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IoT-Produkte und -Strategien der Hersteller

Der Markt des Internet of Things (IoT) ist lukrativ, entsprechend viele Anbieter haben sich bereits positioniert. Ein Überblick über die wichtigsten IoT-Plattformen.

Die Strategien der großen IoT-Player zu verstehen, ist nicht ganz einfach, zumal der Begriff IoT selbst alles andere als präzise ist und sich kaum von Begriffen wie Machine-to-Machine-Kommunikation abgrenzen lässt.

Die Strategien der großen IoT-Player zu verstehen, ist nicht ganz einfach, zumal der Begriff IoT selbst alles andere als präzise ist und sich kaum von Begriffen wie Machine-to-Machine-Kommunikation abgrenzen lässt.

© Omelchenko - shutterstock.com

Produkte, Maschinen und Anlagen sind immer stärker miteinander vernetzt. Auch kleine und mittelständische Unternehmen setzen dabei verstärkt auf IoT-Plattformen. Die Folge: Standardisierte IoT-Produkte ersetzen die individuellen Lösungen der IoT-Anfangsjahre. So denken zumindest rund 84 Prozent der Teilnehmer einer Experten-Umfrage des eco - Verbands der Internetwirtschaft. Internet-Unternehmen könnten mit IoT-Plattformen wieder den Anschluss an große US-Internet-Konzerne bekommen, glauben rund 73 Prozent der befragten Experten.

Es lohnt sich also, sich mit IoT-Plattformen näher zu befassen. Doch die Strategien der großen IoT-Player zu verstehen, ist nicht ganz einfach, zumal der Begriff IoT selbst alles andere als präzise ist und sich kaum von Begriffen wie Machine-to-Machine-Kommunikation abgrenzen lässt. Am Ende geht es immer um die intelligente Vernetzung von Objekten via Internet und die Analyse von Daten, die auf diese Weise eingesammelt werden. Unternehmen lernen beispielsweise das Nutzungsverhalten ihrer Kunden zu verstehen, wenn verkaufte Geräte Informationen zurückspielen.

Sie lassen sich Zustandsdaten von Maschinen und Anlagen aus Kundenumgebungen aggregieren und etablieren darum herum neue Servicemodelle. Oder sie bringen ihre Lager-, Fuhrpark- oder sonstige Logistik auf Vordermann. Produkte und Plattformen dafür gibt es inzwischen reichlich, doch oft ist für Kunden nicht einfach zu erkennen, was in den Verpackungen steckt.

Altbekannte Angebote aus der Welt der Embedded Systems werden mit einem schmucken IoT-Label versehen, ohne dass sich besonders viel verändert hätte. Doch der Aktionismus der Anbieter ist verständlich: Momentan werden die Märkte aufgeteilt - auch wenn die Produkte oft noch gar nicht reif sind. Die Vielzahl an Kooperationen und Verbandsinitiativen macht es dem neutralen Betrachter nicht leichter, ein klares Bild zu gewinnen.

Spannend ist der Markt auch deswegen, weil neben den großen IT-Playern klassische Industriekonzerne wie Siemens, Bosch, ABB oder General Electric ein Stück vom Kuchen möchten. Mit ihren Erfahrungen im Engineering und im Product-Lifecycle-Management (PLM) fühlen sie sich gut gewappnet - und sie müssen etwas tun, denn die nächste Wertschöpfungsstufe in der Automatisierungstechnik wird über die Digitalisierung erreicht. Hinzu kommen Telekommunikationsanbieter, spezialisierte Anbieter und Startups. Den Startups fehlt es zwar meist an der kritischen Größe, aber sie haben den Vorteil, unbelastet von einem etwaigen Bestandsgeschäft disruptiv agieren zu können. Wir haben uns einige Player im IoT-Geschäft einmal genauer angesehen.

Das Internet of Things gehört 2017 laut BITKOM-Umfrage zu den Top 3 Hightech-Themen. Aus gutem Grund. Mit dem Internet der Dinge, der intelligenten Vernetzung von Geräten und Maschinen, lassen sich im Jahr 2020 in Deutschland 23 Milliarden Euro umsetzen, so eine McKinsey-Studie. Bis zum Jahr 2020 wird der deutsche B2B-Markt für IoT-Anwendungen ein Volumen von etwa 50 Milliarden Euro erreichen, meint der Deloitte-Report "Hype oder vernetzte Revolution? Industrielles Internet der Dinge". Welche Vorhersage auch eintritt, der Markt im IoT ist enorm.

Eine wichtige Rolle bei der Eroberung dieses Marktes und bei der Implementierung von IoT-Projekten spielen die IoT-Plattformen. Diese vereinen Funktionen für das Management, die Sicherheit und die Integration von IoT-Komponenten in sich und werden von Marktforschern wie Gartner und Forrester als wichtige Entwicklung für die Realisierung des IoT gesehen. IDC bezeichnet IoT-Plattformen als unersetzlich, wenn es um die Umsetzung von IoT-Projekten geht.

