DRAM-Chips: Angebot hinkt Nachfrage hinterher DRAM-Chips: Angebot hinkt Nachfrage hinterher - Computerwelt

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24.04.2014 pte

DRAM-Chips: Angebot hinkt Nachfrage hinterher

Die beiden Hersteller von Speicherchips Kingston und Nanya Technology rechnen im DRAM-Segment für das dritte Quartal 2014 trotz einer konstanten Nachfrage nur mit einem geringen Angebot auf dem Markt.

Kingston und Nanya Technology rechnen im DRAM-Segment für das dritte Quartal 2014 trotz einer konstanten Nachfrage nur mit einem geringen Angebot.

Kingston und Nanya Technology rechnen im DRAM-Segment für das dritte Quartal 2014 trotz einer konstanten Nachfrage nur mit einem geringen Angebot.

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Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes berichtet, gehen beide Unternehmen trotz der saisonalen Schwankungen aber nicht davon aus, dass sich die Preise signifikant verändern werden.

Aktuellen Marktgerüchten zufolge, wonach der Halbleiterhersteller SK hynix Produktionsprobleme gehabt haben soll, was wiederum einen Einfluss auf das Chip-Angebot und die Preisentwicklung hatte, wollte Kingston nicht kommentieren. Laut Kingston sollen die Preise im dritten Geschäftsquartal eher ansteigen als einbrechen. Währenddessen erfreuen sich NAND-Flash-Chips im zweiten Quartal einer regen Nachfrage - nicht zuletzt deshalb, weil Handy-Hersteller ihre Bestände für Modellneuheiten in der zweiten Jahreshälfte aufstocken.

Nanya sieht gegenwärtig eine Erholung der Konjunktur in der Speicherchipbranche und glaubt, dass die Nachfrage im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen stärker ausfallen wird. Die Preise für die begehrten Speicherchips, die in Smartphones zum Einsatz kommen, sowie jene, die in Consumer-Electronic-Produkten Verwendung finden, werden laut den Marktprognosen von Nanya aller Voraussicht nach um bis zu zehn Prozent ansteigen. Begründet wird dieser Forecast mit einem möglichen Engpass im dritten Geschäftsquartal.

Unterdessen produziert Nanya effizienter. Dadurch lassen sich die Kosten zwar um zehn bis 15 Prozent senken, die Ausschussrate pro Wafer soll jedoch höher ausfallen, so der Bericht. Die Produktion im 30-Nanometer-Bereich hat bei Nanya insgesamt rund 70 Prozent der Gesamterzeugung im ersten Quartal ausgemacht. Für die ersten drei Monate weist Nanya einen Nettogewinn von rund 202 Mio. Dollar aus. Für diese Betrachtungsperiode beträgt die Bruttomarge des Konzerns 39,9 Prozent. Ein Quartal zuvor lag der Wert noch bei 17,8 Prozent. (pte)

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