Keine Spenden: Silicon Valley lässt Trump abblitzen Keine Spenden: Silicon Valley lässt Trump abblitzen - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


02.09.2016 pte

Keine Spenden: Silicon Valley lässt Trump abblitzen

Donald Trump hat im Silicon Valley nur 30.556 Dollar eingesammelt. Seine Rivalin Hillary Clinton liegt zum Vergleich bei 18 Millionen Dollar.

© pte

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat bei den Hightech-Start-ups in Silicon Valley nicht sehr viele Fans. Laut einer "TechCrunch"-Analyse auf Basis von Daten der Federal Election Commission (FEC)  konnte Trump in San Francisco und im Silicon Valley bislang lediglich 30.556 Dollar (rund 27.440 Euro) an Spendengeldern für seine Kampagne aufbringen. Zum Vergleich: Hillary Clintons vergangene Reise nach Kalifornien spülte 18 Mio. Dollar (etwa 16,17 Mio. Euro) in die Wahlkampfkasse.

"Die Unternehmen im Silivon Valley sind von ihrer Grundausrichtung her ähnlich wie in Hollywood sehr liberal - man könnte für US-amerikanische Verhältnisse durchaus 'links' sagen - eingestellt und daher prinzipiell eher für Hilary Clinton", so Unternehmensberater Bernd Höhne. Die dortigen Start-ups seien zwar prinzipiell auch geldorientiert, würden sich aber nicht als Teil der konservativen US-Geldmaschinerie betrachten. "Diese Firmen stehen für Innovationen. Sie wollen ihr eigenes Ding durchziehen und neigen deshalb eher zu einer liberaleren Politik", erläutert USA-Kenner Höhne.

Dem Experten zufolge spricht aber auch noch ein anderer wichtiger Aspekt gegen Trump: "Große Player wie Microsoft, Google, Apple, Facebook, Oracle oder Amazon stehen deshalb wirtschaftlich so gut da, weil sie ihre Produkte und Dienstleistungen auf der ganzen Welt verkaufen können. Trump will sich bekanntlich besonders dafür einsetzen, das Geschäft innerhalb der USA zu stärken. Dieser Kurs ist den Interessen der Firmen im Silicon Valley genau entgegengerichtet und wird dort daher sogar als Bedrohung wahrgenommen."

Das einzige Fundraising-Dinner, das bisher zugunsten Trumps in der Nähe der Firmensitze von Google und Co stattgefunden hat, unterhielt Saul Fox, CEO der Private-Equity-Firma Fox, Paine & Co. Doch sogar dieser Firmenchef, der für seine finanzielle Freigiebigkeit in Sachen konservativer Kandidaten und Initiativen bekannt ist, soll sich erst sehr zögerlich zur Unterstützung Trumps durchgerungen haben. "Während der Primaries ist er noch als Sponsor für Marco Rubio und Ted Cruz aufgetreten", heißt es in dem Zeitungsbericht.

Am 7. Juni hingegen, dem Tag der Vorwahlen in Kalifornien, hatte Fox sein politisches Engagement neu ausgerichtet: Den FEC-Zahlen zufolge spendete er 25.000 Dollar an die Trump-Kampagne und 18.600 Dollar an das Republican National Committee.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • SEQIS GmbH

    SEQIS GmbH Qualitätssicherung, Expertensysteme, Tools, Security Audits, E-Commerce-Software, B2B Dienste und Lösungen, Übernahme von Softwareprojekten,... mehr
  • VOQUZ Technologies GmbH

    VOQUZ Technologies GmbH Öffentliche Verwaltung, Maschinen- und Anlagenbau, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung, Product Lifecycle Management (PLM), Mobile Lösungen und Applikationen, Management Informationssysteme (MIS),... mehr
  • Bacher Systems EDV GmbH

    Bacher Systems EDV GmbH mehr
  • eyepin GmbH

    eyepin GmbH Application Service Providing, Auftragsentwicklung für Software, Individual-Softwareentwicklung, Programmierung, Übernahme von Softwareprojekten mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: