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28.03.2010 Rudolf Felser

TA-Personalvertretung ist gegen Verkauf nach Russland

Markus Hinker, Vorsitzender der Personalvertretung, verlangt von Finanzminister und ÖIAG ein klares öffentliches Bekenntnis zum Ex-Staatsunternehmen Telekom Austria.

Wie Krone.at berichtet hat, interessiert sich laut Finanzkreisen der russische Mobilfunkanbieter MTS für die Telekom Austria. Das Angebot für die Stimmen-Mehrheit soll deutlich über dem Börsenkurs liegen.

Die Personalvertretung der Telekom Austria TA AG lehnt einen Verkauf des Unternehmens kategorisch ab. "Ein Verkauf nach Russland kommt nicht in Frage", erklärt Markus Hinker, Vorsitzender der Personalvertretung. "Hinter vorgehaltener Hand hat man uns versichert, dass ein Verkauf aktuell nicht zur Debatte steht. Wir verlangen vom Eigentümervertreter, Finanzminister Josef Pröll, und vom Eigentümer ÖIAG ein klares Bekenntnis in der Öffentlichkeit, dass der Staat seine Beteiligung an einem der wichtigsten Infrastruktur-Unternehmen dieses Landes behält", so Hinker am Freitag.

"Es wundert uns nicht, wenn sich die russische MTS, wie die Kronen Zeitung schreibt, für die Telekom Austria interessiert. Immerhin sind wir in Weißrussland der größte Konkurrent der MTS. Umso wichtiger ist es, dass vor allem ÖIAG-Chef Peter Michaelis den Spekulationen jetzt rasch eine klare Absage erteilt anstatt im Urlaub zu entspannen und über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unsichern zu lassen", so Hinker weiter.

Nachdem die ÖIAG die Fusion von Festnetz und Mobilfunk eingeleitet hat, solle sie jetzt eine Vorwärtsstrategie einschlagen anstatt durch ihr Schweigen zu Verkaufsgerüchten die "ohnehin schon starke Verunsicherung in der Telekom Austria" zu verstärken. "Wir verlangen weiterhin eine Betriebsvereinbarung zur Absicherung aller Arbeitsplätze im neuen fusionierten Unternehmen über 2010 hinaus", betont Hinker.

Das Beispiel der Schweizer Swisscom habe gezeigt, dass ein nationaler Anbieter durch die Fusion von Festnetz und Mobilfunk sein Geschäft und Arbeitsplätze absichern könne und auch ohne ausländischen Eigentümer eine Zukunft habe. "Eine solche Vorwärtsstrategie verlangen wir auch für unsere Telekom", so Hinker. (pi/rnf)

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