Konica Minolta: Mehr Services, mehr Umsatz Konica Minolta: Mehr Services, mehr Umsatz - Computerwelt

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12.06.2014 Rudolf Felser

Konica Minolta: Mehr Services, mehr Umsatz

Die Konica Minolta Group hat aktuelle Geschäftszahlen veröffentlicht. International und in Österreich ist der Umsatz gewachsen. Das ist auch auf die Ausrichtung hin zu Services zurückzuführen.

Johannes Bischof, Geschäftsführer Konica Minolta Business Solution Austria

Johannes Bischof, Geschäftsführer Konica Minolta Business Solution Austria

© Rudolf Felser

Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (April 2013 bis März 2014) weltweit einen Umsatz von rund 944 Mrd. Yen (rd. 7,03 Mrd. Euro). Nach einem Umsatz von ca. 813 Mrd. Yen im Geschäftsjahr 2012/13 entspricht dies einer Steigerung von etwa 16 Prozent. Das operative Ergebnis betrug 58,1 Mrd. Yen (ca. 0,4 Mrd. Euro), ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Business Technologies konnte das Unternehmen mit 25 Prozent (auf 730 Mrd. Yen) sogar überproportional zulegen.

Auch in Österreich konnte Konica Minolta seine Geschäftsergebnisse im abgelaufen Geschäftsjahr 2013 verbessern. Das Unternehmen erzielte von April 2013 bis März 2014 einen Umsatz von 75,1 Mio. Euro, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von knapp 2,6 Prozent. "2,6 Prozent Umsatzsteigerung ist ein beachtliches Ergebnis, wenn man sich die allgemeine Wirtschaftsentwicklung ansieht. Darauf sind wir stolz", so Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Austria, heute beim Jahrespressegespräch des Unternehmens in Wien.

"Im vergangenen Geschäftsjahr waren wir erstmals Marktführer im gesamten Markt für Multifunction Printer. Seit 2010 sind wir Marktführer im Farbbereich, die Gesamtmarktführung ist nun der Beweis für die klare Ausrichtung des Unternehmens auf Wachstum", freut sich Bischof, und weiter: "Im Bereich Produktionsdruck sind wir besonders stolz auf unsere Ergebnisse im 1. Quartal 2014: Noch niemals zu vor konnten wir so viele Geräte am Markt platzieren." Konica Minolta ist im Geschäftsjahr 2013 auch erstmals Marktführer im Bereich Monochrome Production Printing.

Die Ausrichtung des Unternehmens, weg von reiner Hardware hin zu Services, schlägt sich in den Zahlen ebenfalls nieder. "Die seit einigen Jahren aufgebauten Bereiche Optimized Print Services und IT-Services zahlen auf den Erfolg von Konica Minolta ein. Das zeigt auch die Umsatzsteigerung in diesem Bereich", so Bischof weiter. "Besonders freuen wir uns über Neukundengewinnen im vergangenen Jahr, so zum Beispiel A1 Telekom Austria, die Post AG, die Diözese Tirol oder die Swietelsky Baugesellschaft mbH, mit 7.400 Mitarbeiter eines der bedeutendsten Unternehmen der österreichischen Bauindustrie."

Der Kurs des Unternehmens läuft weiterhin in Richtung Services. "Unser Ziel im laufenden Geschäftsjahr ist eine Umsatzsteigerung von mehr als 10 Prozent. Dabei legen wir mit unserer starken Vertriebsmannschaft in ganz Österreich den Fokus auf unser Dienstleistungsangebot. Auch 2014 setzen wir stark auf Optimized Print Services und IT-Services. Neue Produkte und Innovationen, wie zum Beispiel Enterprise Content Management-Lösungen, steigern die Produktivität bei unseren Kunden und bringen ihnen Kostenvorteile – und werden daher immer stärker nachgefragt. Mit diesem starken Portfolio werden wir unsere Ziele für das Jahre 2014 erreichen", blickt Bischof in die Zukunft, schränkt aber ein: "Das Geschäftsjahr 2013 war ein schwieriges Jahr, das aber gut geendet hat. Wenn man sich 2014 ansieht wird es nicht einfach, unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen."

Auch die Personalentwicklung ist positiv: Konica Minolta hat heute in Österreich 353 Mitarbeiter, eine Steigerung um mehr als 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist allerdings das Wachstum beim Personal höher als beim Umsatz. Dafür hat Bischof eine Erklärung: "Wir brauchen mehr Mitarbeiter um unseren Kunden die Services zu liefern, um die Projekte zu begleiten und unsere Kunden zu beraten. Deswegen ist das Wachstum personell stärker als im Umsatz. Das wird auch so bleiben. Wenn man im Servicegeschäft wachsen will ist das eine natürliche Entwicklung." (pi/rnf)

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