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06.07.2015 pi

Online-Finanzierungs-Ratgeber der WKÖ

Die Wirtschaftskammer Österreich präsentiert einen Online-Ratgeber für Unternehmer und Gründer mit Finanzierungswissen für 24 Finanzierungsarten.

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Der neue Online-Finanzierungs-Ratgeber der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bietet Finanzierungswissen zu 24 Finanzierungsarten. Er informiert Gründer und Unternehmer, welche Finanzierungsmöglichkeiten man bei innovativen Projekten, bei Investitionen, beim Export, zur Vorfinanzierung von Großaufträgen oder bei Liquiditätsproblemen hat. Der neue Online-Ratgeber, der vom WIFI Unternehmerservice in Zusammenarbeit mit dem Gründerservice der WKÖ entwickelt wurde, soll außerdem als Entscheidungsgrundlage und als Hintergrundinformation für Gespräche mit Finanzierungspartnern dienen.

"Aus den Rückmeldungen, nicht nur von Unternehmern, die eine Expansions-Finanzierung suchen oder einen Kredit benötigen und von Startups, die mit einer neuen technologischen Idee ein Unternehmen gründen wollen, sondern auch von den Servicecentern der Wirtschaftskammern Österreichs wissen wir, dass für die Finanzierung von Unternehmen – speziell aber für Gründer und Jungunternehmer – mehr Aufklärung nötig ist", betont Karl Pisec, Kurator des WIFI Österreich. "Daher war es mir ein besonderes Anliegen, die Entwicklung des Finanzierungs-Ratgebers massiv zu unterstützen, und damit Unternehmern und Gründern ein Basiswissen über jegliche Arten der Unternehmensfinanzierung zu bieten", so Pisec weiter. Da aktuell mit einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums zu rechnen ist und 36 Prozent der Unternehmer noch 2015 Investitionen planen, ist es laut den Projektpartnern "auch der richtige Zeitpunkt um jetzt diesen Service-Ratgeber vorzustellen".

Innerhalb weniger Minuten soll der kostenlose Finanzierungs-Ratgeber Unternehmern und Gründern ein Basiswissen für die Finanzierung einer Gründung, einer Investition, der Finanzierung eines größeren Auftrags, einer Exportfinanzierung bzw. auch der Finanzierung von einem unerwarteten Schadensfall oder die Finanzierung des laufenden Betriebes liefern. Die WKÖ will informieren, für wen welche Finanzierungsform geeignet ist und mit welchen Mitsprachen etwa bei Private Equity-, Venture Capital- oder Business Angels-Finanzierungen zu rechnen ist. Mit dem Finanzierungs-Ratgeber ermöglicht die WKÖ daher Gründern und Unternehmern eine realistische Einschätzung der jeweiligen Finanzierung.

"Da die Finanzierungslandschaft durch Crowdfunding und der Möglichkeit mittels Business Angels zu finanzieren immer bunter wird, wird auch das Basiswissen zu Finanzierungsfragen immer wichtiger", ergänzt Claudia Scarimbolo, Leiterin des WIFI Unternehmerservice der WKÖ. Der Finanzierungs-Ratgeber bietet kompaktes und neutrales Finanzierungswissen für KMU und Startups. "Unternehmer können sich informieren, worauf es bei der jeweiligen Finanzierungsart ankommt, welche Vor- und Nachteile bzw. Risiken es gibt und welche nächsten Schritte gesetzt werden müssen", ergänzt Scarimbolo. Nach Eingabe seiner Projektdaten erfährt der Unternehmer welche Finanzierungsvarianten für sein Vorhaben grundsätzlich in Frage kommen, mit welchen Vorteilen, Nachteilen bzw. Risiken der Unternehmer jeweils zu rechnen hat und erfährt mehr über weitere Serviceprodukte der Wirtschaftskammern und deren Ansprechpartner. Ziel des Ratgebers ist es aber nicht, die finanzielle Machbarkeit des Einzelnen zu bewerten oder eine konkrete Finanzierungsentscheidung zu treffen.

Eine Studie über Startups von PGM Marketing Research Consulting belegt, dass 76 Prozent in der Gründungsphase nur über das private Umfeld (Friends & Family) finanzieren und 73 Prozent eine Finanzierung über eine Bank erst gar nicht versuchen. Eine weitere, erst kürzlich im Auftrag von WKÖ und AWS von marketmind 2015 durchgeführte Erhebung ergab, dass 66 Prozent der Mittel für Investitionen aus dem Cash Flow und dem eingebrachtem Kapital stammen, sich 40 Prozent der Unternehmen über Förderung informieren, sich 2014 rund 23 Prozent über einen Bankkredit finanzierten, nur rund sechs Prozent eine alternative Finanzierung nutzten, aber 24 Prozent eine solche planten. Weiters nutzten nur rund zwei Prozent einen geförderten Kredit und nur rund sechs Prozent eine Zuschussförderung. (pi)

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