Unternehmenskommunikation heißt heute Videomanagement Unternehmenskommunikation heißt heute Videomanagement - Computerwelt

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01.06.2017 Rainer Zugehör *

Unternehmenskommunikation heißt heute Videomanagement

Videos sind gerade dabei, die Kommunikation von Unternehmen neu zu definieren: sie machen sie einfacher, kurzweiliger und emotionaler. Um die hohen Anforderungen an Qualität, Performance und Sicherheit zu bewältigen, braucht es aber eine leistungsfähige Video-Management-Plattform.

Rainer Zugehör ist Geschäftsführer und Gründer von movingimage.

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© movingimage

Videos verändern derzeit die externe und interne Kommunikation von Unternehmen nachhaltig. Immer mehr von ihnen schwören auf den Einsatz von Videos und setzen sie immer breiter ein. Das ist auch kein Wunder, denn mit einem Video lassen sich Inhalte verständlicher, kurzweiliger und emotionaler vermitteln. Diese Gelegenheit ergreifen Unternehmen natürlich gerne und nutzen Videos, um ihre Produkte pfiffiger bei Kunden zu vermarkten, ihre Mitarbeiter enger an sich zu binden oder sich ihren Investoren noch überzeugender zu präsentieren.

Kunden, Mitarbeiter und Investoren erwarten mittlerweile diese Art der Ansprache aber auch. In ihrem Privatleben sind sie es längst gewöhnt, tagtäglich Videos online abzurufen oder selbst per Smartphone aufzunehmen und zu teilen; mit derselben Selbstverständlichkeit möchten sie Videos auch im beruflichen Umfeld nutzen. Und gerade in Zeiten volldigitalisierter Prozesse wollen die Menschen wieder mehr auf einer emotionalen Ebene miteinander kommunizieren. Wie sollte das besser gehen als mit Videos?

Unterschiedlichste Szenarien
Es gibt also mehr als genug gute Gründe dafür, warum Videos auf dem Weg sind, das Medium Nummer eins der Unternehmenskommunikation zu werden. Vor allem die großen internationalen Player gehen dabei voran und setzen Videos bereits in den unterschiedlichsten Szenarien ein. Zum Beispiel als:

  • Produktvideos: Produkte und Dienstleistungen lassen sich in Videos auf leicht verständliche Weise erklären und emotional darstellen. Sie werden für die Interessenten greifbar und ihr Nutzen ist sofort erkennbar. Das macht sie überzeugender – und der Umsatz mit ihnen steigt.
  • Servicevideos: Videos eignen sich ideal dafür, Kunden Bedienungsanleitungen für Produkte oder Tipps zur Behebung typischer Probleme zu bieten. Das führt nicht nur dazu, dass die Kunden zufriedener und damit loyaler sind – denn mal ehrlich: wer hasst es nicht, sich durch geschriebene Bedienungsanleitungen zu kämpfen. Es schont auch den Geldbeutel, denn die Hotlines werden entlastet und komplizierte technische Hilfsanleitungen sind hinfällig.
  • E-Learning-Videos: Ähnlich öde wie geschriebene Bedienungsanleitungen sind häufig auch textbasierte Schulungsmaterialien. Das muss heute kein Unternehmen mehr seinen Mitarbeitern zumuten. E-Learning-Videos können das nötige Wissen so vermitteln, dass es Spaß macht. Neue Mitarbeiter werden schneller einsatzfähig und vorhanden Kollegen effizienter weitergebildet – wodurch unter dem Strich auch ihre Produktivität steigt.
  • Mitarbeitervideos: Videos, die Mitarbeiter selbst aufnehmen und über die internen sozialen Netzwerke mit ihren Kollegen teilen, erhöhen durch ihre Emotionalität nicht nur die Bindung der Mitarbeiter untereinander und an das Unternehmen. Sie können auch bares Geld wert sein, etwa beim Innovationsmanagement. Sobald die Mitarbeiter in den Fachabteilungen eigene Videos einsetzen dürfen, tun sie das erfahrungsgemäß für kreative und damit gewinnbringende Innovationen. Und ellenlange Texte von unternehmensinternen Wiki-Systemen fürs Innovationsmanagement liest ohnehin kein Mensch.
  • Live-Streams: Mit Video-Livestreams von wichtigen Unternehmensereignissen im Internet können alle dabei sein – egal, wo sie gerade sind. Sie erfahren spannende Neuigkeiten in Echtzeit und aus erster Hand, seien es Ansprachen des CEO, Präsentationen, Mitarbeiterversammlungen oder Investor-Relations-Events. Und als willkommener Nebeneffekt spart man sich jede Menge Reisekosten.

Die Bereitstellung solcher Online-Videos stellt Unternehmen allerdings vor einige Herausforderungen. Das fängt bei der Qualität an. Die Videos sollten bei jedem einzelnen Endnutzer in der bestmöglichen Auflösung ankommen – egal, ob er einen Desktop-PC, ein Tablet oder ein Smartphone benutzt. Außerdem ist ein extrem hoher Datentraffic zu bewältigen. Gerade bei Videos ist die Performance von entscheidender Bedeutung. Sie machen nur Freude, wenn sie flüssig und ruckelfrei abgespielt werden können. Nicht zu vergessen die Sicherheitsaspekte: Manche Videos dürfen nicht von allen gesehen werden, weil sonst Persönlichkeitsrechte verletzt werden; andere wiederum, weil sie vertrauliche Informationen enthalten. Jedes einzelne Video sollte auch wirklich nur die Personen erreichen, für die es bestimmt ist.

Und neue Herausforderungen stehen bereits vor der Tür. Schon bald müssen Unternehmen Trendthemen wie Virtual Reality, 360-Grad- und 4K-Videos berücksichtigen können. Längerfristig werden sie außerdem Machine-Learning-Technologien benötigen. Je breiter und länger Unternehmen Videos einsetzen, desto mehr werden die Mitarbeiter generieren. Die so entstehenden Massen an Videos sind Mangels Metadaten irgendwann nicht mehr vernünftig erschließbar. Um wertvolle Informationen im Videocontent eines Unternehmens zu finden, wird es künftig Machine-Learning-Technologien wie Bilderkennung, Gesichtserkennung oder Spracherkennung brauchen.

Leistungsfähige Standardlösung nötig
Youtube und Co. können all diese Ansprüche nicht erfüllen. Eine eigene Video-Management-Plattform zu entwickeln, ist für Unternehmen aber auch keine Alternative. Ein solches Projekt würde den zeitlichen und den Budgetrahmen sprengen, wenn die Plattform alle erforderlichen Features enthalten soll. Deshalb brauchen Unternehmen eine leistungsfähige Standardlösung für das Video-Management, die bereits von Haus aus alles Nötige mitbringt. Sie muss sich aber natürlich auch schnell und unkompliziert auf die individuellen Anforderungen der einzelnen Unternehmen einstellen lassen. Das kann etwa die Archivierung von Videodateien betreffen oder die Anpassung des Videoplayer-Erscheinungsbilds an die eigene Corporate Identity.

Es versteht sich praktisch von selbst, dass eine solche Plattform nur im Software-as-a-Service-Modell wirklich sinnvoll ist – Unternehmen sollten sie also aus der Cloud nutzen können. Nur sie bietet ihnen die nötigen Ressourcen, um Videos in großen Mengen zu speichern und weltweit online zu verbreiten. Und nur sie kann flexibel mit den Anforderungen eines Unternehmens mitwachsen.


* Rainer Zugehör ist Geschäftsführer und Gründer von movingimage.

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