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11.01.2013 Michaela Holy

Videotelefonie soll alle Mitarbeitern unterstützen

Eine aktuelle Studie bestätigt: Videogespräche erhöhen in Unternehmen die Produktivität und schaffen Wettbewerbsvorteile. Die Bedürfnisse verlagern sich immer mehr in Richtung Videoverfügbarkeit für alle Mitarbeiter.

Videotelefonie soll alle Mitarbeitern unterstützen

© Aastra

Eine von Aastra in Auftrag gegebene europaweite Studie belegt: Fast die Hälfte der Befragten befindet sich in einer Umbruchsphase hinsichtlich der Implementierung und Nutzung von Videokommunikationslösungen. Waren bisher Videokonferenzen eine Sache von Boardroom-Meetings in Großunternehmen mit hohem technischen Aufwand und entsprechenden Kosten, so verlagern sich die Bedürfnisse immer mehr in Richtung Videoverfügbarkeit für alle Mitarbeiter und das am eigenen Arbeitsplatz – sei dieser ein Desktop im Büro, das Notebook im Hotelzimmer oder das Smartphone unterwegs. Weiters möchten nun auch Klein- und Mittelbetriebe von den Vorteilen der Videokommunikation profitieren. Aastra bietet beispielsweise hierfür professionelle Lösungen ab fünf Arbeitsplätzen.

Die Ergebnisse der Studie „Perceptions of current and future use of video in European companies“  sprechen für sich: 39 Prozent der befragten Unternehmen wollen weg von traditionellen Boardroom-Lösungen und in Zukunft Videokommunikation allen Mitarbeitern zugänglich machen. Weitere 24 Prozent werden Videokommunikation in bestimmten Abteilungen einführen, und zwar dort wo durch sie nachweislich Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert wird/steigt. Beide Gruppen zusammen ergeben knapp zwei Drittel der Befragten.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist seit Jahren kein Geheimnis: 27 Prozent wollen auf diese Weise Zeit- und Kostenaufwände bei Geschäftsreisen reduzieren. Neben dieser Motivation gibt es inzwischen aber auch andere: 17,4 Prozent der Unternehmen geben die Verbesserung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Abteilungen als Grund an, 14,2 Prozent die Verwirklichung ökologischer Ziele und weitere Beweggründe sind die Unterstützung von Schulungen, die Reorganisation von internen Prozessabläufen, aber auch eine Erweiterung des Serviceangebots für Kunden und die Verbesserung des Unternehmens-Image

Die Entscheidung für die Implementierung von Videolösungen soll nach Ansicht von über 50 Prozent der Befragten ganz klar von der Geschäftsführung gefällt werden, aber auch das IT-Management wird als wichtiger Entscheidungsträger gesehen. Das General Management ist ebenso jener Unternehmensbereich, von dem die Möglichkeit individuell per Video kommunizieren zu können, am vehementesten eingefordert wird.

Natürlich gibt es aber auch in allen Unternehmen eine Reihe von Hemmnissen und Problemen, die die Einführung von Videokommunikation am individuellen Arbeitsplatz erschweren. Die Hauptgründe sind zu jeweils 27 Prozent: die finanziellen Aufwände an Installation wie Hardware und die Unternehmenskultur, die oft traditionelle Kommunikationswege bevorzugt. Hier scheint sich allerdings ein Kulturwandel zu vollziehen: Auch andere Studien zum Thema sind in letzter Zeit zu dem Schluss gekommen, dass vor allem der Generationswechselbei Mitarbeitern in Firmen entscheidend zur Etablierung von Videotelefonie „für jedermann“ beitragen wird. Bei den sogenannten „Digital Natives“, Arbeitnehmern, die mit „Internet, Skype und Co“ aufgewachsen sind, fällt die Berührungsangst mit modernen Videolösungen am eigenen Schreibtisch oder auch mobil natürlich weg – ganz im Gegenteil werden diese auch für die Unternehmenskommunikation eingefordert.

Natürlich versucht die IKT-Industrie auf diese Entwicklungen zu reagieren. Aastra investiert deshalb alljährlich zehn Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Um den aktuellen Bedürfnissen in Sachen Videolösungen in großen wie auch kleineren Unternehmen und Institutionen gerecht zu werden, hat Aastra intensiv an der Entwicklung einer eigenen Produktlinie gearbeitet und hat im Herbst 2012 BluStarTM EcoSystem mit einem Mediaterminal sowie Clients für PC und Apple Mobilgeräten vorgestellt.

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