UBIT-Umfrage: Risikomanagement wird für Unternehmen immer wichtiger UBIT-Umfrage: Risikomanagement wird für Unternehmen immer wichtiger - Computerwelt

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11.08.2014 Rudolf Felser/pi

UBIT-Umfrage: Risikomanagement wird für Unternehmen immer wichtiger

Laut einer Umfrage der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie der WK Wien werden Finanzmanagement und IT-Sicherheit am häufigsten nachgefragt.

Risiken richtig einschätzen wird für Unternehmen immer wichtiger.

Risiken richtig einzuschätzen wird für Unternehmen immer wichtiger.

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Die Zeiten des scheinbar unbegrenzten Wachstums sind vorüber – immer volatiler wird das wirtschaftliche Umfeld. Krisen tauchen in vielfältiger Form auf. Mal heißen sie IT-Blase, mal Euro-, Immobilien- oder Bankenkrise. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass Risikomanagement einen immer höheren Stellenwert in der Unternehmensführung einnimmt. Wie eine Umfrage der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Wien unter 200 Beratern ergab, stellt Risikomanagement für mehr als 60 Prozent der teilnehmenden Wiener Unternehmensberater einen wesentlichen Teil ihrer Beratungstätigkeit dar – bereits 25 Prozent sehen darin sogar einen Beratungsschwerpunkt.

Für Aktiengesellschaften sieht bereits das Aktiengesetz das Vorhandensein eines Risikomanagementsystems vor. Internationale Krisen des Wirtschaftssystems betreffen aber nicht nur Konzerne, sondern schlagen auch auf Klein- und Mittelbetriebe durch. "Langfristiges Wirtschaften wird zusehends komplexer. Die vergangenen Jahre haben vielen Unternehmern vor Augen geführt, dass Risikomanagement einen wesentlichen Teil der Unternehmensführung darstellt", sagt Hans-Georg Göttling, Sprecher der Berufsgruppe Unternehmensberatung (Fachgruppe UBIT Wien).

An erster Stelle der nachgefragten Leistungen stehen Beratungen zum Finanzmanagement (44 Prozent), gefolgt von IT-Sicherheit (26 Prozent), Schutz vor Betrug, Manipulation und Missbrauch (23 Prozent), betriebliche Sicherheit und Ausfallsicherheit (23 Prozent) sowie dem Schutz vor menschlichen Fehlern (22 Prozent) – Mehrfachnennungen waren möglich. "Oft sind Unternehmer zwar Experten innerhalb ihrer Profession, es fehlt ihnen aber an der notwendigen betriebswirtschaftlichen Expertise und Konsequenz, um z.B. eine Krise nachhaltig zu meistern", sagt Göttling. (pi)

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