Kinderarbeit: Samsung zeigt Zulieferer rote Karte Kinderarbeit: Samsung zeigt Zulieferer rote Karte - Computerwelt

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14.07.2014 pte

Kinderarbeit: Samsung zeigt Zulieferer rote Karte

Smartphone-Hersteller Samsung toleriert Kinderarbeit bei seinen Zulieferern nicht. Die Menschenrechtsorganisation China Labour Watch wirft Samsung aber vor, die Kontrollen seien zu lasch.

Samsung sieht Kinderarbeit bei deinen Zulieferern nicht gern.

Samsung sieht Kinderarbeit bei deinen Zulieferern nicht gern.

© Rudolf Felser

Wie der südkoreanische Handy-Produzent in der Nacht auf heute, Montag, mitteilt, habe es ein "illegales Einstellungsverfahren" beim bisherigen Partner Dongguan Shinyang Electronics gegeben. In der Folge hat das Management die Zusammenarbeit mit den Chinesen bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Inzwischen prüfen auch die chinesischen Behörden die Vorwürfe. Hintergrund ist ein Bericht der in den Vereinigten Staaten ansässigen Menschenrechtsorganisation China Labour Watch. Diese hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass die eigenen Recherchen mindestens fünf Kinder ausfindig gemacht haben, die ohne Vertrag bei Dongguan Shinyang Electronics tätig sind - weitere Fälle werden derzeit nicht ausgeschlossen.

Das Management von Samsung zeigt sich in Bezug auf Kinderarbeit kompromisslos. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würde jegliche Geschäftsbeziehungen zu dem Zulieferer aus dem Reich der Mitte abgebrochen. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen bei früheren Überprüfungen keine Hinweise auf Kinderarbeit bei Dongguan Shinyang Electronics gefunden. China Labour Watch wirft Samsung aber vor, die Kontrollen seien zu lasch.

Die "Null-Toleranz-Politik" der Südkoreaner gegenüber Kinderarbeit kommt nicht von ungefähr, ist doch eine entschlossene Haltung des Managements zu diesem Thema für immer mehr Kunden neben den neuesten Technik-Features kaufentscheidend geworden. Laut Samsung werden die Arbeitsbedingungen in den Fabriken von Vertragspartnern regelmäßig unter die Lupe genommen. Dongguan Shinyang Electronics sei seit Mai 2013 drei Mal überprüft worden. (pte)

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