Landing Zone: Startup-Sprungbrett ins Silicon Valley Landing Zone: Startup-Sprungbrett ins Silicon Valley - Computerwelt

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28.09.2015 pi/Rudolf Felser

Landing Zone: Startup-Sprungbrett ins Silicon Valley

Der Digital-Pionier Florian Brody und Venture-Capital-Experte Berthold Baurek-Karlic bauen für heimische Startups eine Brücke ins Silicon Valley.

© Landing Zone

Für innovative und hoch skalierbare Technologien wird der österreichische Markt schnell zu klein, umso mehr müssen sich heimische Hightech-Gründer von Beginn an international ausrichten. Das "born global"-Prinzip stellt aber Startups mit begrenzten Ressourcen schnell vor enorme Herausforderungen. Oft scheitert der Sprung in die USA daran, dass es Gründern schwer fällt Anschluss im Silicon Valley zu finden. Reisen und Freunde können initiale Kontakte zu Investoren und potenziellen Geschäftspartnern ermöglichen, aber wer diese nicht laufend vor Ort pflegt, wird mittelfristig nur schwer eine Geschäftsbeziehung an der US-Westküste aufbauen können. Die Gründung einer eigenen Niederlassung ist mit bürokratischen Hürden verbunden und für viele Jungunternehmen eine große finanzielle Belastung.
 
Landing Zone versteht sich als "Beschleunigungsdienstleistung" mit dem österreichische Gründerinnen und Gründer im US-Markt ihre Präsenz etablieren können. Im Silicon Valley vertritt der aus Wien stammende Digital-Pionier Florian Brody mit seinem Team die Anliegen der Startups, während Berthold Baurek-Karlic, CEO des Beratungs- und Beteiligungsunternehmens Venionaire Capital, in Wien die Kunden betreut.
 

ZUGANG ZU ENTSCHEIDERN

Beide Unternehmer verfügen über langjährige Erfahrung im Aufbau von Märkten und ein engmaschiges Netzwerk. Florian Brody berät seit vielen Jahren heimische Firmen beim Eintritt in den US-Markt, auch das Österreichische Außenministerium setzt seit Anfang 2015 auf seine Expertise. Der studierte Computerlinguist zog vor 20 Jahren an die US-Westküste. Dort war er an der Entwicklung der ersten E-Books beteiligt und arbeitete an grundlagenschaffenden digitalen Publishing-Lösungen mit. Später beriet er als Marketingstratege unter anderem Konzerne wie Apple, Kodak oder Accenture. In dieser Zeit lernte er die US-amerikanische Geschäftskultur, Gepflogenheiten und Entscheidungsträger in der Tech-Branche kennen: "Netzwerke im Silicon Valley bauen noch mehr als in Europa auf Vertrauen und langjährige Zusammenarbeit auf. Die meisten Investoren vereinbaren Termine nur auf Grund persönlicher Kontakte. Präsenz vor Ort durch einen vertrauensvollen Partner ist entscheidend, im digitalen Zeitalter mehr denn je", sagt Brody.
 

BRAIN DRAIN VERHINDERN

Ähnlich sieht das Berthold Baurek-Karlic, Gründer des auf Venture Capital spezialisierten Beratungsunternehmens Venionaire Capital: "Österreichische Unternehmer kehren in der Regel begeistert von einem Besuch im Silicon Valley zurück. Die Dynamik, die Geschwindigkeit, der Innovationsgeist und der Ideenfluss sind beeindruckend. Der Wunsch ist dann natürlich groß, nicht den Anschluss zu verlieren und das drängt Startups oft dazu, aus Österreich wegzuziehen. Wir wollen heimischen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auch aus Österreich heraus schnell international aufzustellen – bisher war dies nur einigen wenigen, gut vernetzten Gründern vorbehalten. Insgesamt profitiert die Szene in Österreich von einer engeren Zusammenarbeit mit Unternehmen aus dem Silicon Valley."
 

IN DEN USA ANKOMMEN

Landing Zone bietet Gründern eine große Bandbreite an Leistungen: von der physischen Präsenz bis zur Beratung beim Aufbau einer US-amerikanischen Tochtergesellschaft inklusive Interimsmanagement. Das "Basic"-Paket um 500 Euro pro Monat beinhaltet grundlegende Leistungen für den Markteintritt in den USA inklusive Vertretung auf relevanten Events in direkter Absprache mit den Auftraggebern. Im Premium-Paket für 1.000 Euro im Monat betreibt Landing Zone zusätzlich aktives Networking und übernimmt administrative Aufgaben wie elektronische Weiterleitung der Postsendungen oder Annahme von Telefonanrufen. Weitergehende Ansprüche wie Speaker-Tätigkeiten, Organisation von Market-Launch-Events oder Medienarbeit können zusätzlich gebucht werden. Startups haben damit die Möglichkeit, sich ein Leistungspaket für den erfolgreichen Start in den USA zusammenzustellen. (pi)

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