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16.09.2010 Alex Wolschann/apa

Zwei Prozent der Österreicher haben High-Speed-Zugang

In Österreich hatten Ende 2009 nur zwei Prozent der Haushalte Zugang zu High-Speed-Internet. Im Durchschnitt der europäischen Staaten sind sechs Prozent.

In Österreich hatten Ende 2009 nur zwei Prozent der Haushalte Zugang zu High-Speed-Internet. Im Durchschnitt der europäischen Staaten sind es 6 von 100 Haushalten, die das besonders schnelle Glasfasernetz nutzen können.

In asiatischen Staaten wie Korea oder Japan liegt die Quote mit über 40 beziehungsweise über 30 Prozent der Haushalte deutlich höher, fand eine am 15. September vorgestellte Studie des Unternehmensberaters Arthur D. Little heraus. Auftraggeber gab es dafür keinen, wurde auf APA-Anfrage betont.

Der Ausbau des Glasfasernetzes bis in die Wohnungen verlaufe in Österreich nur schleppend, so die Studie. Dies liege jedoch auch daran, dass in Österreich das mobile Breitband-Internet weit verbreitet sei. Dieses könne jedoch die steigenden Datenmengen irgendwann nicht mehr bewältigen. Das mobile Breitband (HSDPA) kann bei optimalen Bedingungen eine ähnliche Übertragungsrate wie DSL bieten. Ein Anschluss an ein Glasfasernetz (FTTB/H - Fibre to the Building/Home) bietet allerdings deutlich höhere Geschwindigkeiten.

In Asien oder den USA würde der Ausbau des Glasfasernetzes stärker gefördert, so Karim Taga, Geschäftsführer von Arthur D. Little Österreich. Das gelinge dadurch, dass Regierungen Telekomanbietern nicht mehr vorschreiben, ihr Glasfasernetz für ihre Konkurrenten zugänglich zu machen. Solche Maßnahmen seien auch in Europa notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit bei den modernen Kommunikationstechnologien zu erhalten, forderte Taga. Genau dagegen wehren sich die Mitbewerber des Ex-Monopolisten Telekom Austria und verweisen darauf, dass das Telekom-Netz von den Österreichern schon zu Monopolzeiten gezahlt worden sei.

Laut der Studie befindet sich Österreich Ende 2009 in der europäischen FTTB/H-Rangliste mit 1,8 Prozent auf Platz 14 und deutlich unter dem Durchschnitt 25 europäischer Länder (5,6 Prozent). Spitzenreiter sind Slowenien (53,6 Prozent), Litauen (51,4 Prozent) und die Slowakei (35,9 Prozent).

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