Gartner weist allerdings darauf hin, dass bis 2018 die unvollständigen Ansätze der Anbieter von IoT-Plattformen die Standardisierung in diesem Bereich schwierig gestalten werden. Wie die folgende Übersicht zeigt, sind die Plattformen und Strategien der Anbieter tatsächlich teilweise sehr unterschiedlich, sie enthalten aber bereits sehr interessante Ansätze.

IoT-Strategie von Microsoft
Wenn Microsoft gefragt wird, warum man sein IoT-Projekt mit dem Unternehmen aus Redmond machen sollte, verweist der Anbieter auf sein IoT-Portfolio, die für IoT-Projekte so wichtige Offenheit der Lösungen, den Support und das klare Commitment zu IoT. Tatsächlich hat Microsoft einiges im IoT-Umfeld zu bieten.

Ein wichtiger Baustein der Microsoft IoT-Strategie auf Client-Seite ist Windows 10 IoT Core als Betriebssystem für Industrie-Geräte wie Geldautomaten, POS-Handhelds oder Industrieroboter. Das IoT-Betriebssystem wurde optimiert für Systeme, die ohne Display auskommen und läuft auf Raspberry Pi 2 und 3, Arrow DragonBoard 410c, Intel Joule, Intel Compute Stick und MinnowBoard MAX.

Der zweite wichtige Baustein der Microsoft-Strategie ist die "Azure IoT Suite", ein Set an Cloud-basierten Anwendungen, mit denen sich IoT-Sensordaten monitoren, analysieren und für Vorhersagen aufbereiten lassen. Microsoft bietet dafür eine Reihe von Services an, darunter Azure IoT Hub (Verbindung, Überwachung und Kontrolle der Geräte), Notification Hubs (Push-Benachrichtigungen), Stream Analytics (Datenanalyse), Machine Learning (Maschinelles Lernen / Predictive Analytics) sowie Power BI (Visualisierung).

Die Azure IoT Suite wurde in den letzten Monaten um neue Funktionen erweitert, die die Anbindung, das Management und die Sicherheit von IoT-Geräten verbessern sollen: Azure IoT Gateway SDK (für die Integration weiterer Geräte und Services), Azure IoT Hub Device Management (Gerätemanagement) und Azure IoT Hub IP Filter (Zugriffsschutz-Funktionen).

Für die Erweiterbarkeit der Microsoft IoT-Plattformlösung sorgen zertifizierte Lösungen Dritter aus dem Partnernetzwerk. Es gibt einen Azure Certified for IoT-Gerätekatalog mit mehr als 175 Geräten von rund 100 Partnern, die für den Einsatz mit der Azure IoT Suite getestet und zertifiziert sind.

Die Microsoft IoT-Dienste sind inzwischen auch aus deutschen Rechenzentren verfügbar (Microsoft Cloud Deutschland). Deutschland erfährt weitere Aufmerksamkeit im IoT-Geschäft von Microsoft: Microsoft errichtet nach Redmond, USA und Shenzhen, China ein weiteres IoT & AI Insider Lab in München.

Microsoft kann bereits mehrere Branchen-IoT-Lösungen vorweisen. Siemens zum Beispiel bringt das IoT-Ecosystem MindSphere auf der Microsoft Cloud-Plattform Azure. Einen Schwerpunkt in der IoT-Entwicklung bei Microsoft spielen die Entwicklungen rund um Connected Cars, wie die Microsoft Connected Vehicle Platform zeigt.

IoT-Strategie von Cisco
Cisco zählt IoT zu seinen vier wichtigsten Technologiethemen, neben Cloud, Mobility und SDN (Software Defined Networking), und spielt im Zukunftsmarkt IoT inzwischen eine wichtige Rolle. So hat das Unternehmen den Plattform-Betreiber Jasper Technologies übernommen. Jasper Technologies bietet Enterprise-Kunden mit der IoT-Plattform "Cisco Jasper Control Center" eine SaaS-Lösung für die Umsetzung von IoT-Projekten. Jasper lässt sich in nahezu alle mobilen Netze weltweit einbinden und ist damit auch für Connected-Car-Konzepte nutzbar.

Cisco selbst fügt dem IoT-Angebot seine starke Stellung als Netzausrüster bei. Zu den Cisco IoT-Lösungen gehören Application Enablement, Embedded Networks, Industrial Networks sowie Physical and Cyber Security. Als Säulen des Cisco IoT-Systems nennt der Anbieter Network Connectivity, Fog Computing, Data Analytics, Security, Management and Automation und Application Platform. Besondere Erwähnung verdient "Fog Computing", eine Cisco-eigene Erfindung, die das Ziel verfolgt, rechenintensive Transaktionen - etwa Datenanalysen - nicht in einem Rechenzentrum, sondern direkt im Netz vorzunehmen. So sollen Sensordaten lokal verarbeitet und zeitkritische Anwendungen schnell ausgeführt werden.

Wer in einer solchen Umgebung Daten analysieren will, soll sich nach Wunsch des Anbieters der "Fog Data Services" und der "Cisco Connected Analytics" bedienen: Nach bestimmten Richtlinien lassen sich damit Datenflüsse in IoT-Umgebungen überwachen und optimieren, heißt es beim Netzwerker. Auch die Analysesoftware von Drittanbietern kann demnach eingebunden werden. Im Rahmen einer Partnerschaft werden IBM Watson IoT- und Edge-Analyse-Technologien von Cisco als hybride Lösung zur Datenauswertung an der Datenquelle angeboten.

