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29.06.2015 pi

Oberösterreichische Delegation besucht IBM Forschungslabor Zürich

Anfang Juni besuchten elf Firmenvertreter aus Oberösterreich das europäische Forschungszentrum von IBM. Vorort zeigte das Institut wie Daten in Zukunft die Wirtschaft beherrschen. Die Studienreise organisierte der Mechatronik- und IT-Cluster der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH in Kooperation mit IBM.

Oberösterreichische Delegation zu Besuch bei IBM

Oberösterreichische Delegation zu Besuch bei IBM

© ITC, Business Upper Austria

Big Data, Simulation, Exa-Byte, Nano-Technolgie und Cognitive Computing – Fachbegriffe die immer mehr Einfluss in den Unternehmensalltag nehmen. Wie die IT den Menschen auch in Zukunft unterstützen kann und welche Rolle sie in Bezug auf Industrie 4.0 spielt, wurde den Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Lehre gezeigt. Eine wesentliche Säule für die Wirtschaft von morgen ist das Internet der Dinge und Dienste, sprich, die Kommunikation von Waren, Komponenten, Sensoren und Geräten untereinander und mit ihrem Umfeld. Im Produktionsumfeld nennt man das "Industrie 4.0". "Diese umfassende Vernetzung und Auswertung von Daten, Menschen und Dingen wird in der Zukunft eine noch höhere Individualisierung und Flexibilität von Produkten und Dienstleistungen ermöglichen", so Josef Kinast, Leiter der Siemens-Niederlassung Linz und Teilnehmer der Studienreise.

Kognitive Computersysteme – eine weitere wesentliche Säule – lernen und interagieren mit dem Menschen, ob in der Freizeit oder im Beruf. So können die Fähigkeiten des Systems und die des Menschen optimal genutzt werden. Das System unterstützt den Bediener z.B. bei der Handhabung von großen Datenmengen. Der Mensch als Experte wird die Entscheidungen treffen, das Systems unterstützt bei der Aufbereitung der Daten. Die smarten Technologien bewirken teils eklatante Veränderungen in der Arbeitswelt und im Privatleben. Umsichtig eingesetzt versprechen sie jedoch neue Lösungsansätze.

"Beeindruckend sind für mich die Kompetenz und das Know-how, die hier bei IBM Research gebündelt sind. Zwei Nobelpreise unterstreichen dies nochmal", Franz Höller, Technik Vorstand der KEBA AG, über seine Eindrücke beim Besuch im IBM Forschungslabor. (pi)

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