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10.07.2014 :: Printausgabe 14-15/2014 :: pi/Michaela Holy

AustrianStartups professionalisiert sich

Mit einem Beirat und dem Ausbau von Kooperationen stellt sich AustrianStartups auf breitere Beine.

© lev dolgachov - Fotolia.com

AustrianStartups arbeitet intensiv daran, die heimische Startup-Szene zu vernetzen und ihr ein gemeinsames Sprachrohr zu verleihen. Mit dem nun installierten, neunköpfigen Beirat soll der nächste Schritt in Richtung Professionalisierung gesetzt werden. In diesem Beirat sitzt Markus Wagner, Gründer des Inkubator ­i5invests, der bald ein Büro im Silicon Valley aufmachen wird. Er habe die Aufgabe, die Beziehungen zwischen Österreich und dem Valley zu verbessern und Österreicher im Valley besser zu vernetzen. Hansi Hansmann, Business Angel mit über 20 Beteiligungen, und Werner Wutscher, Business Angel of the Year 2012 und Gründer von New Venture Scouting, sind weitere Beiratsmitglieder und haben die Aufgabe übernommen, die Beziehungen zwischen Startups und Business Angels zu fördern sowie die Brücke zur "Old Economy" zu bauen. Oliver Holle, Gründer SpeedInvest Seed Stage Venture Fonds, soll Beziehungen zu internationalen Venture Capital-Unternerhmen herstellen, Runtastic-CEO und -Cofounder Florian Gschwandtner soll eine enge Beziehung zwischen Wien und Berlin etablieren, Impact Hub Vienna-Cofounder Matthias Reisinger sei dezidiert damit beschäftigt, eine intensive Beziehung mit Impact-Startups herzustellen. Pioneers-Cofounder Andreas Tschas übernimmt die Aufgabe, das österreichische Startup-Ecosystem besser mit dem internationalen zu vernetzen, Birgit Hofreiter, Head of Informatics Innovation Center an der TU Wien, wird über den i2c-Accelorator die Vernetzung zur Fakultät für Informatik an der TU Wien und das wissenschaftliche Umfeld zu den Universitäten fördern und schließlich wird Yves Schulz, Gründer des CoworkingSpace Sektor5, an einer besseren Vernetzung mit Startup-Communities in der Nahregion arbeiten. "Ich wurde von AustrianStartups angesprochen, da der Sektor5 einer der treibenden Kräfte innerhalb der Startup-Community ist und wir auch in Bratislava und Budapest gut vernetzt sind", erzählt Schulz im Gespräch mit der COMPUTERWELT. Die Beiratsposten seien jeweils auf ein Jahr befristet.

"Wir sehen es als alternativlos an, Österreich zu einem Zentrum für eine boomende Startupszene zu machen", sagt Christoph Jeschke, Geschäftsführer von AustrianStartups. "Es ist viel Dynamik im Markt, aber die Herausforderungen sind riesig. Der Beirat ist ein sehr wichtiges Organ, weil wir als Organisation professioneller, effizienter und wirksamer werden wollen."

NEUE KOOPERATIONSPARTNER

AustrianStartups hat auch zwei neue Partnerschaften. Mit dem Impact Hub Vienna soll die Vernetzung mit Start­ups aus dem Bereich des Social Entrepreneurship nachhaltig verbessert werden. Durch die Zusammenarbeit mit dem EC Network und i2c wiederum macht AustrianStartups einen Schritt in Richtung mehr Unternehmertum an Österreichs Universitäten. "Mehr Unternehmer an Österreichs Unis ist eines unserer wichtigsten Ziele. Das EC Network hat fundiertes Knowhow, eine große Community und ist der ideale Partner. Gemeinsam werden wir Initiativen setzen, mit denen die Startup Welt und der universitäre Ausbildungsbereich stärker zusammengeführt werden", sagt Jeschke. (pi/mi)

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