IT-Strategien: Drei Fragen an die IKT-Branche IT-Strategien: Drei Fragen an die IKT-Branche - Computerwelt

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IT-Strategien: Drei Fragen an die IKT-Branche

Wir haben in einer Umfrage 20 Experten von in Österreich tätigen IKT-Unternehmen drei Fragen über IT-Strategien gestellt. Hier finden Sie alle 60 Antworten auf Fragen nach den Top-IT-Prioritäten für 2014 oder den Fallstricken bei der Planung einer modernen IT-Strategie.

Wir haben 20 Experten von in Österreich tätigen IKT-Unternehmen drei Fragen über IT-Strategien gestellt.

Wir haben 20 Experten von in Österreich tätigen IKT-Unternehmen drei Fragen über IT-Strategien gestellt.

© Bruno Delacotte - Fotolia.com

Karl Heinz Mosbach, Geschäftsführer ELO Digital Office AT

Was müssen Anwender bei der Planung einer modernen IT-Strategie berücksichtigen?

Die Anwender müssen vor allem darauf achten, eine ganzheitliche Strategie zu verfolgen. Diese berücksichtigt auch bestehende Systemlösungen und die Verzahnung dieser in eine Gesamtstrategie. Die besten Software-Systeme müssen nicht notwendigerweise im Zusammenspiel auch das beste Ergebnis liefern. Es gilt, sich die Dinge vorher genau anzuschauen oder durch fundierte Beratung die Software- und Hardwarekomponenten zu finden, die sich optimal mit den bestehenden Systemen verzahnen lassen. Denn gerade die flexible Nutzbarkeit und die Interaktionsfähigkeit sind es, die einem Unternehmen in der täglichen Arbeit am meisten nutzen. Nur so können Geschäftsprozesse schlanker, schneller und damit effizienter gemacht werden.

Wie können einzelne Lösungen besser in eine ganzheitliche Unternehmens-IT zusammengefasst bzw. integriert werden?

Oftmals wachsen IT-Strukturen bereichsbezogen über Jahre hinweg unter unterschiedlichen Sichtweisen. Diese Insellösungen dann zu verwerfen und alles neu zu kaufen, ist oft nicht möglich. Allerdings kann man seine Strategie und das vorhandene Gesamtportfolio oftmals integrieren und durch eine zentrale Lösung erweitern. So haben ECM-Systeme, wie unsere von ELO, immer die Möglichkeit, sich über Schnittstellen und unsere intelligente Middleware mit anderen Systemen zu verzahnen. Bei uns tut dies der ELO Business Logic Provider, ein Modul, mit dem man nahezu jede Art von Drittapplikation mit dem ELO-System verbindet. So agieren ERP- oder CRM-Systeme analog zum ECM und vermeiden Doppelungen, Brüche und Ungenauigkeiten.

Wo sehen Sie auf Anwenderseite die Top-IT-Prioritäten für 2014?
Die Automatisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse stehen weiterhin an vorderster Stelle. Ein weiterer Aspekt ist Big Data, welcher nicht nur große Unternehmen, sondern zunehmend auch Unternehmen im Mittelstand beschäftigt. Größte Herausforderung ist sicherlich der Mobil-Trend mit dem Phänomen "Bring your own device", welches einige Sicherheitsprobleme mitgebracht hat. Langfristig wird sicherlich auch Cloud ein Thema werden, wobei dessen positive Entwicklung gerade durch die NSA-Affäre ins Stocken geraten ist.


Christian Dlapka, Geschäftsführer Neudenker GmbH

Was müssen Anwender bei der Planung einer modernen IT-Strategie berücksichtigen?

Wichtig ist der gemeinsame Ansatz, die IT-Strategie kann nur aus einem Miteinander zwischen Anwendern, IT und Geschäftsführung entstehen. Die Anwender sind nahe am Markt, die IT ist Enabler, der Werkzeuge zur Verfügung stellt, ausgerichtet am Bedarf und an der Unternehmensstrategie.

