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05.06.2014 :: Printausgabe 12/2014 :: Karl & Hildegard Pichler

SMART in Wien hat zu wenige Besucher

Einige der Aussteller haben anklingen lassen, was optisch auch am zweiten und dritten Messetag offenkundig war. Nur wenige Besucher haben vom 6. bis 8. Mai auf dem Messegelände Wien zur Automationsschau gefunden. Die Veranstalter ziehen dennoch eine positive Bilanz.

Nur wenige Besucher haben vom 6. bis 8. Mai auf dem Messegelände Wien zur Automationsschau eingefunden. Die Veranstalter ziehen dennoch eine positive Bilanz.

Nur wenige Besucher haben vom 6. bis 8. Mai auf dem Messegelände Wien zur Automationsschau eingefunden. Die Veranstalter ziehen dennoch eine positive Bilanz.

© KHP

"Grundsätzlich können wir mit der ‚Smart Automation Austria‘ zufrieden sein, was die Aufmachung, die Vorbereitung, die Präsentation der Fachmesse in den Medien, als auch die Fachveranstaltungen und Vorträge betrifft. Man sieht, dass im Vorfeld vieles gemacht wurde, um eine erfolgreiche Messeausgabe zu präsentieren. Lediglich die Besucherfrequenz, ein wichtiges Kriterium für uns, war eindeutig zu niedrig", so ein Ausstellervertreter zur Messe-Gesamtstimmung abseits der offiziellen Auswertungen.

Und Thomas Lutzky, Geschäftsführer von Phoenix Contact, sieht Wien ebenfalls als unverzichtbaren Standort für die SMART an: "Natürlich hätten wir uns mehr Besucher gewünscht, wir haben aber trotz allem viele, sehr gute Gespräche führen können und können daher abschließend ein versöhnliches Resümee ziehen."

Den Ausstellerstimmen folgt auch Reed-Exhibitions-Geschäftsführer Matthias Limbeck: "Wir sind nun gemeinsam mit den Ausstellern gefordert, die Ansprache und Mobilisierung der Zielgruppen konsequent zu optimieren. Im Falle der ‚Schweissen‘ steht zudem noch die auch von der Branche geforderte und erwartete Neuausrichtung an. Wir sind aber auf dem richtigen Weg. Die Auftritte der Unternehmen hatten Klasse und haben diesmal mit Intertool und Schweissen insgesamt 20.617 registrierten Fachbesucher beeindruckt. Das Potenzial für eine künftig erfolgreiche Entwicklung ist vorhanden, der Industriestandort Österreich braucht diese Fachmessen."

Diese Meinung zu Wien werden nächstes Mal leider einige Aussteller nicht mehr teilen und der Messe in Zukunft fernbleiben. Nicht wenige Elektronik-, Messtechnik- (und deren Fertigungs-) Unternehmen haben dann keine eigene Fachmesse mehr. Die Ergebnisse der Besucherumfragen lassen jedenfalls ein eindeutiges Votum für die Neuausrichtung erkennen, so der Messeveranstalter, der die Zukunft der Veranstaltung in Wien nicht gefährdet sieht.

Wie auch immer es in puncto Aussteller- und Besucherzahlen mit der SMART in Wien weitergeht, die Smart Automation Linz im Design Center Linz tritt, wie angekündigt, ab sofort in einen jährlichen Wechselrhythmus mit der Wiener Ausgabe und rückt in den ungeraden Jahren ebenso vom Herbst ins Frühjahr. Der nächste Termin der Smart Automation Linz ist vom 19. bis 21. Mai 2015.

RAHMENPROGRAMM ALS TEIL DES FACELIFTINGS
Das an Kompetenz und Highlights reiche Programm der drei Industriefachmessen 2014 bot unter anderem zahlreiche Key Notes auf der Vortragsbühne, die dem Fachpublikum zu branchenrelevanten Themen neuestes Knowhow vermittelten. Für die Vorträge konnte Reed Exhibitions mehrere Top-Branchenexperten sowie prominente Persönlichkeiten aus der Sportwelt gewinnen, die über globale Wirtschaftstrends und Technologien von morgen bzw. über Motivation und Erfolg sprachen.

Das Thema Industrie 4.0 zog sich wie ein Orientierungsfaden bis in die Halle A zur SMART: Hier fand eine gut besuchte Podiumsdiskussion zum Thema "Chancen, Potentiale und Roadmap zum Thema Industrie 4.0" statt. Nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Automatisierung der Industrie hat mit der intensiven Nutzung von IT-Technologien, beginnend beim Engineering bis hin zur Auslegung von Fertigungssystemen und dem Einzug des Internets in die Fabrik der Zukunft die vierte Industrielle Revolution eingesetzt. Es kommt zum Verschmelzen von virtuellen und realen Systemen (Cyber-Physical Systems). Zusätzlich zum Kongress gab es in Halle B eine zum Thema passende Sonderschau der TU Wien.

Auch das Thema Energieeffizienz wird im Rahmen der Bestrebungen zur Industrie 4.0 als Teilbereich immer öfter fokussiert. Davon betroffen sind sowohl industrielle Produktionsumgebungen als auch die Informationstechnologie, die mit der neuen "Währung" Daten zu Rande kommen muss – und das möglichst effizient.

ENERGIEEFFIZIENZ UND INDUSTRIE-PC
EPS Electric Power Systems bietet individuelle High-End-Serverraumlösungen an und ist ein Errichter von hochverfügbaren und energieeffizienten IT-Server-Infrastruktur-Lösungen. Bereits seit vielen Jahren ist das Unternehmen für die Planung und Umsetzung derartiger Rechenzentrum-Infrastrukturen im zentraleuropäischen Raum bekannt. Dabei ist neben der Gewährleistung höchster Sicherheit und Effizienz, die sinnvolle und verantwortungsbewusste Ressourcennutzung besonders wichtig. Dies beginnt bei der gezielten Bedarfsermittlung, der umfassenden Planung kundenindividueller Lösungen und spiegelt sich letztendlich auch in der Projektrealisierung wider. In den Bereichen Energieeffizienz und Hochverfügbarkeit bietet das Unternehmen eine redundante und fehlertolerante Infrastruktur in Serverräumen.

Der neue Panel PC 2100 von Bernecker & Rainer stellt in einem ultrakompakten Gehäuse ein vollwertiges und leistungsfähiges PC-System zur Verfügung. Diese PC-Entwicklung baut auf der neuesten Intel-Atom-Technologie auf, die einen Meilenstein in der Leistungsfähigkeit von Embedded-Systemen darstellt, wie der für Corporate Communications zuständige Stefan Hensel erklärt.

Das PC-Modul entspricht von den Abmessungen einem Smart-Display-Link/DVI-Receiver, daher kann jedes beliebige Automation Panel der zweiten Generation – sogar die komplett geschlossenen Panels für die Montage an Tragarmen – zu einem vollwertigen Panel PC umgerüstet werden.

Die CPU-Leistung ist voll skalierbar, der Panel PC 2100 wird wahlweise mit Single-, Duo- oder Quadcore-Prozessoren geliefert. Dabei werden in der höchsten Ausbaustufe die Performancewerte des CoreTM i3 übertroffen. Alle Varianten kommen ohne Lüfter oder weitere rotierende Teile aus. Dadurch ist der Panel PC wartungsfrei. Als Datenträger kommen CFast-Karten zum Einsatz, die auf MLC-Basis auch mit 60 GB und mehr zur Verfügung stehen. (khp)

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