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22.12.2010 pte

Österreich: Fussball.at teuerste Domain des Jahres

Rund 40.000 Euro hat ein Hongkonger Unternehmen für die Domainadresse fussball.at auf den Tisch geblättert. Damit dürfte die Webadresse Österreichs teuerste Domain des Jahres 2010 sein.

Im Vorjahr war pizzeria.at mit 17.000 Euro Spitzenreiter. Beliebte Adressen werden ansonsten in der Alpenrepublik mit einigen tausend Euro gehandelt. Der Käufer, Sunwide-Group Manager Billy Ho, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext am Mittwoch den Kauf, wollte aber den Preis nicht bestätigen. Auch der Verkäufer, CSO.net-Chef Erich Osou, verwies darauf, dass über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde. Die Adresse wird vorläufig von einem Münchener Registrar und Treuhänder gehalten, der eBrand Services AG.

Ho's Firma betreibt im deutschen Erlangen eine Niederlassung und befasst sich neben dem Vertrieb von Solar-Panelen auch mit IT-Services und dem Handel von Internet-Domains. Gegenüber pressetext erklärte der Hongkonger Geschäftsmann, der Kaufpreis sei "gut" gewesen. Er werde die Webadresse gemeinsam mit einem lokalen Partner in Österreich oder Deutschland für Kampagnen nutzen. In Branchenkreisen wurde am Mittwoch spekuliert, dass der Portalbetreiber LAOLA1.tv involviert sein könnte.

Der Internet-Provider CSO.net in Wien hat fussball.at 1997 registriert, um eine zentrale Online-Plattform für alle österreichischen Fußballvereine zu schaffen. Nachdem aus dem Projekt nichts wurde, blieb die Webadresse ungenutzt. Mit dem Verkauf eröffne sich nun die Chance für einen neuen Anlauf. Interessenten gibt es in Branchenkreisen genügend, sagte CSO.net-Chef Erich Osou gegenüber pressetext. Er selbst betreibt mit www.superdomains.at eine Plattform, bei der treuhänderisch Domains zum Kauf oder zur Miete angeboten werden. Dort ist auch eine Top 10 Liste der aktuell meist angewählten Domain-Namen ersichtlich.

In Österreich gibt es derzeit knapp eine Million aktive .at-Domains, jeden Tag kommen etwa 500 dazu. Oft werden Domainnamen lediglich registriert, um sie auf bestehende Webseiten umzuleiten und damit den Traffic zu erhöhen. Umgekehrt werden täglich rund 100 bis 200 at-Domains wieder frei, da sie von Domainhortern aus Kostengründen aufgegeben werden. Mit dem tagesaktuellen Domainsuchdienst www.freigewordene.domains.at können passende Domains gefunden werden. (pte)

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