Für Management und Automatisierung gibt es den "IoT Field Network Director". Damit sollen Nutzer ihre IoT-Netzinfrastruktur überwachen und anpassen können. Mit dem "Fog Director" schließlich können Administratoren die Einstellungen und den Lebenszyklus der Anwendungen kontrollieren und Transparenz in großen IoT-Umgebungen herstellen.

Cisco kann bereits mehrere Branchenlösungen für das IoT vorweisen, darunter Connected Car-Lösungen, Connected Factory Manufacturing, Connected Mining, Connected Oil and Gas, Connected Transportation und Connected Utilities.

IoT-Strategie von Amazon.com
Basis der IoT-Strategie von AWS ist AWS IoT, eine Cloud-Plattform, über die verbundene Geräte mit Cloud-Anwendungen und anderen Geräten zusammenarbeiten können. Mit AWS IoT können AWS-Services wie beispielsweise AWS Lambda, Amazon Kinesis, Amazon S3, Amazon Machine Learning und Amazon DynamoDB zum Aufbau von IoT-Anwendungen eingesetzt, die Daten von den verbundenen Geräten gesammelt, verarbeitet, analysiert und für weitere Aktionen berücksichtigt werden. Ergänzend baut AWS ein Partnernetzwerk mit den AWS IoT Partner Solutions aus. Für die Integration stehen AWS IoT Device SDK und AWS IoT API bereit.

Zu den weiteren Bausteinen der AWS IoT-Lösungen zählen AWS Greengrass, eine Software, mit der lokale Berechnungen, Nachrichtendienste und Datenspeicherung für angeschlossene Geräte durchgeführt werden können, sowie der Taster für AWS IoT, ein programmierbarer Dash Button.

Mit seiner weltweit führenden Cloud-Infrastruktur ist AWS prädestiniert für den IoT-Markt. Zu den Produkten, mit denen AWS die Konkurrenz herausfordert, gehört "Amazon Machine Learning" - ein Dienst, der für die Analyse von IoT-Sensordaten geeignet ist. Beim Machine Learning können Anwender anhand bestimmter Algorithmen Muster in Daten erkennen, daraus Prognosemodelle entwickeln und gegebenenfalls präventiv Veränderungen einleiten.

Mit der Übernahme des Startups 2lemetry verfügt AWS zudem über eine Plattform, um Daten von Maschinen und Geräten, die eine IP-Adresse haben, zu tracken und zu verwalten. 2lemetry hat auch Lösungen für den Handel im Angebot, die Retailer in die Lage versetzen, ihre Läden mit Beacon-Technologie auszustatten.

IoT-Strategie von IBM
IBM Watson hat bei IBM eine zentrale Stellung übernommen und bildet in der IBM Watson IoT Platform auch den Kern der IoT-Lösungen von Big Blue. Die Säulen der Watson IoT-Lösung sind Analytics (mit Watson Natural Language Processing, Watson Machine Learning, Watson Image and Video Analytics und Watson Text Analytics), Connect (Verbindung und Verwaltung von Geräten), Information Management (Identifizierung, Aggregation und Transformation der IoT-Daten) sowie Risk and Security Management (unter anderem eine Private IoT Blockchain Lösung).

Zudem hat IBM The Weather Company übernommen und damit eine Cloud-Plattform zur Analyse von Wetterdaten in sein IoT-Portfolio integriert. IBM hat noch weitere IoT-Initiativen zu bieten: Die "IBM Bluemix IoT Zone" ist der auf IoT-Dienste abzielende Teil der PaaS-Plattform Bluemix. Dort können Entwickler Lösungen schreiben, mit denen sich Daten aus IoT-Quellen aggregieren und auswerten lassen, und sie können Apps dazu entwickeln. IBM verfolgt zudem den Ansatz, dass Entwickler vorhandene Geschäftsanwendungen mit Echtzeitdaten und Embedded Analytics ausstatten können, um unternehmenskritische IoT-Prozesse zu automatisieren und zu verbessern.

Die Zusammenarbeit von IBM und Cisco durch Bündelung von IBM Watson IoT Analytics und Cisco Edge Analytics ist ein Beispiel dafür, wie IoT-Player in Zukunft stärker kooperieren werden. Ein weiteres Beispiel ist die Kooperation von IBM und Bosch, durch die die Bosch IoT Suite Services auf IBM Bluemix und Watson IoT Plattform verfügbar werden.

IBM und Visa arbeiten nun ebenfalls zusammen. Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, die kognitiven Fähigkeiten der IBM Watson IoT-Plattform für den Zahlungsverkehr nutzbar zu machen. Dazu gehören auch die Visa Token Services. Damit kann jedes vernetzte Gerät, egal ob Uhr oder Auto, für Geldtransaktionen verwendet werden.

Der Standort Deutschland spielt bei der IoT-Strategie von IBM eine besondere Rolle: IBM hat im Februar 2017 den globalen Hauptsitz für den neuen Geschäftsbereich Watson IoT in München eröffnet. Insgesamt hat das Unternehmen rund 200 Millionen US-Dollar in den neuen Hauptsitz investiert. Zudem hat IBM in München den Startschuss für den Aufbau eines neuen, weltweiten Innovationsökosystems rund um künstliche Intelligenz (AI) und IoT gegeben. Mitglied dieses Ökosystems ist unter anderem BMW. Insgesamt werden in München rund 1.000 IoT-Experten von IBM gemeinsam mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten. Dazu gehören unter anderem die europäische Technologie-Initiative EEBus, BNP Paribas, Capgemini, Tech Mahindra und Avnet.

IoT-Strategie von Intel
"Das Internet of Things ist ein End-to-End-Thema", sagte Doug Fisher, Vice President und General Manager von Intels Software and Services Group, zur Bekanntgabe der IoT-Strategie. Deren Kernbestandteil ist ein Gateway-Referenzdesign, das Daten von Sensoren und anderen vernetzten IoT-Geräten sammeln, verarbeiten und übersetzen kann.

Technisch steht im Zentrum der IoT-Strategie des Chipherstellers die "Intel IoT-Plattform". Die Intel IoT-Plattform stellt eine Lösung für die Vernetzung von Endgeräten und deren Übertragung von Daten in die Cloud bereit. Als Mehrwerte nennt Intel Sicherheit, Interoperabilität, Skalierbarkeit, Verwaltbarkeit und Analyse im IoT.

Auf Basis der IoT Plattform bietet Intel eine Roadmap für integrierte Hard- und Software Lösungen. Sie umfasst unter anderem API-Management, Software-Services, Data Analytics, Cloud-Konnektivität, intelligente Gateways sowie eine Produktlinie skalierbarer Prozessoren mit Intel Architektur. Ein weiterer maßgeblicher Bestandteil der Roadmap ist IT-Sicherheit.

Zusätzlich bietet Intel Tools, mit denen Entwickler die notwendige Basisfunktionalität für IoT-Geräte programmieren können. Sowohl die Intel Firmware Engine als auch das Intel Firmware Engine Software Development Kit (SDK) zielen darauf ab, IoT-Technologien weitgehend ohne Programmierkenntnisse auf die tiefer liegenden Systemlevel zu setzen.

Intel führt eine Vielfalt an branchenspezifischen IoT-Lösungen an. Für den Handel zum Beispiel gibt es eine spezielle IoT-Plattform namens Intel Responsive Retail Platform. Erwähnenswert ist auch die Intel Internet of Things Solutions Alliance, die für Unternehmen und Entwickler interoperable Lösungen anbietet, mit denen sich die Bereitstellung von intelligenten IoT-Geräten und End-to-End-Analysen beschleunigen lassen soll. Intel hat unter anderem eine IoT-Partnerschaft mit IBM, AT&T, Fujitsu und Telit.

IoT-Strategie von SAP
IoT spielt für SAP eine entscheidende Rolle. So hatte SAP angekündigt, in den nächsten fünf Jahren zwei Milliarden Euro in IoT zu investieren. Im Januar 2017 hat SAP ein Schnellstartprogramm rund um die Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) vorgestellt. Das IoT-Portfolio SAP Leonardo bündelt Big-Data-Anwendungen und Konnektivität zu einem Paketangebot mit Anwendungsszenarien für vernetzte Produkte, Anlagen und Infrastruktur bis hin zu Fuhrparks, Märkten und Personen.

Bei der SAP IoT-Plattform "SAP Cloud Platform for the Internet of Things" handelt es sich um eine IoT-Ausführung der SAP Cloud Platform, die um Software für das Verbinden und Managen von Devices sowie Datenintegration und -analyse erweitert wurde. Zu den Funktionen gehören die Entwicklung und Bereitstellung von IoT-Anwendungen in der Cloud, die Geräteverbindung und -steuerung, die Analyse von Maschinen- und Sensordaten sowie die Prozessoptimierung und der Entwurf neuer Geschäftsmodelle.

Die IoT-Plattform ist integriert mit SAPs bereits vorgestellten IoT-Lösungen "SAP Predictive Maintenance and Service", "SAP Connected Logistics" und "Connected Manufacturing". Predictive Maintenance and Service soll unter anderem Servicetechnikern helfen, Maschinen und Anlagen über große Entfernungen am Kundenstandort zu überwachen und drohende Ausfälle proaktiv zu erkennen und zu vermeiden. Dabei werden Maschinendaten gesammelt und mit betriebswirtschaftlichen Informationen, etwa aus der SAP Business Suite, kombiniert beziehunsgweise abgeglichen.

Connected Logistics dient dazu, den Frachttransport und -verkehr zu verbessern. Das IoT erlaubt hier, mit standortbezogenen Realtime-Daten Transportbewegungen zu optimieren und die Arbeit zu organisieren. Connected Manufacturing schließlich soll Unternehmen in die Lage versetzen, den Produktionsprozess effizienter zu gestalten und das Kundenbedürfnis nach Personalisierung (Stichwort: "Losgröße 1") zu erfüllen.

Die IoT-Services von SAP bauen auf bestehenden Daten- und Anwendungsservices auf, darunter Funktionalitäten für Predictive Analytics, Auswertungen von Geo- und Telematikdaten und vielem mehr. Sie sollen sogenannte Device Clouds ermöglichen, die eine Vielzahl an Services speziell für Endgeräte bereitstellen. Das Angebot umfasst Services wie Gerätemanagement, IoT Messaging und IoT Application Enablement einschließlich Datenmodellierung.

Am Beispiel SAP wird besonders gut deutlich, dass im IoT-Markt nahezu jeder mit jedem zusammenarbeitet. SAP kooperiert mit dem IoT-Player Bosch genauso wie mit Intel. IT-Dienstleister wie Accenture helfen SAP dabei, vertikale Lösungen für bestimmte Märkte zu entwickeln - beispielsweise eine Lösung für Energieversorger, die damit ihre Übertragungs- und Verteilungsanlagen optimieren können. Mit T-Systems hat SAP eine Lösung entwickelt, die heute der Hamburg Port Authority erlaubt, die Hafenlogistik über mobile Endgeräte zu optimieren.

Mit Huawei wurde vereinbart, gemeinsam IoT- und Cloud-Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig treibt SAP die Zusammenarbeit mit Industriekonzernen voran. So hat Siemens für seine eigene Plattform "Siemens Cloud for Industry" die SAP Cloud Platform als Grundlage gewählt. Der GEA-Konzern nutzt SAPs Predictive Maintenance and Service Solution, um den Service für bestimmte Anlagen der Nahrungsmittelindustrie zu optimieren.

SAP hat den Data Space in Berlin im Dezember 2016 eröffnet und bietet dort das Programm SAP IoT Startup Accelerators für junge IoT-Unternehmen an.

IoT-Strategie von HPE
Ein zentraler Baustein der IoT-Strategie von HPE ist die "HP Internet of Things-Plattform (IoT) für CSPs". Das Unternehmen richtet sich damit an "Communications Service Providers", die in die Lage versetzt werden sollen, "Smart Device Ecosystems" zu schaffen - also in ihren Netzen große Mengen an vernetzten Produkten und Endgeräten zu verwalten und die entstehenden Daten zu analysieren. HPE wählt dabei einen indirekten Marktzugang. Die Service-Provider sollen mit dem IoT-Stack von HPE Geschäftsmodelle rund um die Analyse von Sensordaten für ihre Business- und Privatkunden entwickeln können.

HPE hat ein HP Energy Management Pack eingeführt, eine branchenspezifische Anwendung für die HP IoT Platform. Mit dieser Anwendung können Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen Verbrauchern, der Industrie und kommunalen Behörden die Hausautomatisierung und Energiesteuerung ermöglichen.

Unter der Bezeichnung HPE Universal IoT Platform wurde die IoT-Plattform von HPE Ende 2016 um mehrere Funktionen im Bereich Vernetzung und Geräteverwaltung erweitert.

Ein weiterer IoT-Baustein von HPE sind die HPE Edgeline IoT Systeme für Edge-Computing und die Kontrolle und Gewinnung von Informationen im industriellen Internet der Dinge. Die HPE-Tochter Aruba Networks bietet IoT-Lösungen für Vernetzung und Netzwerksicherheit. HPE betreibt weltweit vier IoT Innovation Labs: in Houston, Grenoble, Bangalore und Singapur. HPE arbeitet im IoT-Markt unter anderem mit dem IoT-Player PTC und mit Nokia zusammen.

IoT-Strategie von Google
Google wirbt dafür, die Google Cloud als Basis für IoT-Lösungen zu nutzen. Zu den IoT-Lösungen von Google zählen die Kommunikationsplattform Wave und das Android-Derivat "Things", ein "Betriebssystem für das Internet der Dinge". Es handelt sich um eine abgespeckte Android-Variante, die möglichst viele Prozessoren und Connectivity-Standards unterstützen soll.

Daneben gibt es das Datenbanksystem BigQuery für Large Scale Data Analytics, die Applikationsplattform Firebase und den Echtzeit-Messaging- und Streaming-Dienst Cloud Pub/Sub. Ansonsten hatte sich Google in Sachen IoT bisher relativ bedeckt gehalten, allerdings mit der 3,2 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Smart-Home-Spezialisten Nest seine Ambitionen frühzeitig unterstrichen.

IoT-Strategie von Bosch
Die offene Plattform "Bosch IoT Suite" soll im internationalen Wettstreit um den Zukunftsmarkt IoT eine gewichtige Rolle spielen. Bosch setzt dabei auf Partnerschaften mit den indischen Offshoring-Providern HCL, Infosys, TCS und Tech Mahindra, um weltweit Marktanteile zu gewinnen.

Bosch betont nicht nur die Offenheit seiner Plattform: Das Industrieunternehmen bietet nicht nur die Bosch IoT Cloud an, sondern betreibt die Bosch IoT Suite auch auf AWS und auf IBM Bluemix und der Watson IoT Plattform.

PTC und Bosch Software Innovations haben zudem eine Technologiepartnerschaft. Die Zusammenarbeit beinhaltet die Integration der PTC IoT-Entwicklungsplattform ThingWorx mit der Bosch IoT Suite. Der Bosch IoT Suite M2M-Konnektor für ThingWorx ermöglicht das technische Zusammenspiel beider Plattformen.

Am Beispiel Bosch zeigt sich: Beim Thema Internet of Things nur an IT-Player zu denken, wäre zu kurz gegriffen. Eine Reihe von Industriekonzernen beschäftigt sich seit Langem intensiv mit dem Thema und investiert eine Menge Geld. Bosch hat schon 2008 mit der Übernahme von Innovations Software Technologies und 2011 mit dem Kauf von Inubit wichtige Weichenstellungen eingeleitet.

Im Februar 2015 kam die Kölner Prosyst Software GmbH dazu. Außerdem wurde ein Joint Venture namens Mozaiq Operations GmbH gemeinsam mit Cisco und ABB gegründet. Es soll eine Open-Software-Plattform für das Smart Home entwickeln - ein für den Weiße-Ware-Anbieter Bosch wichtiger Zukunftsmarkt.

Bosch beschäftigt rund 3.000 Softwareingenieure, die mit dem Internet der Dinge zu tun haben. Der Konzern selbst ist in der Welt der Sensorik zu Hause. Er verfügt über mehr als 1.000 Patente in der Sensortechnik.

Die Bosch ConnectedWorld wurde als jährlicher Branchentreff zum Internet der Dinge eingeführt.

IoT-Strategie von Siemens
Auch Siemens hat im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie das Thema Industrie 4.0 und IoT längst nach ganz oben auf die Agenda gesetzt. Allerdings nähert sich der Automatisierungsriese dem Markt anders an als die Herausforderer aus dem IT-Lager.

Als Gateway für industrielle IoT-Lösungen bietet Siemens SIMATIC IOT2000 an, eine offene Plattform für die Sammlung, Verarbeitung und Übermittlung von Daten direkt im Fertigungsumfeld. Es eignet sich für den Einsatz als Gateway zwischen der Cloud oder der firmeneigenen IT-Ebene und der Produktion. Daneben hat Siemens mit MindSphere ein offenes IoT-Betriebssystem im IoT-Portfolio. Ein Partner dabei ist SAP.

Zudem bietet Siemens auf Basis der SAP Cloud Platform für das industrielle Umfeld eine eigene offene Cloud-Plattform für Big-Data-Analysen, datenbasierende Services und vorausschauende Zustandsbetrachtung. Unter anderem in den Bereichen Advanced Data Analytics und Device Connectivity, und damit im Internet of Things, arbeitet Siemens auch mit Atos zusammen. Atos hat bereits Apps auf Basis von MindSphere im Programm.

IoT-Strategie von PTC
Mit der Übernahme von ThingWorx konnte der amerikanische Softwareanbieter PTC zu Beginn vergangenen Jahres zum Kreis der vielversprechendsten Internet-of-Things-Anbieter aufschließen. Das Unternehmen bietet mit "ThingWorx" eine Plattform für die Entwicklung und Inbetriebnahme von IoT-Anwendungen in Unternehmen an. Sie umfasst Konnektivität, Geräte-Clouds, Geschäftslogik, Big Data, Analysen und Remote-Service-Anwendungen.

Eine weitere IoT-Lösung von PTC ist Axeda Machine Cloud für die Verwaltung vernetzter Produkte und Maschinen sowie die Implementierung von Machine-to-Machine- und IoT-Anwendungen. Der dritte Baustein ist ColdLight für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (Machine Learning), um automatisch Daten zu analysieren, Muster zu erkennen, statistisch validierte Vorhersagemodelle zu entwickeln.

IoT-Strategie der Deutschen Telekom
Ein zentraler Baustein des IoT-Portfolios der Deutschen Telekom ist die Cloud der Dinge. Die IoT-Plattform sammelt die Sensordaten von verschiedenen Maschinen, wertet sie aus und visualisiert sie. Eine wichtige Rolle in der IoT-Strategie der Deutschen Telekom spielen auch die eingebetteten SIMs (eSIMs), da dadurch IoT-Geräte direkt mit einer mobilen Internetverbindung versehen werden können.

Die Deutsche Telekom führt zudem ein NarrowBand-IoT-Netz in Europa ein. Unter NB-IoT (NarrowBand Internet of Things) versteht man eine Schmalband-Kommunikation mit Funkwellen (3GPP), die eine besonders großflächige Abdeckung ermöglicht, dicke Betonmauern durchdringt und so auch entlegene Winkel eines Gebäudes erreicht. Anwendungen sind bereits verfügbar: Der deutsche Energiedienstleister ista setzt mit der Telekom eine auf NB-IoT basierende Lösung für vernetzte Wohn- und Geschäftsgebäude um.

Wie andere IoT-Player auch, bietet die Deutsche Telekom Starterkits zum Kennenlernen des IoT: Das IoT-Starterpaket "Cloud der Dinge" beinhaltet verschiedene Sensoren, die Temperatur, Position, Erschütterung oder Feuchtigkeit messen. Ein Mobilfunkmodul sendet die Daten zur IoT-Plattform "Cloud der Dinge", wo der Nutzer sie über ein Webportal abrufen kann.

IoT-Strategie von Oracle
Der Schlüssel zur Erzielung von echtem, geschäftlichem Nutzen aus dem Internet of Things liegt nach Ansicht von Oracle in der effektiven Kommunikation zwischen allen Elementen der Architektur. Mit einer integrierten Komplettplattform sei es möglich, Anwendungen schneller bereitzustellen, Daten bei der Verwendung zu verarbeiten und zu analysieren und auf Ereignisse direkt beim Eintreten zu reagieren.

Die IoT-Plattform von Oracle versteht sich als Plattform für die gesamte M2M-Architektur, von der Java-Plattform bis hin zu eingebetteten Datenverwaltungssystemen, von der Backend-Datenbank, Big-Data-Technologien, Middleware- und Analysetechnologien bis hin zur Hardware, die Daten in Erkenntnisse und Einblicke aufbereitet. Für Entwicklungen im IoT bietet Oracle die Java Embedded-Technologien.

Integration und Anbindung von Geräten, der Datenaustausch mit den Geräten, die Geräteverwaltung, die Datenanalyse und die Integration in die Unternehmens-IT werden über einen IoT Cloud-Service von Oracle, die Oracle IoT Cloud, angeboten. Im Februar 2017 erweiterte Oracle sein IoT-Portfolio mit vier neuen Cloud-Lösungen: IoT Asset Monitoring Cloud (überwacht Anlagen, Nutzungsdaten, Verfügbarkeiten beziehungsweise Auslastungsraten sowie Daten von vernetzten Sensoren), IoT Connected Worker Cloud (verfolgt die Handlungen von Mitarbeitern, um Sicherheit und Service zu verbessern sowie die Erfüllung von gesetzlichen Auflagen sicherzustellen), IoT Fleet Monitoring Cloud (verfolgt Standort und Bewegungen von Fahrern, Lieferfahrzeugen sowie Service und Fahrverhalten) und IoT Production Monitoring Cloud (überwacht Produktionsanlagen, um fertigungstechnische Aspekte zu bewerten und zu prognostizieren).

Zu den IoT-Partnern von Oracle zählen Accenture und Huawei.

IoT-Strategie von Telit
Das IoT Portal von Telit basiert auf der deviceWISE IoT Plattform. Zu den Funktionen zählen Connectivity Management, Device Management, Data Management, Administration, Integration von Applikationen und Sicherheit.

Telit ist auf M2M-Lösungen spezialisiert und ist Partner von Google im IoT-Bereich. Das Telit-Angebot umfasst M2M-Hardware-Produkte in den Segmenten Mobilfunk, Short-Range und Positionsbestimmung sowie m2mAIR-Services in Bereichen wie Application Enablement und Connectivity im Hinblick auf Mobilfunknetze und Internet/Cloud-Plattformen.

Die m2mAir Cloud-Services sollen Geräte zu "Micro-Analytics Engines" wandeln und liefern jeweils die Daten für den Portal-Service, mit dem Kunden die Lösung steuern und verwalten. Im Rechenzentrum eines Kunden ermöglicht die m2mAir Enterprise Software eine Integration der Daten in die IT-Systeme und Geschäftsprozesse. Die m2mAir Workbench unterstützt die Applikations-Entwicklung. Die m2mAir Cloud-Services verbinden Devices und Applikationen, zeichnen Transaktionen auf und ermöglichen eine bidirektionale Kontrolle.

Im Februar 2017 kündigte Telit ein erweitertes Connectivity Management Dashboard für das IoT Portal an und bietet seit September 2016 ein Rapid IoT Development Kit. IoT-Kooperationen von Telit bestehen unter anderem mit Intel und mit Tech Mahindra.

IoT-Strategie von Blackberry
Die BlackBerry IoT Platform stellt einen weiteren, interessanten Ansatz zur Vernetzung, Kontrolle und Analyse von IoT-Systemen dar. Der BlackBerry-Ansatz umfasst Security Services, Storage, Gerätesoftware, Cloud-Services und Schnittstellen zur bestehenden IT. Mit den Cloud-Services, die von BlackBerry betrieben werden, werden Messaging-Dienste sowie Funktionen für Business-Logik und Anwendungsentwicklung zur Verfügung gestellt.

Die IoT-Anwendungen lassen sich insbesondere in die Bereiche Datenanalyse, Life-Cycle-Management, Gerätemanagement und Identitätsmanagement unterteilen. Zudem gibt es branchenspezifische Abwendungen in Bereichen wie Automotive und Asset Tracking. BlackBerry betont dabei jeweils seine Erfahrung im Enterprise-Umfeld und bei der Entwicklung sicherer Lösungen.

IoT-Strategie von Dell
Dell bietet mit der Edge-Gateway-Serie eine für die Gebäude-Automation konzipierte IoT-Lösung an. Das Gateway kann laut Dell auch unter extremen Umgebungsbedingungen betrieben werden. In Kombination mit Dells Analyse-Software steht Unternehmen mit dem Edge Gateway eine Edge-Computing-Lösung zur Verfügung.

Das Dell Edge Gateway ist mit Middleware zum Empfang, zur Aggregation und zur Analyse sowie zur Weiterleitung von Daten ausgestattet. Auf Basis der Funktionalitäten der Software-Plattform Dell Statistica können die Analysen direkt auf dem Gateway erfolgen. Dadurch wird der Transfer von Daten zur und von der Cloud reduziert.

Dell verfügt über ein IoT-Partnerprogramm.

IoT-Strategie von Acer
Kurz erwähnt seien auch die IoT-Entwicklungen bei Acer, in deren Zentrum die IoT-Plattform aBeing One steht. Acer hat speziell für den Handel eine IoT-Branchenlösung BeingRetail vorgestellt und ein IoT-Starter-Kit namens CloudProfessor.

IoT-Strategie von Huawei
Huawei bietet nicht nur die EC-IoT-Lösung an, sondern hat zur CeBIT 2017 eine IoT-Partnerschaft mit der Software AG auf den Weg gebracht. Gemeinsam stellen Huawei und die Software AG die Hard- und Software für eine cloudbasierte IoT-Plattform sowie Streaming-Analytics-Funktionen am Rand des IoT zur Verfügung.

Mit dem Hard- und Software-Angebot von Huawei für Cloud- und Edge-Computing, der offenen IoT-Plattform und Netzwerkinfrastruktur von Huawei gepaart mit Streaming Analytics, Hybrid Integration und Predictive Analytics der Software AG können Unternehmen eine IoT-Cloud-Infrastruktur planen und am Rand des IoT implementieren, so die beiden Partner. Der Fokus der Partnerschaft zwischen Huawei und der Software AG wird zunächst auf Europa liegen.

IoT-Strategie von Vodafone
Auch Vodafone engagiert sich stark im IoT-Markt. Einige Beispiele: In Kooperation mit einem Technologiepartner, der auf Big Data Analytics Anwendungen spezialisierten Recogizer Analytics GmbH, bietet Vodafone seinen Geschäftskunden ein modulares Analyse-Tool, mit dem Unternehmen die Daten aus der Gebäudetechnik, Maschinen oder Sensoren auswerten können. Mit der IoT-basierten Flotten Telematik bietet Vodafone zudem Komplettlösungen für eine Echtzeit-Dokumentation von Fahrzeug- und Fahrdaten.

Das IoT-Engagement wird sich fortsetzen: Vodafone hat im Februar 2017 in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge eröffnet.

IoT-Strategie von Software AG
Die Software AG hat Cumulocity GmbH übernommen. Cumulocity entwickelt Lösungen für das Internet der Dinge und bietet mit ihrer IoT-Cloud eine Anwendungs- und Geräte-Management-Plattform zur Anbindung für vernetze Geräte und Sensoren.

Die Einbindung der IoT-Lösungen von Cumulocity in das Produktpotfolio der Software AG ermöglicht es Unternehmen, ihre IT-Anwendungen mit operativen IoT-Geräten zu integrieren. Die Software AG hat mehrere strategische IoT- und Industrie 4.0-Partnerschaften, darunter mit Bosch, Octo, Dell und Huawei.

IoT-Strategie von Device Insight
Die IoT-Plattform CENTERSIGHT von Device Insight unterstützt die Vernetzung von Maschinen, Fahrzeugen, Anlagen und Geräten und stellt Funktionen wie Datenerfassung sowie Data Analytics, Reporting, Remote Service und Alarmierung zur Verfügung. In über 15 Ländern arbeitet Device Insight mit Großunternehmen und mittelständischen Kunden aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Nutzfahrzeuge, Transport, Energie sowie aus dem Connected Home-Umfeld zusammen.

Der Münchner Internet of Things-Anbieter Device Insight stellte auf der CeBIT 2017 eine neue Anwendung seiner IoT-Plattform CENTERSIGHT vor: Condition Monitoring. Damit ist die IoT-gestützte, automatische Zustandsüberwachung von industriellen Maschinen gemeint.

IoT-Strategie von MobileIron
MobileIron hat die Gründung einer Division für das Internet der Dinge (IoT) bekannt gegeben. Die neue Division hat die Aufgabe, die Prozesskette vom Sensor über die App, das Gateway und die Cloud bis hin zum Netzwerk durchgängig abzusichern. MobileIron plant, im Verlauf dieses Jahres ein IoT-Produkt auf den Markt zu bringen.

Die IoT-Plattform von MobileIron soll so konzipiert sein, dass sie über einen standardbasierten, offenen Systemansatz für Interoperabilität und über ein skalierbares, automatisches Lebenszyklusmanagement verfügt, um mögliche menschliche Fehler zu minimieren, die Integrität und Sicherheit sich bewegender Daten schützt und die Funktionsfähigkeit von Systemen sicherstellt, deren Ausfall unbedingt vermieden werden muss.


* Heinrich Vaske ist Editorial Director von COMPUTERWOCHE und CIO. Oliver Schonschek schreibt für die COMPUTERWOCHE.

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