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12.08.2010 Thomas Mach/apa

Brain Force operativ im Minus

Der börsenotierte IT-Dienstleister Brain Force musste in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2009/10 einen Umsatzrückgang um 23 Prozent auf 53,9 von 70,5 Mio. Euro hinnehmen.

Das operative Ergebnis ging von 1,67 auf -1,09 Mio. Euro zurück, das Ergebnis nach Steuern stieg hingegen auf 1,9 (-4,3) Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür waren Buchgewinne aus Transaktionen im ersten Quartal. Für das gesamte Geschäftsjahr geht das Management unverändert von einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro und einem deutlich positiven EBIT aus.

Dabei seien nicht wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. und Buchgewinne von 6,33 Mio. Euro zu berücksichtigen, betont Brain Force. "Aus heutiger Sicht rechnen wir ab September wieder mit einem besseren wirtschaftlichen Umfeld und einem Anziehen des Geschäftes nach den Urlaubsmonaten Juli und August. Durch die deutlich schlankere Kostenstruktur des Brain Force-Konzerns sollten dann wieder nachhaltig positive operative Ergebnisse erwirtschaftet werden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Michael Hofer.

Auch das dritte Quartal war wie schon die sechs Monate davor vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt - der Konzernumsatz brach um 21 Prozent auf 16,6 Mio. Euro ein, das EBIT verringerte sich auf -0,41 (-0,01) Mio. Euro. Bestenfalls könne man von eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau sprechen, heißt es. Die operative Umsatz- und Ergebnisentwicklung werde nach wie vor durch geringe Lizenzerlöse und Preisdruck im Servicegeschäft beeinträchtigt. "Wir haben daher die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen im dritten Quartal konsequent umgesetzt, um die operative Performance rasch und nachhaltig zu verbessern", so Hofer.

Die Restrukturierungsmaßnahmen haben bisher 1,82 Mio. Euro gekostet. Dieses wurden durch den Buchgewinn aus dem Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich von 2,47 Mio. Euro und der Aufdeckung einer stillen Reserve im Zuge der erstmaligen at-equity Konsolidierung von SolveDirect von 3,86 Mio. Euro deutlich überkompensiert. Von Ende 2008 bis Juni 2010 wurden konzernweit rund 200 angestellte Mitarbeiter - das sind rund 30 Prozent der Belegschaft - abgebaut. Daraus ergibt sich eine jährliche Personalkostenreduktion von rund 10 Mio. Euro.

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