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12.02.2015 :: Printausgabe 2/2015 :: Michaela Holy

"Joblocal" verkauft

Speedinvest verzeichnet den dritten Exit in einem Jahr und plant auch schon die nächsten Schritte, um Startups zu unterstützen.

Der neue Fonds soll ein neues Kapitel im Bereich Venture Capital aufschlagen, erwartet Speedinvest-Gründer und CEO Oliver Holle.

Der neue Fonds soll ein neues Kapitel im Bereich Venture Capital aufschlagen, erwartet Speedinvest-Gründer und CEO Oliver Holle.

© Speedinvest

Mit dem Exit von zwei heimischen Startups und einem deutschen  – Wikidocs, Shpock und Joblocal – konnte Speedinvest innerhalb eines Jahres drei Exits erzielen. Die Startups zählen dabei in ihren Branchen zu den jeweiligen Top Playern: Wikidocs kann mit einer global einzigartigen Basistechnologie aufwarten, Shpock konnte in kurzer Zeit zu einem der führenden Kleinanzeigen-Portalen im deutschsprachigen Raum aufsteigen und Joblocal ist der in der DACH-Region führende Spezialist für regionale Online-Jobbörsen – und auch der jüngste Erfolg: Die Funke Mediengruppe kaufte das Startup, um ihre Digital-Strategie für regionale Märkte zu stärken und neue Marken im Online Stellenmarkt einzuführen.

Speedinvest ist "beeindruckt von den Leistungen, die das Team von Joblocal in den vergangenen drei Jahren erbracht hat. Der Einstieg von Funke beweist nun, dass Joblocal hier etwas erschaffen hat, das den Online-Stellenmarkt verändern wird", erklärt Daniel Keiper-Knorr von Speedinvest. Der Fonds konnte außerdem einen Teil seiner Anteile an Finderly, das europaweit erfolgreich mit "Shpock" unterwegs ist, an die internationale Mediengruppe Schibsted veräußern. Finderly war 2011 das erste Investment, das der Fonds gemeinsam mit Hansi Hansmann tätigte, der ebenfalls einen Teil seiner Anteile verkaufte. Schon im September letzten Jahres gab der Fonds  einen weiteren Verkauf bekannt: Wikidocs wurde an den global führenden Enterprise 2.0 Software-Anbieter Atlassian veräußert. Das Wikidocs-Team wurde inzwischen in das Unternehmen eingegliedert und arbeitet im Headquarter in Australien.

KAPITAL VERVIERFACHT
Im Schnitt konnte Speedinvest das eingesetzte Kapital mehr als vervierfachen. Der nächste Schritt ist nun das First Closing des angekündigten Fonds in der Höhe von 50 Mio. Euro. Dabei handelt es sich um einen Schulterschluss mit Pioneers und Hansi Hansmann. Ziel ist es, heimischen Gründern ein Gesamtpaket an Kapital, Knowhow und einem internationalen Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Auf Anfrage der COMPUTERWELT, ob das First Closing bereits über die Bühne gegangen ist, antwortet Oliver Holle, Gründer und CEO von Speedinvest: "Das Closing findet demnächst statt. Die genaue Höhe kann ich aber noch nicht verraten", und weiter: "Mit dem Verkauf von Joblocal ist ein unglaubliches Jahr zu Ende gegangen. Wir konnten zeigen, dass Startup Investments mit großartigen ROI auch in unseren Breitengraden möglich sind. Das ist die wichtigste Basis für ein erfolgreiches Closing unseres neuen Fonds." (mi)

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