Serbien analysiert TA-Angebot für Telekom Srbija Detail - Computerwelt

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24.03.2011 apa/Rudolf Felser

Serbien analysiert TA-Angebot für Telekom Srbija

In Belgrad wird das Angebot der Telekom Austria zum Erwerb des zum Verkauf stehenden 51-prozentigen Anteils an der Telekom Srbija weiterhin analysiert.

Die Frist, in der die Arbeitsgruppe der serbischen Regierung die Offerte bewerten soll, läuft am kommenden Montag ab, hieß es aus dem serbischen Finanzministerium zur APA. Die Telekom Austria wollte sich zu ihren Erwartungen hinsichtlich des Deals nicht äußern. Ob die Regierung bereit wäre, mit der Telekom Austria als einzigem Bieter Gespräche über eine eventuelle Aufbesserung des Angebots aufzunehmen, konnte man vom Gruppenleiter Vuk Djokovic ebenfalls nicht erfahren, bevor die Arbeitsgruppe nicht ihren Standpunkt einnimmt. Die serbische Regierung hatte mindestens vier Offerte erwartet.

Die Österreicher bieten 800 bis 950 Mio. Euro als Kaufpreis für 51 Prozent des serbischen Unternehmens und 450 Mio. Euro für Investitionen in den kommenden drei Jahren an. Die serbische Regierung hatte den Mindestpreis für die Telekom Srbija beim Privatisierungsprozess auf 1,4 Mrd. Euro gesetzt. Unter diesem Preis will die Regierung laut einer dieswöchigen Aussendung des Ministerpräsidenten Mirko Cvetkovic das Unternehmen nicht verkaufen. Sollte der geplante Verkauf nicht erfolgen, wäre die Liquidität des serbischen Budgets in keinster Weise beeinträchtigt, versicherte Cvetkovic, der seit kürzlich auch Finanzminister ist, am Dienstag. Der zuständige serbische Kultur- und Telekommunikationsminister, Predrag Markovic, hatte zuvor das Angebot der Telekom Austria gar als beleidigend bezeichnet.

Entwicklungsprojekte, die mit dem Geld vom Verkauf der Telekom Srbija finanziert werden sollten, seien nicht gefährdet, berichtete am Donnerstag die Tageszeitung "Press" unter Berufung auf Regierungsquellen. Das serbische Staatsbudget dürfte heuer um 840 Mio. Euro geringer ausfallen als geplant, weil das Scheitern des Telekom-Deals befürchtet wird, hieß es bei "Vecernje novosti". (apa)

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