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09.05.2012 Rudolf Felser/apa

AT&S: Experten sehen stagnierenden Erlös

Analysten heimischer Banken prognostizieren für die am Donnerstag zur Veröffentlichung anstehenden Jahresergebnisse des Leiterplattenherstellers Austria Technologie Systemtechnik (ATS) ein rückläufiges Nettoergebnis bei praktisch stagnierendem Umsatz.

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Im Mittel erwarten die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Erste Group für das Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende März) einen Net Profit von 26,9 (Vorjahr: 35,2) Mio. Euro, das entspräche einem Minus von knapp 24 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den Umsatz sehen die Analysten im Schnitt bei 496,0 (487,9) Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau. Für das Betriebsergebnis (EBIT) lauten die Konsensusschätzungen auf 40,9 (46,5) Mio. Euro, das entspräche einem Rückgang von 12 Prozent. Indes dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um gut vier Prozent auf 100,0 (95,9) Mio. Euro zulegen.

"Wir erwarten einen leichten Umsatzrückgang um rund zwei Prozent von 129,9 Mio. auf 126,1 Mio. im Quartalsvergleich aufgrund saisonal bedingt schwächerer Produktionsvolumina im Communications-Segment einerseits und weiter sinkender Erlöse in dem geschwächten Industrial/Medical-Segment andererseits", schreibt RCB-Experte Daniel Damaska in einem aktuellen Kommentar mit Blick auf die Entwicklung im vierten Quartal.

Daniel Lion von der Erste Group sieht ebenfalls Anzeichen dafür, dass im Industrie- und Medizinbereich der Boden erreicht ist. Im Segment Automotive stellt er sich indes auf eine stabile Nachfrage ein. Auch bei den Mobile Devices sei mit einer guten Entwicklung zu rechnen, was angesichts der Off-Season im März-Quartal etwas überraschend anmute, meint er.

Margenseitig stellt sich RCB-Analyst Damaska auf einen Rückgang zum Vorquartal infolge der durch die Neujahrsfeierlichkeiten bedingten geringeren Kapazitätsauslastung in China ein. Für das Schlussquartal errechnet er daher eine operative Marge von 7,6 Prozent nach 9,3 Prozent im dritten Quartal 2011/12. Vor dem Hintergrund höherer Kreditstände durch den Fabrikbau im chinesischen Chongqing sieht er zudem ein schwächeres Finanzergebnis, was das Nettoergebnis zum Vorquartal in stärkerem Ausmaß zurück gehen lassen dürfte als das EBIT, schreibt er in seiner jüngsten AT&S-Studie. (apa)

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