Mozilla zeigt offenen Web App Store Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


20.10.2010 Alex Wolschann/pte

Mozilla zeigt offenen Web App Store

Die Mozilla Labs haben in der Nacht auf heute eine Vorschau auf die Zukunft der Web-Anwendungen veröffentlicht. Zur Vorstellung der Open Web Apps zählen unter anderem der Prototyp eines Web App Stores samt Bezahloptionen.

Die Mozilla Labs haben in der Nacht auf heute eine Vorschau auf die Zukunft der Web-Anwendungen veröffentlicht. Zur Vorstellung der Open Web Apps zählen unter anderem der Prototyp eines Web App Stores samt Bezahloptionen. Im Gegensatz zu Googles Chrome Web Store demonstriert Mozilla dabei auch, dass ein derartiges App-Angebot browserübergreifend funktioniert. Davon hat sich pressetext im Kurztest mit Opera 10.6 überzeugt.

Opera hat erst vergangene Woche davon gesprochen, dass User in zehn Jahren nur noch den Browser brauchen werden. Mozilla gewährt schon heute einen konzeptionellen Blick in eine eben solche Zukunft. "Wir haben den Prototypen eines Systems für offene Web Apps geschaffen: In HTML, CSS und JavaScript entwickelte Apps, die sowohl auf Computern als auch Handys funktionieren", so Jay Sullivan, VP of Products bei Mozilla, im offiziellen Mozilla-Blog. Zudem unterstützt die Demo eine Authentifizierung mittels OpenID.

Ein solches Login ist beispielsweise für Bezahl-Apps unverzichtbar. Dabei betont Mozilla, dass in der Praxis sicher eine stärkere Authentifizierung als mittels einer beispielsweise von Google oder Yahoo bereitgestellten OpenID nötig wäre. Der App-Store-Prototyp zeigt aber deutlich, wie User Web Apps kaufen, in einem Dashboard im Browser installieren und auch nutzen können. Zudem haben die Mozilla Labs Beispiele für App-Directories und selbstpublizierte Apps umgesetzt.

Während Google mit seinem Chrome Web Store speziell auf den eigenen Browser und das angekündigte gleichnamige Betriebssystem abzielt, unterstreicht der Mozilla-Prototyp das Browser-übergreifende Potenzial moderner Web Apps. Im pressetext-Kurztest funktionieren alle Beispiele inklusive dem Web-Game "Onslaught" sowohl unter Firefox 3.6 als auch unter Opera 10.6 problemlos.

Mozilla zufolge funktionieren die Demos überhaupt in allen modernen Browsern. Speziell nennt Sullivan Firefox Mobile, Chrome 6, Safari 5, WebKit Mobile und auch den in Sachen HTML5 an sich etwas hinterherhinkenden Internet Explorer 8. Für Entwickler bieten die Mozilla Labs zudem den Quellcode der Demo sowie eine technische Dokumentation des Konzepts.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • Bacher Systems EDV GmbH

    Bacher Systems EDV GmbH mehr
  • T-Systems Austria GesmbH

    T-Systems Austria GesmbH WLAN-Systeme, VPN, Voice Mail Dienste, Videokonferenz-Systeme, Unified Messaging Dienste, Netzwerk-Systeme (LAN, MAN, WAN), Netzwerk-Management,... mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr
  • Anexia

    Anexia Application Service Providing, Auftragsentwicklung für Software, Individual-Softwareentwicklung, RZ-Dienstleistungen, Übernahme von Softwareprojekten, User Helpdesk-Systeme und Hotlines mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: