30 Jahre COMPUTERWELT: Edwin Roobol, Axis 30 Jahre COMPUTERWELT: Edwin Roobol, Axis - Computerwelt

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30 Jahre COMPUTERWELT: Edwin Roobol, Axis

Edwin Roobol, Geschäftsführer Middle Europe bei Axis Communications, im Kurz-Interview über die letzten 30 Jahre IT- und COMPUTERWELT-Geschichte.

Edwin Roobol, Geschäftsführer Middle Europe bei Axis Communications

Edwin Roobol, Geschäftsführer Middle Europe bei Axis Communications

© Axis Communications

Am 14. Mai 1986 wurde die COMPUTERWELT gegründet. Anlässlich des runden Geburtstages unserer Printausgabe haben wir 150 heimische Anbieter und Interessensvertreter zu den größten Errungenschaften der IT für das Geschäftsleben in den letzten 30 Jahren befragt. In unserem Sonderheft haben wir ihre Antworten kurz zusammengefasst, auf computerwelt.at finden Sie alle Statements in voller Länge, die wir in den nächsten Wochen nach und nach veröffentlichen werden. Schauen Sie also mit uns zurück auf 30 Jahre Informationstechnologie.

Welche Technologie hat die Gesellschaft und das Geschäftsleben in den letzten 30 Jahren aus Ihrer Sicht am meisten beeinflusst und auf welche Weise?

Für uns ist die Antwort hier eindeutig: Der Wandel von analoger Videosicherheit hin zu digitalen Technologien. Dadurch hat sich die gesamte Sicherheitsbranche signifikant verändert, wir würden sogar von einem Paradigmenwechsel sprechen. Als Axis 1996 die allererste Netzwerk-Kamera auf dem Markt präsentierte, erhielten wir viele skeptische Blicke. Heute zeigen die Zahlen von unabhängigen Analysen, dass die digitale Technologie nicht mehr wegzudenken ist. So prognostiziert das IHS Analyseinstitut im Bereich IP-Videoüberwachung jährlich bis 2019 durchschnittlich 16 Prozent Wachstum. Derzeit machen IP-Kameras rund 60 Prozent des Marktvolumens aus, bis 2019 rechnet IHS mit 83 Prozent.
Kein Wunder, denn sie bietet gegenüber analogen Produkten deutliche Vorteile. Detailgenauere Bilder, hervorragende Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen und eine einfache sowie kostengünstige Installation sind nur einige Punkte. Zudem geht der Trend immer mehr in Richtung vernetzter Systeme, wie beispielsweise der Videotechnik mit Zutrittskontrolle. Ein weiterer Vorteil von Netzwerk-Kameras sind die intelligenten Funktionen. Im Einzelhandel erleichtern diese beispielsweise dem Unternehmer, statistische Daten über das Kundenverhalten zu sammeln und zu analysieren. Dadurch können Prozesse optimiert und der Kundenservice verbessert werden.

Was war oder ist der größte Beitrag Ihres Unternehmens, um den Arbeitsalltag der Anwender zu erleichtern und zu verbessern?

Als Innovationsführer in der Branche haben wir einige Technologien eingeführt, die den Markt nachhaltig verändert haben. Eine besondere Herausforderung ist es, eine gute Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnisse zu ermöglichen, wie bei Situationen mit Gegenlicht, wo gleichzeitig sehr helle und sehr dunkle Bereiche im selben Sichtfeld sind. Ein solcher Bereich findet sich beispielsweise in einer Tiefgarageneinfahrt oder in lichtdurchfluteten Gebäudefoyers. Ein weiteres Beispiel für die Anwendung ist eine Person, die an einem sonnigen Tag im dunklen Flur eines Haus vor einem hellen Fenster steht. Dank unserer Wide Dynamic Range-Technologie (WDR) kann die Netzwerk-Kamera komplexe Szenarien mit starken Kontrasten verarbeiten. So werden Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände identifizierbar.
Ein weiterer Meilenstein für uns, sowie für die Branche, war die Entwicklung der Axis Lightfinder-Technologie. Damit sind Farbaufnahmen bei nahezu vollständiger Dunkelheit möglich, beispielsweise bei Aufnahmen von Laderampen oder Parkplätzen.

Welcher aktuelle Trend hat das größte Potential, die IT-Branche in den kommenden Jahren nachhaltig zu beeinflussen und warum?

Internet of Things und die digitale Transformation bleiben auch 2016 wichtige Trends. Der Fortschritt bei der Verknüpfung disparater Geräte und verteilter Daten wird deutlich sichtbarer. Bei Internet of Things ist der Aspekt der Zusammenarbeit aller Komponenten zur Lösung eines konkreten Problems gerade für die Sicherheitsbranche sehr wichtig. So finden Netzwerk-Kameras unter anderem im Gebäude-Informationsmanagement, Business Intelligence-Bereich und dem Einzelhandel Anwendung. Das Internet of Things ermöglicht eine Integration von Videoüberwachungskameras, Rauchmeldern, Gassensoren, Bedienfeldern von Zutrittskontrollsystemen und Lautsprechern in eine gemeinsame Verwaltungskonsole.


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