HubSpot-Studie: "The Future of Content Marketing" HubSpot-Studie: "The Future of Content Marketing"  - Computerwelt

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13.09.2017 Wolfgang Franz/pi

HubSpot-Studie: "The Future of Content Marketing"

Auf der dmexco, der größten Messe für digitales Marketing in Europa, präsentiert HubSpot die Studie "The Future of Content Marketing". Sie gibt einen Einblick in die Vorlieben von Verbrauchern online und offenbart, welche Marketing-Maßnahmen bei welcher Zielgruppe ankommen.

54 Prozent der Verbraucher erwarten von Marken Video-Content.

54 Prozent der Verbraucher erwarten von Marken Video-Content.

© Fotolia

Der Mobile-first-Index von Google hat nun endgültig seine Daseinsberechtigung: Das Smart­phone ist zur ersten Wahl der Verbraucher geworden, um im Internet zu surfen. Fast die Hälfte aller Befragten gibt an, vorwiegend mit dem Smartphone online zu gehen (48 Prozent), im Vorjahr war es nur ein Drittel. Erst dahinter folgen Desktop-Computer beziehungsweise Laptops (43 Prozent; 2016: 56 Prozent) und Tablets (9 Prozent; 2016: 11 Prozent).

"Zu wissen, mit welchem Endgerät Verbraucher online unterwegs sind, ist für Marketer von besonderer Bedeutung. Denn es geht nicht nur darum, die eigene Website mit responsive Design mobiltauglich zu gestalten. Das Endgerät der potenziellen Kunden hat auch weit­reichende Auswirkungen auf die Content-Formate, die man den Kunden anbietet. Videos sollten nicht zu lang sein, damit sie auch unterwegs leicht abgespielt werden können, Texte brauchen eine klare und übersichtliche Strukturierung, sodass man auch am Smartphone schnell Inhalte erfassen kann", so Inken Kuhlmann, Senior Manager Growing Markets bei HubSpot.

Website bleibt wichtigstes Aushängeschild – Facebook das bedeutendste Netzwerk
Wenn Verbraucher mehr über ein Unternehmen oder eine Marke erfahren wollen, ist die Website für zwei Drittel der Befragten die erste Anlaufstelle. Für 41 Prozent der Umfrageteilnehmer sind ebenfalls Videos des Unternehmens, das Facebook-Profil (37 Prozent) und Newsletter (32 Prozent) beliebte Informationsquellen. Gleichzeitig erwarten 54 Prozent der Verbraucher von Marken Video-Content und 46 Prozent Newsletter, erst an dritter und vierter Position folgen Social-Media-Fotos (41 Prozent) und -Videos (34 Prozent).

Facebook ist mit Abstand das bedeutendste soziale Netzwerk und vielseitig für Marketing-Zwecke einsetzbar. Zum einen geben 89 Prozent der Befragten an, einen Facebook-Account zu besitzen (Instagram: 44 Prozent, Twitter: 42 Prozent), zum anderen ist für 71 Prozent der Umfrageteilnehmer Facebook das am meisten genutzte Netzwerk, auf Rang zwei folgt Instagram mit gerade einmal 9 Prozent. Ein weiterer elementarer Aspekt für Marketer ist die Tatsache, dass Facebook sich im Gegensatz zu allen anderen Netzwerken nicht nur für verschiedene Inhalte wie Text­beiträge, Bilder und Videos eignet, sondern diese auch von den Verbrauchern in dieser bunten Mischung gewünscht sind. Bei Twitter und LinkedIn hingegen sind Text-Inhalte gefragt, bei Instagram und Snapchat erwarten die Befragten Bilder.

Bei der Content-Erstellung sollten Marketer auch berücksichtigen, wie Verbraucher die Inhalte aufnehmen. Die Befragten verfolgen vor allem Videos, Nachrichtenbeiträge und Multimedia-Artikel aufmerksam. Blog-Artikel, längere Textbeiträge und Podcasts überfliegen sie stattdessen eher.

"Marketer sollten darauf achten, die Inhalte auf die Vorlieben und Gewohnheiten der potenziellen Kunden zuzuschneiden. Bei längeren Texten heißt das zum Beispiel, dass man das Überfliegen des Beitrags unterstützt und mit klaren Überschriften strukturiert, damit Leser direkt da einsteigen können, wo sie möchten", so Kuhlmann.

Messenger-Apps besonders relevant für den Kundenservice
Von den Umfrageteilnehmern würden 72 Prozent Messenger-Apps für die Kontaktaufnahme mit Unternehmen nutzen, wenn sie eine schnelle Rückmeldung benötigten, 70 Prozent würden sie bei Support-Anfragen einsetzen. Dennoch zeigen sich signifikante Unterschiede mit Hinblick auf das Alter der Umfrageteilnehmer: Die Jüngeren stehen der Verwendung von Messengern für die Kommunikation mit Unternehmen aufgeschlossener gegenüber als die Älteren. Fast die Hälfte der Konsumenten ab 55 Jahren gibt zudem an, überhaupt keine Messenger-Apps zu nutzen. Außerdem gibt es auch deutliche länderspezifische Unterschiede: WhatsApp ist vor allem in Deutschland und Lateinamerika gängig, in den USA dominiert hingegen der Facebook Messenger. Vor allem in Lateinamerika ist die Bereitschaft, über Messenger-Apps mit Unternehmen in Kontakt zu treten, sehr hoch.

Inken Kuhlmann kommentiert: "Ob Messenger-Apps für den Kundenkontakt vielversprechend sind, hängt in erster Linie von den potenziellen Kunden eines Unternehmens ab. Gerade bei jüngeren Konsumenten kommen Messenger gut an. In diesem Fall eröffnen sie viele interessante Perspektiven: Chatbots ermöglichen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Kunden, denn sie können auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten auf häufig gestellte Fragen sofort Antwort geben und den Kundenservice erweitern."

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