, Quizresultate und weitere Dinge, die Sie überhaupt nicht interessieren landen täglich auf Ihrer Neuigkeitenliste bei Facebook. Zwar ist es wichtig seine Kontakte auch online zu pflegen, jedoch werden irgendwann das hundertste Bild der letzten Party oder die täglich aktualisierten Zeittotschlag-Aktivitäten der Freunde langweilig.

Die Lösung Firefox-Nutzer können das Add-On GreaseMonkey ausprobieren. Darin enthalten ist das Teilprogramm Facebook Purity, welches für eine spamnachrichtfreie Facebook-Startseite sorgt. Für alle anderen ist Facebook Lite zu empfehlen, das Facebook auf die nötigsten Funktionen und damit auch Benachrichtigungen reduziert.

DIE PHISHING-GEFAHR Es werden immer mehr Angriffe auf große und populäre Seiten wie Twitter, Facebook, Hotmail, Google Mail und Adobe Reader gemeldet. Wahrscheinlich sind Sie von Auswirkungen dieser Angriffe verschont geblieben, aber das bleibt möglicherweise nicht immer so.

Die Lösung Achten Sie genau auf die angezeigte URL, wenn Sie irgendwo Ihr Passwort eingeben. Ist daran irgendetwas auffällig sollten Sie erst einmal im Internet suchen, ob Sie gerade fast in eine Phishingfalle gegangen wären. Vorsicht ist auch bei verkürzten URLs geboten. Hinter den kryptischen Links können sich fast exakte Kopien einer beliebten Seite verstecken. Dort wird dann beim Einloggen Passwort und Benutzername verlangt und im nächsten Augenblick haben Hacker Ihre Nutzerdaten und das Konto übernommen. Wichtig ist auch die aktuellsten Browserversionen zu besitzen, da sie einen aktualisierten Phishingfilter besitzen. Damit werden Sie gewarnt bevor Sie ein Betrügerseite aufrufen.

LINKS IN NEUEM FENSTER ÖFFNEN Es ist oft genug sehr ärgerlich, wenn man einem Link auf einer Seite folgen möchte und sich die Webseite ungefragt in einem neuen Tab oder Fenster öffnet. Schließlich sollten Sie selbst entscheiden können, ob man nicht lieber einfach in dem Tab, den man gerade geöffnet hat, weitersurfen möchte.

Die Lösung Firefox-Nutzer können über einen kleinen Umweg zumindest für alle Links einstellen, dass Sie im selben Tab geöffnet werden sollen. Dazu müssen Sie about:config in die Adressleiste eingeben, nach browser.link suchen und auf open_newwindow klicken. Den dann erscheinenden Wert auf 1 ändern und Links sollten nun nie wieder ungewollt in einem neuen Fenster oder Tab geöffnet werden.

DIE BROWSERRAHMEN Einige von Ihnen kennen sicherlich noch die Browserrahmen vom Netscape Navigator. Viele Jahre waren Sie nun verschwunden, doch seit kurzem haben sich Dienste wie the DiggBar wieder den unschönen Werberahmen angenommen. Ein billiger und ärgerlicher Versuch Sie auf eine andere Seite zu locken.

Die Lösung Wie so oft sind Add-Ons die Lösung für Firefox-Nutzer. DiggBar Killer aus dem GreaseMonkey Add-On wird Ihr Browserfenster von jeglichen DiggBar Rahmen befreien. Ein gutes Gefühl wieder freie Sicht auf den Webinhalt zu haben.

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