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Was 2015 passiert: Die Stimmung in Österreichs IKT-Branche

Der kompletteste Blick auf die Prognosen der heimischen IKT-Branche: Insgesamt 72 Geschäftsführer heimischer IT-Anbieter oder Institutionen haben sich mit einem Beitrag am Jahresausblick von Computerwelt.at beteiligt. Die Mehrheit erwartet ein wirtschaftlich schwieriges Jahr, hofft aber auch auf eine erhöhte Investitionsbereitschaft bei den Kunden.

© Roman Barelko - Fotolia.com

Auch die Analysten und Marktforscher waren sich in ihren Prognosen für 2015 weitgehend einig: Das neue Jahr wird, begleitet von schwachen Konjunkturzahlen und hohem Kostendruck bei den Unternehmen, kein Selbstläufer für die IT-Anbieter werden. Grund zum Optimismus gibt es dennoch: Auch wenn für die österreichische Wirtschaft 2015 im Allgemeinen ein nur bescheidenes Wachstum von 0,5 Prozent prognostiziert wird, soll die IT-Branche deutlich besser dastehen. IDC rechnet global mit einem Wachstum im IKT-Bereich von 3,8 Prozent.

Auch die immer stärker in den Markt dringenden Lösungen rund um Cloud und Mobility machen den Herstellern Hoffnung, schließlich geht es in diesen Bereichen stark um Effizienz und damit auch um Kosteneinsparungen. Während Cloud Services aber vor allem Mobilitätslösungen schon in den letzten Jahren stark geboomt sind, gibt es drei große Themen, die erst heuer richtig den Durchbruch schaffen sollten, vor allem in Österreich. Das ist zum einen die Digitalisierung der Unternehmen, das Internet der Dinge und last but not least das Thema Industrie 4.0.

Bei erstgenanntem Punkt sind sich auch wieder alle Analysten einig: Nur wer sein Unternehmen in ein digitales Unternehmen verwandeln kann, wird mittel- bis langfristig am Markt reüssieren können.

KAUM "DIGITALE" PLANUNG
Laut einer KPMG-Studie verfügen lediglich 36 Prozent der europäischen Unternehmen über eine digitale Unternehmensstrategie für einen oder mehrere Geschäftsbereiche. In Österreich sind es wohl noch deutlich weniger. Für ihre gesamte Organisation setzen gerade einmal acht Prozent der Studienteilnehmer auf eine derartige Planung. Luft nach oben gibt es also genug. Für die Umsetzung einer digitalen Strategie bedarf es laut KPMG einer Mischung aus internen Schulungen, strategischen Partnerschaften, Outsourcing sowie der Schaffung von Kompetenzzentren. "Es liegt an den Unternehmen sich darüber im Klaren zu werden, was die digitale Revolution für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche bedeutet, welche Gefahren und Chancen entstehen und welche Herausforderungen bewältigt werden müssen", rät KPMG-Partner Michael Schirmbrand.

Fast schon euphorisch ist die Prognose beim Internet der Dinge: Laut Deloitte sollen 2015 weltweit mehr als eine Milliarde vernetzter Geräte verkauft werden, wobei der Umsatz mit Hardware und Connectivity um zehn Prozent steigen soll. Die Mehrzahl dieser "Internet of Things"-Hardware würde im B2B-Bereich Verwendung finden.

Hinter dem Thema Industrie 4.0 wird wohl auch 2015 in Österreich ein Fragezeichen stehen. Ansätze gibt es viele, tatsächlich in die Praxis umgesetzte Projekte noch relativ wenige. Industrie 4.0 ist aber ein sehr weit gefasstes Feld und geht von der punktuellen Einbindung von Wearables wie Google Glass bis zur kompletten Automatisierung mit Hilfe von maßgeschneiderten Applikationen.

In einem der Statements heißt es: "Auch 2015 bleibt der Kunde König." Wer diesen simplen, aber zutreffenden Spruch beherzigt und die Bedürfnisse der Kunden frühzeitig erkennt, wird auch vor 2015 keine Angst haben müssen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die kompletten Statements der von Computerwelt.at befragten Geschäftsführer zur "Lage der IKT-Nation".

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