Ingram Micro: Neues europäisches Geschäftsmodell Ingram Micro: Neues europäisches Geschäftsmodell - Computerwelt

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27.02.2014 Rudolf Felser/pi

Ingram Micro: Neues europäisches Geschäftsmodell

Ingram Micro will die gegenwärtige europäische Organisation in ein einheitliches paneuropäisches Geschäftsmodell umwandeln.

Florian Wallner, Senior Managing Director Ingram Micro Österreich

Florian Wallner, Senior Managing Director Ingram Micro Österreich

© Ingram Micro Österreich

Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Herstellern, Kunden und anderen Geschäftspartnern zu verbessern. Durch die Vereinfachung und Standardisierung des organisatorischen Setups aller Länder plant Ingram Micro, Skaleneffekte besser auszuschöpfen und lokale Expertise auf internationaler Ebene zu nutzen, um das nachhaltige Wachstum innerhalb Europas voranzutreiben. Die Anpassungsmaßnahmen werden im laufenden Jahr 2014 schrittweise umgesetzt. "Der IT-Markt unterliegt einem signifikanten Wandel, auf den sich der IT-Channel mit seinen Geschäftsmodellen entsprechend einstellen muss", so Gerhard Schulz, Senior Executive Vice President and President Ingram Micro Europe. "Um die Marktchancen zukünftig in vollem Umfang auszuschöpfen, muss unser Geschäftsmodell agil und flexibel sein. Mit unserem neuen Geschäftsmodell wollen wir die internen Entscheidungsprozesse beschleunigen, die unsere Geschäftsaktivitäten in den Ländern unterstützen und die uns darüber hinaus ermöglichen, unseren Partnern einen noch besseren Top-Service zu bieten."

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Ingram Micro folgende strategische Initiativen umsetzen:

  • Vereinheitlichung der Go-to-Market Modelle der verschiedenen europäischen Länder, um die internationale Reichweite von Ingram Micros Geschäftsaktivitäten zu verbessern
  • Maximierung der Skaleneffekte und -chancen, indem einzelne administrative Support- Funktionen wie HR, Finance, Information Systems (IS) und Operations zentral koordiniert werden – damit sich die Ländergesellschaften voll auf die Geschäftsaktivitäten konzentrieren können.
  • Verbesserung der Ingram Micro Logistik-Leistungen durch die Konsolidierung von Lagerflächen in Deutschland und Benelux. Das deutsche Lager in Trier wird in das Logistikzentrum in Straubing integriert. Zudem gibt es Pläne, das belgische Lager in einem einzigen Benelux-Lager im niederländischen Tilburg zu konsolidieren. Ziel dieser Maßnahmen ist ein verbesserter Service für Kunden und Hersteller.
  • Konsolidierung des transaktionalen Supports durch verstärkte Nutzung des Ingram Micro Shared Services Centers in Sofia, Bulgarien. Dafür werden sowohl Backoffice-Funktionen aus den einzelnen Ländern als auch aus dem Regional Accounting Center in Barcelona, Spanien, nach Sofia verlagert.
  • Funktionen werden nicht mehr zentral an einem einzigen Ort gebündelt. Zukünftig werden geschäftsunterstützende Funktionen aus unserem europäischen Headquarter in Belgien in verschiedene Kompetenz-Center, die in unterschiedlichen europäischen Ländern oder global angesiedelt sind, transferiert und von dort aus koordiniert, beispielsweise Finance aus den Niederlanden heraus, das Value-Geschäft aus Deutschland und das Vendor-Management aus Frankreich heraus.


Diese Veränderungsmaßnahmen sollen diverse Positionen in verschiedenen Ländern betreffen. Ingram Micro will in Kooperation mit den Mitarbeitervertretungen in den einzelnen Ländern über die Pläne beratschlagen und Vorschläge für eine faire Regelung für die betroffen Mitarbeiter vorlegen.

ÖSTERREICH-CHEF BEGRÜSST PLÄNE

Florian Wallner, Geschäftsführer von Ingram Micro Österreich, begrüßt die Pläne von Ingram Micro Europa, das Geschäftsmodell europaweit zu harmonisieren: "Die neue strategische Ausrichtung hilft uns gemeinsam mit den von uns vertretenen Herstellern noch besser den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. In globalen Märkten ist die übernationale Organisationsform für alle Teilnehmer optimal."

Die neue Organisation trägt vor allem den unterschiedlichen Ansprüchen im Volume- und Value Segment Rechnung. "Ich werde ab sofort persönlich auch operativ für das Valuegeschäft verantwortlich sein. Diesen Bereich haben wir schon in den vergangenen Monaten personell ausgebaut und können auf ein hervorragendes und eingespieltes Team vertrauen."

Florian Wallner möchte mit seinem österreichischen Team auch verstärkt vom Best Practice Sharing profitieren. "Bereits heute arbeiten wir eng mit unseren deutschen Kollegen zusammen. Die lokale Organisation wird in Zukunft noch stärker die Möglichkeit nutzen, von bilateralen Kooperationen und dem Know-how der Kompetenzzentren zu profitieren.

Die Stabilität der operativen Abwicklung im Tagesgeschäft ist ein Hauptanliegen für Ingram Micro und auch in Zeiten des Wandels gewährleistet. "Die Mitarbeiter sind hoch motiviert und ziehen alle am selben Strang. Wir sind es gewohnt, uns in einem schnellen Geschäft rasch an die aktuellen Bedürfnisse des Marktes anzupassen. Zusätzlich haben wir einige der europäischen Maßnahmen bereits in der Vergangenheit eingeführt, sodass eine zügige und friktionsfreie Umsetzung zu erwarten ist", freut sich Florian Wallner. (pi)

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