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26.09.2013 Rudolf Felser

UBIT: IKT-Strategie für Österreich gefordert

UBIT-Obmann Alfred Harl fordert: "Politik muss einen digitalen Masterplan vorlegen und diesen dann möglichst rasch umsetzen."

UBIT-Obmann Alfred Harl fordert die Politik auf, endlich eine IKT-Strategie auf die Beine zu stellen.

UBIT-Obmann Alfred Harl fordert die Politik auf, endlich eine IKT-Strategie auf die Beine zu stellen.

© WKÖ

Die IKT-Branche ist wesentlicher Wachstumstreiber für den Wirtschaftsstandort Österreich, wie kürzlich auch eine Studie von Google belegte. Vor allem IT-Dienstleistungen würden seit Jahren von immer mehr österreichischen Unternehmen in Anspruch genommen, so der Fachverband UBIT in einer Aussendung – zuletzt mit einem Umsatzplus von 8,6 Prozent auf 15,42 Milliarden Euro im Jahr 2012. Die Marktforscher von IDC haben in ihrer jüngsten Untersuchung des heimischen IT-Services-Marktes ebenfalls ein Wachstum festgestellt. Österreich fällt allerdings bei vielen Standortfaktoren zurück, während vergleichbare Länder wie Schweden und Schweiz - etwa in der Wettbewerbsfähigkeit – in den Ranglisten weiter nach oben wandern.

Mit diesen Zahlen vor Augen – sowie aus dem Anlass der bald stattfindenen Nationalratswahl – erneuert UBIT-Obmann Alfred Harl seine seit Jahren bestehende Warnung: "Obwohl wissensbasierte Dienstleistungsbetriebe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind, fehlen langfristige Strategien für die IT bzw. IKT. Wenn die zukünftige Regierung nicht mit visionären und wachstumsfördernden sowie standortstärkenden Maßnahmen reagiert, setzen wir mittelfristig die Zukunftsfähigkeit Österreichs und unseren Wohlstand aufs Spiel."

Während Österreich im E-Government und E-Billing – ab 2014 erfolgen rund 2 Millionen Rechnungen pro Jahr an die Verwaltung digital – zu den Vorreitern gehört, belegt Österreich im Networked Readiness Index aktuell nur den 19. Rang und hinkt bei den digitalen Standortfaktoren international deutlich hinterher. Laut der Strategieberatung Booz & Company könnte aber bereits ein um 10 Prozent höherer Digitalisierungsgrad eines Landes eine um 0,8 Prozent niedrigere Arbeitslosenquote und eine um 6,4 Prozent stärkere Innovationsneigung verursachen.

Digitale Standortfaktoren wie die flächendeckende Verfügbarkeit von IKT- und Breitbandinfrastruktur oder E-Government sind der UBIT zufolge heute entscheidend für das Wachstum und den Wohlstand eines Wirtschaftsstandortes. Sie seien als Querschnittsfaktoren für alle Branchen lebensnotwendig -  oder anders gesagt: Ohne IT gibt es keine Energieversorgung, kein funktionierendes Straßennetz oder keinen Flugverkehr.

"In der nächsten Regierung brauchen wir daher Politiker, die Österreich mit Verantwortung in die digitale Zukunft führen. Ich fordere eine klare österreichische IKT-Strategie, deren rasche Umsetzung samt Maßnahmen zum Ausbau der digitalen Standortfaktoren und einen Verantwortungsträger auf Regierungsebene", betont Alfred Harl. (pi/rnf)

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