Ausgezeichnet innovativ: Kapsch erhält Kaplan-Medaille Ausgezeichnet innovativ: Kapsch erhält Kaplan-Medaille - Computerwelt

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20.10.2014 pi/Rudolf Felser

Ausgezeichnet innovativ: Kapsch erhält Kaplan-Medaille

Für ihre Leistungen, konsequenten Bemühungen und umfangreichen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung wurde dem Technologieunternehmen Kapsch TrafficCom die Kaplan-Medaille verliehen.

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Die nach dem österreichischen Ingenieur und Erfinder Viktor Kaplan (Kaplan-Turbine) benannte Auszeichnung des OPEV (Österreichischer Innovatoren-, Patentinhaber- & Erfinderverband) wird etwa alle fünf Jahre an Personen und Unternehmen vergeben, die für genialen Erfindergeist, stetige Entwicklungsarbeit und wirtschaftlichen Erfolg stehen. Die Verleihung erfolgte letzte Woche im Rahmen einer Galaveranstaltung in St. Pölten durch Gerlind Weber, die Enkelin Viktor Kaplans sowie den Präsidenten des OPEV, Walter Wagner.

Kapsch hält aktuell rund 2.100 Patente in über 50 Ländern. Die Einreichung von etwa 20 bis 30 Patenten jährlich belegt die Innovationskraft des österreichischen Konzerns. Die Schutzrechte decken dabei zukunftsweisende Verfahren, Systeme, Lösungen und Designs im Bereich ITS (Intelligent Transportation Systems) und ETC (Electronic Toll Collection) ab. "Erfindergeist, Forschung und Entwicklung haben bei Kapsch eine lange Tradition, die wir bis heute hochhalten - im vergangenen Wirtschaftsjahr wurden 57,8 Millionen Euro, das entspricht einem Anteil von rund elf Prozent am Gesamtumsatz, in die Entwicklung investiert. Umso mehr freuen wir uns über diese besondere Anerkennung unserer Bemühungen", zeigt sich Georg Kapsch, CEO Kapsch TrafficCom, über die Auszeichnung erfreut.

Eines der zahlreichen Patente betrifft etwa ein Management- und Reservierungssystem für Großparkplätze. Ziel der Lösung ist die effiziente und vollautomatische Reservierung, Freigabe sowie Kontrolle einer Vielzahl von PKW-Stellplätzen. Dabei kann ein Stellplatz vom Fahrzeughalter vorab via Internet durch die Eingabe des KFZ-Kennzeichens reserviert werden. Die OCR-Kennzeichenlesekameras (Optical Character Recognition) des Systems vor Ort erkennen das Nummernschild des heranfahrenden Fahrzeugs, und die Schranken werden automatisch geöffnet. Die Lokalisierung des Fahrzeugs am Großparkplatz erfolgt mittels OCR-Kameras über den Stellplätzen, die Bezahlung wird hochsicher über eine im Fahrzeug mitgeführte OBU (On-Board Unit) durchgeführt. Beim Ausfahren wird der PKW dann automatisch im System abgemeldet und der Stellplatz als verfügbar vermerkt. (pi)

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