E-Day:15 "Die Präsenz in Social Media ist kein Wundermittel" E-Day:15 "Die Präsenz in Social Media ist kein Wundermittel" - Computerwelt

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E-Day:15 "Die Präsenz in Social Media ist kein Wundermittel"

Beim E-Day:15 der Wirtschaftskammer Wien sprach Benjamin Ruschin, Geschäftsführer von VIENNA DIGITAL und Gründer von Manageers und Marketing Natives, vergangene Woche über Social Media Trends im Jahr 2015 und betonte die zunehmende Bedeutung von Facebook als Marketing-, Werbe- und Verkaufskanal.

Benjamin Ruschin, Geschäftsführer von VIENNA DIGITAL: "In Zukunft wird Facebook als Werbeträger noch viel relevanter werden."

Benjamin Ruschin, Geschäftsführer von VIENNA DIGITAL: "In Zukunft wird Facebook als Werbeträger noch viel relevanter werden."

© Katharina Schiffl

Sein Unternehmen zeichnet zudem für die Neuauflage der Social Media-Guidelines der  WKO verantwortlich, die im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wurden. Die erweiterte Version 6.0 steht ab sofort auf der WKO-Website kostenlos zum Download bereit und dient heimischen Unternehmen als Hilfestellung für den richtigen Umgang mit Facebook & Co.

Zahlreiche Studien bestätigen, dass Social Media in Unternehmen verschiedenster Größen seit Jahren ein Thema von großer Bedeutung ist. Sowohl die Nutzerzahlen als auch die Nutzungsdauer steigen stetig. Neben dem „enormen Boom bei Online Videos“ betonte Digitalexperte und VIENNA DIGITAL-Geschäftsführer Benjamin Ruschin im Rahmen des E-Day:15 vor allem die Entwicklung von Social Media weg vom reinen Marketingkanal hin zum Verkaufskanal.

Diese Veränderung passiert laut Ruschin nicht von selbst: „Die Präsenz in Social Media ist kein Wundermittel – man eröffnet nicht einfach eine Seite und dann trudeln die Kunden ein. Viel mehr braucht es auch hier eine Strategie und ein Konzept, das im Einklang mit anderen Kanälen und Maßnahmen umgesetzt wird. Man muss Kunden an diversen Einstiegspunkten erreichen“, erklärt der Digitalexperte auch die Arbeit, die mit den neuen Trends einhergeht.

WERBEN ÜBER FACEBOOK
Ein weiterer Trend, der sich laut Ruschin gerade abzeichnet, ist die wachsende Bedeutung von Facebook als Werbekanal, den immer mehr Unternehmen ernst nehmen und nutzen. „Dass Werbung auf Facebook nichts bringt ist bereits widerlegt worden – das haben in den letzten Jahren auch Mediaagenturen und Unternehmen erkannt“, erläutert Ruschin. „In Zukunft wird Facebook als Werbeträger noch viel relevanter werden, als es das heute bereits ist. Dieser Tatsache muss man ins Auge sehen, die Werbespendings dementsprechend anpassen und in den Online-Bereich investieren.“

Das bedeutet aber nicht, dass auch jedes Unternehmen eine eigene Facebook-Seite braucht. Doch auch über Unternehmen, die nicht mit einer eigenen Seite in den Social Media vertreten sind, wird möglicherweise gesprochen. Daher empfiehlt sich in jedem Fall ein digitaler Selbst-Check, bei dem auch die Frage nach einer Social-Media-Präsenz nochmals gestellt werden sollte.

VIENNA DIGITAL zeichnet für WKO Social Media-Guidelines 6.0 verantwortlich
Damit Facebook & Co nicht zur Stolperfalle für Unternehmen werden, gibt die Wirtschaftskammer Österreich bereits zum sechsten Mal Social Media-Guidelines für Mitglieder heraus und beauftragte für die Version 6.0 VIENNA DIGITAL mit der Überarbeitung und Erweiterung dieser Tippsammlung. Darin finden sich unter anderem Richtlinien für Mitarbeiter zum Umgang mit Social Media inklusive Musterklausel für den Dienstvertrag.

„Die meisten Unternehmen haben über ihre Marketing-Abteilung begonnen, sich mit Social Media zu beschäftigen. Dadurch fehlen oft die entsprechenden Strukturen, um mit den Communities strategisch arbeiten zu können“, begründet Benjamin Ruschin die Wichtigkeit dieser Guidelines.

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