Linzer Keba drehte EBIT wieder ins Plus Detail - Computerwelt

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15.07.2011 apa/Rudolf Felser

Linzer Keba drehte EBIT wieder ins Plus

Das Linzer Automatisierungsunternehmen Keba AG hat im Geschäftsjahr 2010/2011 (per 31. März) das EBIT wieder ins Plus drehen können.

Das berichtete der Vorstandsvorsitzende Gerhard Luftensteiner in einer Pressekonferenz am Donnerstag am Firmensitz. Das genaue Ergebnis will er allerdings erst im Herbst nennen.

Der Umsatz sei um 12 Prozent auf 118 Mio. Euro gestiegen. Darin enthalten ist gemäß dem Beteiligungsanteil die Hälfte vom 14 Mio. Euro-Gesamtumsatz des Joint Ventures CPBM-Keba in China. Auch zum laufenden Geschäftsjahr wollte sich der Vorstandsvorsitzende nicht konkret äußern – unter Hinweis, dass nur das erste Quartal vorbei sei. Es entwickle sich aber "sehr positiv, sehr schön". Er rechne neuerlich mit einem zweistelligen Zuwachs. Damit sollten die Umsatzzahlen vor der Krise erreicht werden.

Zum Gesamtumsatz trugen zuletzt die beiden bisherigen Standbeine Industrieautomation und Bank- und Dienstleistungsautomaten je zur Hälfte bei, rechnete Luftensteiner vor. Der Geschäftsbereich Industrieautomation profitiere von der Erholung des Maschinenbaues und vom Zuwachs im Neukundenbereich. Die Auftragslage sei "sehr gut". Auch bei den Bankautomaten haben man zuletzt die Marktanteile weiter ausbauen können. Über Europa hinaus seien neue Aufträge hereingekommen. Weil sich aber die Projekte noch im Rollout befänden, könnten noch keine Namen genannt werden.

Die Exportquote liegt bei 84 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden rund 19 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Auch im Jahr davor seien es an die 17 Mio. gewesen, was damals mit zum negativen EBIT beigetragen habe. Die Firma habe aber gerade deswegen gut durch die Krise manövriert, weil man in neue Produkte und Märkte investiert habe. "Wir haben nur etwas das Gas zurückgenommen, aber keines der Vorhaben wurde abgebrochen", betonte Luftensteiner.

Unter anderem hat Keba eine Anti-Skimming-Lösung für Bankomaten entwickelt, mit der das Abschöpfen von Kartendaten durch Kriminelle verhindert werden soll, weiters einen "Zauberstab", der das Programmieren von Robotern vereinfachen soll: Mittels Gestik der Hand. Investiert wird auch auch in das neue Geschäftsfeld Energieautomation, in dem vorerst Stromtankstellen und Steuerungen für Alternativheizsysteme angeboten werden. Dieser Zweig sei ein Zukunftsmarkt, bringe aber noch keine Ergebnisse, schilderte Luftensteiner. (apa)

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