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14.10.2011 Alex Wolschann/apa

Rekordjahr für SAP wahrscheinlich

Der Softwarehersteller SAP lässt sich von der Staatsschuldenkrise und dem wirtschaftlichen Abschwung nicht aus dem Tritt bringen und eilt von einem Rekord zum anderen.

Der Softwarehersteller SAP lässt sich von der Staatsschuldenkrise und dem wirtschaftlichen Abschwung nicht aus dem Tritt bringen und eilt von einem Rekord zum anderen. An seine mehr als 170.000 Firmenkunden verkaufte der Weltmarktführer für Unternehmens-Software von Juli bis September knapp ein Drittel mehr Lizenzen - und erlöste mit 841 Mio. Euro so viel wie nie zuvor in einem Quartal.

Bedenken über ein baldiges Ende des Booms wischte der mit dem US-Datenbankanbieter Oracle konkurrierende Konzern am Freitag bei der Veröffentlichung seiner vorläufiger Geschäftszahlen beiseite: "Die Pipeline ist nach wie vor sehr stark und Unternehmen investieren weiterhin in Informationstechnik", teilte SAP mit und stimmte die Investoren damit vor Beginn der Berichtssaison in Europa zuversichtlich. Auch Google strotzt im Zuge guter Geschäfte mit Internetwerbung in den Schwellenländern nur so vor Kraft.

Rund um den Globus hätten die Unternehmen neue Software bei SAP eingekauft, sagte ein SAP-Sprecher: "Andernfalls hätten wir kein Rekordwachstum im dritten Quartal erzielt." Wechselkurseffekte herausgerechnet, legte der Software- und Service-Umsatz - die maßgebliche Wachstumskennzahl von SAP - im zurückliegenden Quartal um 18 Prozent auf 2,69 Mrd. Euro zu. Damit ist der Softwareanbieter sicher, nach 2010 auch in diesem wieder einen Absatzrekord einzufahren. Wegen der volatilen Lage auf den Finanzmärkten und der weltweiten Schuldenkrise agiert der Vorstand aber vorsichtig: "Aufgrund des anhaltend unsicheren makroökonomischen Umfelds bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr 2011 unverändert", hieß es in der Mitteilung.

SAP ist von der Spendierfreude seiner Kunden abhängig, die derzeit noch kräftig in Software etwa zur Geschäftsdaten-Analyse investieren. Zum Kundenkreis gehören aber auch öffentliche Verwaltungen in vielen Ländern, die derzeit ihre Ausgaben auf den Prüfstand stellen. Wie die Unternehmen könnte die öffentliche Hand jederzeit den Hahn zudrehen und Ausgaben für neue Software etwa zur Personalverwaltung stoppen.

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