Wie können einzelne Lösungen besser in eine ganzheitliche Unternehmens-IT zusammengefasst bzw. integriert werden?
Unsere Methoden beginnen bei dem Bedarf der Fachbereiche, wie gut ist die Unterstützung der Kernprozesse. Dann kommen technische Aspekte, auch mit Outsourcing-Varianten. Wo ist der Fokus der IT: System-Erhalter oder Vordenker, um neues Business zu generieren. So entsteht eine IT-Landschaft die wirtschaftlich und strategisch ausgerichtet ist.

Wo sehen Sie auf Anwenderseite die Top-IT-Prioritäten für 2014?
Mobil: mit Tablet oder Smartphone überall Informationen und Services abrufen können.
Schnell: neue Anwendungen in Form von Apps, statt monatelanger Entwicklungszyklen.
Verantwortlich: Daten gehören den Anwendern, die müssen entscheiden, was wie lange archiviert wird.


Dietmar Taurer, Global Sales Director (MUM Software Division) NETCONOMY Software & Consulting

Was müssen Anwender bei der Planung einer modernen IT-Strategie berücksichtigen?

Wie diese IT-Strategie das Business am besten unterstützen kann und wie die wichtigsten Assets - die Daten - am effizientesten genutzt werden können. Dabei spielt die Benutzungsfreundlichkeit eine wichtige Rolle (Mobile Endgeräte, Security, Ease of Use).

Wie können einzelne Lösungen besser in eine ganzheitliche Unternehmens-IT zusammengefasst bzw. integriert werden?
Entweder es gelingt, wesentliche Kern-Applikationen auf eine Plattform zusammen zu führen oder man braucht eine gute Master Data Management Lösung, wie z.B. "MUM" von MUM Software.

Wo sehen Sie auf Anwenderseite die Top-IT-Prioritäten für 2014?

Schaffung von Wettbewerbsvorteilen durch akkurate Datenaufbereitung ("Golden Profile") und Nutzung dieser Ergebnisse über alle Kernanwendungen hinweg. Damit bekommt das Business die wertvollen Informationen, die es für schnelle Entscheidungen braucht.


Horst Heftberger, General Manager Hitachi Data Systems Austria

Was müssen Anwender bei der Planung einer modernen IT-Strategie berücksichtigen?

Die IT Strategie muss optimal auf den Kundennutzen und die Geschäftsziele ausgerichtet sein. Eine solide, flexible und skalierbare Infrastruktur ist die Basis für BIG DATA Verarbeitung. Die Infrastruktur muss In-Memory-Technologie unterstützen um künftig Wettbewerbsvorteile zu lukrieren. Mit der Hitachi Unified Compute Platform (UCP) steht Anwendern eine hoch performante und skalierbare "Privat Cloud" zur Verfügung.
 
Wie können einzelne Lösungen besser in eine ganzheitliche Unternehmens-IT zusammengefasst bzw. integriert werden?
Konvergierte und vorgetestete Infrastrukturlösungen sind das neue "DataCenter”. Hitachi Data Systems hat eine Reihe von schlüsselfertigen und dennoch flexiblen Lösungen entwickelt, die sich an die Bedürfnisse jedes Unternehmens anpassen. Mit der Hitachi Unified Compute Platform (UCP) stehen IT Organisationen hochintegrierte Systeme zur Verfügung, die aus Server, Speicher, Netzwerkkomponenten und Softwareprodukten bestehen. Nutzer haben die Möglichkeit, einzelne Komponenten nach Ihren Bedürfnissen zusammenzustellen, sodass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gewährleistet sind. Mehrere zertifizierte UCP Lösungen  für Virtualisierung, Business Analytics; Datenbanken und Data Warehousing sowie Collaboration stehen zur Verfügung.
 
Wo sehen Sie auf Anwenderseite die Top-IT-Prioritäten für 2014?
Der Übergang zum Information Center der Zukunft hat begonnen. Konsolidierung und Transformation ist unser aller Thema. Unaufhaltsames Datenwachstum und immanenter Kostendruck sind eine große Herausforderung. Das Ziel sind agile Rechenzentren, und hoch dynamische flexible Infrastrukturen. Alle Informationen müssen jederzeit und auf allen Devices zur Verfügung gestellt werden. Echtzeit-Analysen von In-Memory-Daten werden die Entscheidungsprozesse in Unternehmen verändern und zu echten Wettbewerbsvorteilen führen.

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