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10.03.2010 Christof Baumgartner/pi

Dem iPhone sei Dank

Dank dem iPhone und ähnlichen Smartphones konnte T-Mobile Austria das Ergebnis 2009 relativ stabil halten. Doch ohne regulatorische Eingriffe wäre es noch besser gelaufen.

T-Mobile Austria musste im Geschäftsjahr 2009 leichte Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Der Umsatz gab um 4,3 Prozent auf eine Milliarde Euro nach, dabei machte rund ein Drittel der Umsatz der Tochter Telering aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gab um 0,7 Prozent auf 283 Millionen Euro nach.

Dank des iPhones konnte das Unternehmen die Kundenzahl um 1,3 Prozent auf 3,446 Millionen erhöhen. Laut Geschäftsführer Robert Chvatal entscheiden sich 60 Prozent der Kunden mittlerweile für ein Smartphone. T-Mobile zählte dabei 150.000 Kunden, die sich ein iPhone zugelegt haben – rund 20.000 Kunden haben sich für ein Smartphone mit Android entschieden. Die mit solchen Geräten verbundene erhöhte Nutzung von Breitbandverbindungen bescherte T-Mobile einen Zuwachs des Datenumsatz um 61 Prozent. Der durchschnittliche Kundenumsatz sank von 27 auf 24 Euro je Monat, konnte aber zuletzt konstant gehalten werden. Laut Chvatal bedeuten die Zahlen eine »solide Entwicklung«.

Leicht werde es aber auch heuer nicht werden. »Wir erwarten, dass auch 2010 ein herausforderndes Jahr wird. Ziel ist es, Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden«, so Chvatal. Gefordert sei die Telekom-Regulierungsbehörde, die derzeit die Betriebe behindere. Ohne die regulatorischen Eingriffe hätte das Unternehmen beim Umsatz zugelegt »und nur wenn wir Geld verdienen, können wir auch investieren«, so Chvatal. Im Vorjahr wurden 100 Millionen Euro in Österreich investiert, heuer soll die Summe in etwa gleich groß sein. Wobei ein Glasfaserausbau in dünn besiedelten ländlichen Regionen reine Utopie sei, dies wäre viel zu teuer. Er warnte davor, hier die teilstaatliche Telekom Austria zu subventionieren. »Das wäre eine Re-Monopolisierung mit Steuergeld«.

Die Mitarbeiterzahl blieb mit 1.400 nahezu gleich, in Vertrieb und Kundenbetreuung gab es aber einen leichten Abbau. Heuer will das Unternehmen laut Chvatal die Beschäftigtenzahl konstant halten und das Angebot an Android-Handys ausbauen.

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