Republik Österreich erlöst zwei Mrd. Euro aus Frequenzauktion Republik Österreich erlöst zwei Mrd. Euro aus Frequenzauktion  - Computerwelt

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Republik Österreich erlöst zwei Mrd. Euro aus Frequenzauktion

Die Republik Österreich hat bei der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen 2,014 Mrd. Euro erlöst – knapp viermal so viel wie das Mindestgebot von 526 Mio. Euro.

Die Republik Österreich hat bei der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen 2,014 Mrd. Euro erlöst – knapp viermal so viel wie das Mindestgebot von 526 Mio. Euro.

Die Republik Österreich hat bei der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen 2,014 Mrd. Euro erlöst – knapp viermal so viel wie das Mindestgebot von 526 Mio. Euro.

© apa

Die Telekom Austria(A1) bezahlt 1,03 Mrd. Euro, T-Mobile 654 Mio. Euro und Hutchison ("3") 330 Mio. Euro. Die Frequenzen dienen auch für die neue LTE-Technik. Damit sollen entlegene Gebiete besser mit Internet versorgt werden .Dass alle drei Bieter das Gefühl haben, bei der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen zu viel bezahlt zu haben, beeindruckt Telekom-Regulator Georg Serentschy wenig. "Es ist höher als das, was wir erwartet haben und auch intern geschätzt haben", sagte Serentschy.

Die jetzige Multiband-Auktion liege leicht unter der österreichischen UMTS-Auktion - "gemessen in Euro pro Einwohner und pro Megahertz, inflationsbereinigt", sagte Serentschy. Auch im internationalen Vergleich sei der jetzige Erlöse "ein kompletter Ausreißer". Und gemessen an den allerersten Frequenzvergaben an Mobilkom und max.mobil würden die jetzt bezahlten Preise nur einen Bruchteil ausmachen: "Die liegen jetzt ungefähr bei 0,8 Euro pro Megahertz und Einwohner, und die waren damals bei 3."Dass sich kein neuer Mitbewerber an der Auktion beteiligt hat, sieht Serentschy "vollkommen emotionslos". Es sei eine Auflage im Zuge des Mergers von Drei und Orange gewesen, einem vierten Mitbewerber den Einstieg in den österreichischen Markt zu ermöglichen, aber "kein Regulator der Welt kann einen Anbieter in den Markt hineinzwingen", so Serentschy. "Es wurde ein Schuhlöffel bereitgestellt, der Schuhlöffel wurde nicht genommen."Die Telekom Austria will den Mobilfunkfrequenzen-Kaufpreis von

1,03 Mrd. Euro jedenfalls mit bestehenden liquiden Mittel und zusätzlichem Fremdkapital stemmen. Wie hoch der Fremdkapital-Anteil - entweder Kredit oder Anleihe - ausfällt, wird das Unternehmen in den nächsten Wochen bekannt gegeben. 

 Dass die Kosten der Frequenzauktion auf die Kunden überwälzt werden, schloss man bei der Telekom aus. Der harte Wettbewerb am österreichischen Mobilfunkmarkt würde dies verhindern. Die Kunden könnten sich vielmehr bald auf eine "bessere Netzqualität" einstellen. Der Ausbau des schnellen Mobilfunkstandards LTE startet die Telekom Austria mit Jahresbeginn.

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