ICT Austria: Gebündelte Kompetenz für IKT-Standort Österreich ICT Austria: Gebündelte Kompetenz für IKT-Standort Österreich - Computerwelt

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04.09.2014 Rudolf Felser/pi

ICT Austria: Gebündelte Kompetenz für IKT-Standort Österreich

Fünf international tätige IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Österreich bündeln ihre Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um gemeinsam Angebote für Kunden in Österreich und aller Welt zu entwickeln und das Bewusstsein über die Bedeutung von ICT bzw. IKT für den Wirtschaftsstandort zu schärfen.

Manfred Brandner (bit group), Horst Ortmann (bit group), Eva Puscha (scc EDV-Beratung), Wolfgang Horak (Geschäftsführer ICT Austria), Stefan Ebner (Braintribe IT-Technologies), Jochen Borenich (Kapsch BusinessCom, Präsident ICT Austria), Wolfgang Puscha (scc EDV-Beratung), Horst Suntych (APC Business Services)

Manfred Brandner (bit group), Horst Ortmann (bit group), Eva Puscha (scc EDV-Beratung), Wolfgang Horak (Geschäftsführer ICT Austria), Stefan Ebner (Braintribe IT-Technologies), Jochen Borenich (Kapsch BusinessCom, Präsident ICT Austria), Wolfgang Puscha (scc EDV-Beratung), Horst Suntych (APC Business Services)

© Kapsch AG/APA-Fotoservice/Juhasz

"Es gibt heutzutage kein Unternehmen, das ohne ICT auskommt. ICT-Lösungen werden für den Betrieb und die Steuerung von Energie- und Verkehrsinfrastruktur, in der Verwaltung und im Gesundheitsbereich eingesetzt. Österreich ist im internationalen Vergleich ein relativ kleiner Markt. Wir wollen mit unserer Initiative zeigen, wie es gelingen kann, von internationalen Entwicklungen zu profitieren und dabei Abhängigkeiten zu vermeiden", so Wolfgang Horak, Geschäftsführer der neu gegründeten Initiative ICT Austria, Center for Business Technology. Horak ist kein unbeschriebenes Blatt in der heimischen IKT-Branche: Er war lange Jahre Österreich-Geschäftsführer von Fujitsu sowie Senior Vice President SEE des Unternehmens.

Die Gründungsmitglieder von ICT Austria sind der IT-Personalexperte APC Business Services, bit group, Braintribe IT-Technologies, Kapsch BusinessCom und scc EDV-Beratung. Gemeinsam repräsentieren sie mehr als 2.342 Mitarbeiter (davon 1.863 in Österreich), 415,6 Mio. Euro Umsatz (davon 329,9 Mio. in Österreich) und eine Kundenbasis von 11.000 Unternehmen (ca. 9.500 davon in Österreich). Das Angebotsportfolio der einzelnen Mitglieder deckt alle Elemente der Wertschöpfungskette ab und bietet die Möglichkeit, neue Angebote und Services zu entwickeln. Die Schwerpunkte dabei liegen in strategisch wichtigen Zukunftsfeldern. Dazu zählen: Smart City und E-Government, E-Health und Telemedizin, Industrie 4.0, Vernetzung von Startups mit potenziellen Kunden sowie Ausbildung und Nachwuchsförderung.

MISSING LINK
Jochen Borenich, Präsident von ICT Austria und Vorstand von Kapsch BusinessCom versteht sich als "missing link" zwischen den IT-Lösungen internationaler Anbieter und dem konkreten Einsatz dieser Lösungen bei (österreichischen) Kunden. Um die Vorteile von ICT voll nutzen zu können, braucht es nicht nur die Technologien, sondern auch umfassendes Know-how, wie diese optimal eingesetzt werden können. Darin liegt der große Vorteil von Unternehmen mit einer starken Verankerung in Österreich. Dieser zeigt sich nicht nur in Projekten, sondern auch bei Infrastrukturthemen. Je mehr Unternehmensprozesse digitalisiert werden, desto wesentlicher ist es, strategisch wichtige IT-Anwendungen im eigenen Land zu behalten und die Daten in heimischen Rechenzentren zu halten.

Die Mitglieder von ICT Austria investieren etwa zehn Prozent ihres Umsatzes in die Zukunft. Rund sieben Prozent gehen in Innovationen beziehungsweise F & E und etwa drei Prozent in Aus- und Weiterbildung. In Zukunft will sich ICT Austria als Plattform etablieren, die das Wissen der eigenen Experten zur Verfügung stellt, junge Talente fördert und Startups mit potenziellen Kunden zusammenbringt.

"Der ICT-Sektor gewinnt laufend an strategischer und wirtschaftlicher Relevanz. Österreich hat alle Voraussetzungen, selbstbewusst und selbstbestimmt an dieser Entwicklung teilzuhaben. ICT Austria ist ein starkes Signal dafür", meint Jochen Borenich abschließend. (pi)

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