HTML 5 bestimmt die Zukunft des Internets Detail - Computerwelt

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11.08.2010 Edmund E. Lindau

HTML 5 bestimmt die Zukunft des Internets

Spätestens seit der Markteinführung des iPad hat die Diskussion rund um HTML 5 wieder an Dynamik gewonnen. Vor allem weil es das Internet in Zukunft entscheidend verändern wird.

Groß war die Aufregung, als Apple-Boss Steve Jobs im Frühjahr dieses Jahre in Form eines offenen Briefes den Fehdehanschuh in Richtung Adobe und dessen Flash-Technologie schleuderte. Er wolle Flash nicht auf iPhone und iPad haben, weil dies ein proprietäres System sei und ausschließlich von Adobe kontrolliert und vertrieben werde. Apple setze gerade bei mobilen Anwendungen auf offene Standards wie HTML 5, CSS und JavaScript. Und mit dem offenen Webkit habe Apple den Standard für mobile Browser gesetzt.

Dass Apple mit seiner HTML-5-Demopage (www.apple.com/html5) den eigenen Safari-Browser zwingend vorschreibt, sei nur am Rande erwähnt. Fakt ist, dass HTML 5 nicht nur die Zukunft des Internets sondern auch des mobilen Computings verändern wird. Vor allem weil auch Branchen-Schwergewichte wie Googles CEO Eric Schmidt oder Dean Hachamovitch, bei Microsoft für die Entwicklung des Internet Explorers zuständig, in HTML 5 die Zukunft des Webs sehen.

Viele Web-Entwickler sehnen HTML 5 schon seit langem herbei. Das World Wide Web Consortium (W3C) ist gerade dabei die letzten Feinheiten festzulegen. Für viele ist die HTML-Sanierung längst überfällig. HTML wurde seit über einem Jahrzehnt nicht mehr richtig erweitert, womit es immer schwieriger wird, moderne Anwendungen damit zu realisieren. Das letzte Upgrade, das den W3C-Empfehlungsstatus erreicht hat, war XHTML 1.1 und stammt aus dem Jahr 2001.

Wenn HTML 5 fertig ist wird es neue Standards für die Implementierung von Tags, Programmierschnittstellen (API), Multimedia und ortsbezogene Dienste (Lokalisierung) geben. Erste HTML-5-Funktionen wurden bereits in aktuelle Webbrowser integriert. Einige Entwickler äußern zudem die Hoffnung, dass HTML 5 proprietäre Plug-Ins, wie Flash, QuickTime und Silverlight, überflüssig machen könnte.

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